Ministerin Schäfer besucht Familienzentrum „Blauer Elefant“ in Essen: „Land sorgt für bessere Ausstattung von Familienzentren“

6. Juli 2011

Ministerin Schäfer besucht Familienzentrum „Blauer Elefant“ in Essen: „Land sorgt für bessere Ausstattung von Familienzentren“

Von der engagierten Arbeit der Familienzentren in Nordrhein-Westfalen überzeugte sich Familienministerin Ute Schäfer heute beim Besuch des Familienzentrums „Blauer Elefant“ in Essen-Katernberg.

Essen, 6. Juli 2011. Von der engagierten Arbeit der Familienzentren in Nordrhein-Westfalen überzeugte sich Familienministerin Ute Schäfer heute beim Besuch des Familienzentrums „Blauer Elefant“ in Essen-Katernberg. "Wir brauchen Familienzentren, weil unsere Gesellschaft sich verändert hat. Wo früher Großeltern und Nachbarschaft junge Familien unterstützten, helfen heute die Familienzentren. Sie begleiten nicht nur Kinder bei der Betreuung und Bildung, sondern gerade auch die Eltern in Alltags- und Erziehungsfragen", sagte Schäfer. Möglichst früh bei Kindern, aber auch bei den Eltern mit Bildung, Hilfe und Unterstützung anzusetzen sei die Aufgabe der Familienzentren“. Nur so können wir – besonders in sozial benachteiligten Stadtteilen – wirklich gezielt vorbeugen und fördern, damit alle Kinder die gleichen Chancen erhalten. Gerade hier haben die Familien oft keinen Zugang zu den gängigen Angeboten. Das wollen wir ändern ", erklärte die Ministerin.

Mit der ersten Stufe zur Revision des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz), das ab dem 1. August 2011 in Kraft treten soll, werden die Familienzentren insbesondere in sozialen Brennpunkten besser gefördert als bisher. Sie erhalten im Kindergartenjahr 2011/2012 erstmalig 14.000 Euro statt bisher 12.000 Euro. Die Fördermittel aller anderen Familienzentren werden ebenfalls erhört. Sie werden zukünftig mit 13.000 Euro statt  12.000 Euro gefördert.

In Essen gibt es 45 Familienzentren, die mit 564.000 Euro allein im Kindergartenjahr 2010/2011 gefördert werden.

Der Blaue Elefant Zollverein in Essen-Katernberg, den die Familienministerin Ute Schäfer heute besucht hat, wurde 1991 eröffnet und diente bei der Entwicklung des Landesprogramms als Modell. Die Einrichtung liegt in einem Stadtteil mit besonderem Erneuerungsbedarf, bei dem es besonders darauf ankommt, die Chancen von Kindern und Eltern zu fördern. Die Einrichtung arbeitet deshalb auch nach der Devise "viele Hilfen aus einer Hand", um passgenaue Hilfen für Eltern und Kinder im Stadtteil anbieten zu können. So nimmt die Sprachförderung für alle Kinder, vor allem aber für Kinder mit Migrationshintergrund, einen besonderen Stellenwert in der Einrichtung ein. Ergänzt wird sie durch sprachtherapeutische Angebote. Auch die Familienbildung und Familienberatung ist integraler Bestandteil des Zentrums. Zum Beispiel der "Miniclub" für Eltern mit unter Dreijährigen zum Kennen­lernen der Einrichtung und Gesprächsrunden zu Erziehungsproblemen oder gesunder Ernährung sind ständige Unterstützungsangebote. Eine regelmäßige Sprechstunde der Familienberatung ist ebenfalls selbstverständlich. Ebenso wird der Übergang in die Grundschule vom Blauen Elefanten begleitet. Besonders beliebt sind auch die Familienfreizeiten. Hier können Eltern sich untereinander über Erziehungsfragen austauschen und den Alltag mit Kindern gemeinsam erleben und gestalten. Das jüngste Projekt in Essen-Katernberg ist die Einrichtung von "Familiencoaches". Mit diesem Modellprojekt werden durch die systematische Verzahnung von Familienzentren mit anderen Einrichtungen risikobelastete junge Familien im Stadtteil mit frühen Hilfen von der Geburt bis zum Schuleintritt begleitet.

Weitere Informationen zu den Familienzentren finden Sie unter www.familienzentrum.nrw.de

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