Ministerin Schäfer: Betreuungsgeld ist familienpolitischer Unfug

22. Juni 2012

Ministerin Schäfer: Betreuungsgeld ist familienpolitischer Unfug

Zu dem heute vorgestellten Bericht "Bildung in Deutschland 2012" erklärt Familienministerin Ute Schäfer: "Das Betreuungsgeld ist familienpolitischer Unfug. Es löst keine Probleme, sondern schafft neue. Davor warnen jetzt auch die von Bund und den Ländern beauftragten Wissenschaftler."

Düsseldorf, 22.06.2012. Zu dem heute vorgestellten Bericht "Bildung in Deutschland 2012" erklärt Familienministerin Ute Schäfer:

"Das Betreuungsgeld ist familienpolitischer Unfug. Es löst keine Probleme, sondern schafft neue. Davor warnen jetzt auch die von Bund und den Ländern beauftragten Wissenschaftler.

Es ist doch absurd. Während Unternehmen mittlerweile händeringend Fachkräfte suchen und mit familienfreundlichen Arbeitsbedingungen und zusätzlichen Geldleistungen für einen möglichst frühen Wiedereinstieg in den Beruf werben, plant die Bundesregierung genau das Gegenteil: Sie zahlt dafür, dass Eltern zuhause bleiben.

Länder und Kommunen müssen für den U3-Ausbau jeden Euro zusammenkratzen, um den Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz ab 2013 erfüllen zu können. Der Bund sollte daher die 1,2 Milliarden Euro nicht in eine gesellschafts- und wirtschafts­politisch unsinnige Maßnahme stecken, sondern stattdessen die Kommu­nen und Länder weiter beim Ausbau von Betreuungsplätzen für Kinder unter drei Jahren unterstützen. Allein für Nordrhein-Westfalen kostet das Betreuungsgeld den Bund und damit die Steuerzahler schätzungsweise rund 270 Millionen Euro jährlich. Damit könnten in NRW rund 27.000 zusätzliche U3-Plätze geschaffen werden.

Wir müssen in Deutschland jeden Cent in den Betreuungsplätzen für Kinder unter drei Jahren investieren, um Eltern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu ermöglichen."

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