Ministerin Schäfer: Bei Talentsuche und Talentförderung im Leistungssport mehr das Know-how der Sportwissenschaft nutzen

20. Juni 2011

Ministerin Schäfer: Bei Talentsuche und Talentförderung im Leistungssport mehr das Know-how der Sportwissenschaft nutzen

"Hier gibt es noch viel Potenzial“, sagte Sportministerin Ute Schäfer heute in Köln auf dem 26. Internationalen Workshop "Individualisierung im Leistungssport - Grundlagen, Diagnostik und Training", der erstmals an der Deutschen Sporthochschule in Köln heute und morgen stattfindet.

Düsseldorf/Köln, 20.06.2011. "Wenn es um Talentsuche und Talentförderung geht, sollten wir vor allem das Know-how der Sportwissenschaft mehr und effizienter nutzen. Hier gibt es noch viel Potenzial", sagte Sportministerin Ute Schäfer heute in Köln auf dem 26. Internationalen Workshop "Individualisierung im Leistungssport - Grundlagen, Diagnostik und Training", der erstmals an der Deutschen Sporthochschule in Köln heute und morgen stattfindet.

"Die Nachwuchsförderung im Kinder- und Jugendbereich spielt in Nordrhein-Westfalen eine besondere Rolle", sagte Schäfer. Mit dem Programm "Leistungssport 2020 - Förderung von Eliten und Nachwuchs in NRW" gehe das Land neue Wege bei der Nachwuchsförderung: Zentral sei dabei die Vereinbarung von Schule, Studium oder Ausbildung mit dem Leistungssport. "Wir müssen den Nachwuchstalenten möglichst optimale Rahmenbedingungen bieten, Leistungssport mit dem individuellen Bildungsweg zu vereinbaren. Solche dualen Karrieren sind außerordentlich anspruchsvoll. Wir wollen, dass unsere Sporttalente neben den hoffentlich zahlreichen Medaillen auch einen guten Berufsanschluss erhalten", so Schäfer.

In Nordrhein-Westfalen gebe es inzwischen ein gut funktionierendes Verbundsystem von Schule und Leistungssport - mit den Sportschulen an der Spitze. "Dieses Verbundsystem wollen wir weiterentwickeln. Wir werden Zug um Zug die hohen Standards der NRW-Sportschule auf bis zu 18 Schulen übertragen", sagte Schäfer.

Seit 1985 finden in Nordrhein-Westfalen internationale Workshops zur Talentförderung statt, die eine Plattform für den Erfahrungsaustausch von Sportwissenschaft und Sportpraxis zur Weiterentwicklung der Ausbildung und der Förderung junger Nachwuchsleistungssportlerinnen und -sportler bieten. Der diesjährige Workshop beinhaltet sowohl Referate zu unterschiedlichen Fachrichtungen der Sportwissenschaft als auch praktische Arbeitskreise, in denen neueste wissenschaftliche Erkenntnisse dargestellt und erläutert werden. Kurz vor Beginn der Frauenfußball-Weltmeisterschaft, die in Nordrhein-Westfalen in den Städten Bochum, Leverkusen und Mönchengladbach ausgetragen wird, wird auch das Thema Frauenfußball in einer Diskussionsrunde beleuchtet.

"Junge Menschen an den Sport heranzuführen und zu binden, ist eines der Kernziele unserer Sportpolitik. Deshalb haben wir im Rahmen der Frauenfußball-Weltmeisterschaft gemeinsam mit den Ausrichterstädten und den Verbänden unterschiedliche Projekte entwickelt. Ziel ist es, den Mädchenfußball zu stärken", sagte Schäfer.

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