Ministerin Schäfer: 1,25 Millionen Euro für Emscherkunst bewilligt

20. Januar 2012

Ministerin Schäfer: 1,25 Millionen Euro für Emscherkunst bewilligt

Die Kunstausstellung Emscherkunst wird weitergeführt. Das Land hat jetzt der Emschergenossenschaft 1,25 Millionen Euro für die nächste Emscherkunst im Jahr 2013 bewilligt. Dies teilte Kulturministerin Ute Schäfer heute mit. Die Emscherkunst begleitet im nördlichen Ruhrgebiet bis 2020 den Umbau der Emscher hin zu einem natürlichen Flusslauf.

Düsseldorf, 20.01.2012. Die Kunstausstellung Emscherkunst wird weitergeführt. Das Land hat jetzt der Emschergenossenschaft 1,25 Millionen Euro für die nächste Emscherkunst im Jahr 2013 bewilligt. Dies teilte Kulturministerin Ute Schäfer heute mit. Die Emscherkunst begleitet im nördlichen Ruhrgebiet bis 2020 den Umbau der Emscher hin zu einem natürlichen Flusslauf. Die Auftaktausstellung im Jahr 2010 war das größte Kunstprojekt im öffentlichen Raum während der Kulturhauptstadt Europas.

"Wir wollen eines der besten Projekte des Kulturhauptstadtjahres fortsetzen. Die Emscherkunst ist ein innovatives Kunstereignis, das international große Aufmerksamkeit erhält. Es macht nicht nur ungewöhnliche Räume wie Schleusen, ehemalige Industrieanlagen oder urbane Brachflächen zur Bühne der Kunst. Erstmalig begleitet Kunst in dieser Form dauerhaft ein großes Infrastruktur-Projekt", erklärte Schäfer.

Das Land NRW und der Regionalverband Ruhr (RVR) werden im Rahmen der Nachhaltigkeitsmittel zum Kulturhauptstadtjahr weitere 1,5 Millionen Euro zur Verfügung stellen. Partner der Emscherkunst sind neben der Emschergenossenschaft die Kultur Ruhr GmbH und der RVR. Sie werden gemeinsam die Kunstausstellung durchführen. Größte Gesellschafter der Kultur Ruhr GmbH sind das Land NRW und der RVR.

Das Konzept für die Emscherkunst-Ausstellung im Jahr 2013 sieht eine Ausweitung des Ausstellungsareals in Richtung westliches Ruhrgebiet vor: Erneut steht ein Teil der Emscher-Insel von Gelsenkirchen über Essen und Bottrop bis Oberhausen im Mittelpunkt. Darüber hinaus werden auch die Städte Duisburg und Dinslaken mit dem Emscherdelta - dem Mündungsbereich der Emscher in den Rhein - in die Ausstellungskulisse einbezogen. Ziel ist es, bis 2020 den Gesamtraum des Neuen Emschertales Zug um Zug zu erschließen. Neben dem Emscher-Umbau sollen 2013 auch Themen wie Ökologie und Klimawandel inhaltlich eine wichtige Rolle spielen. Internationale und nationale Künstler, aber auch die regionale Kunstszene werden ab dem Juni 2013 ihre Werke präsentieren.

"Mit mehr als 200.000 Besuchern war die Emscherkunst 2010 für die Veranstalter ein großer Erfolg. Die positive Wirkung des Kulturhauptstadtjahrs auf die Emscher-Region ist nach wie vor spürbar. Ich bin sicher, dass es auch in Zukunft gelingen wird, Menschen von nah und fern für die Kunst in dieser Region zu begeistern", sagte Schäfer.

Karola Geiß-Netthöfel, Direktorin des Regionalverbandes Ruhr (RVR): "Die Fortführung der Ausstellung Emscherkunst ist ein wichtiges Signal  für die Emscherregion und das gesamte Ruhrgebiet: Das Versprechen der Nachhaltigkeit von Ruhr.2010 wird eingelöst. Die Künste werden auch in Zukunft den Umbau der industriellen Kulturlandschaft und der urbanen Räume auf hohem internationalen Niveau mit gestalten. Hier besitzt der RVR, und mit ihm die ganze Region einen einzigartigen Erfahrungsschatz und wichtige Alleinstellung gegenüber anderen Metropolen in Europa. Wir sind sehr froh über diesen Erfolg und den Geist der Kooperation, der die Zusammenarbeit von Land NRW, Emschergenossenschaft und RVR  trägt. Dem Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport, das sich ja bereits an der Finanzierung der Nachhaltigkeit der Kulturhauptstadt mit 2,4 Mio. Euro beteiligt, danke ich ganz ausdrücklich für diese wichtige, zusätzliche Förderung."

Dr. Jochen Stemplewski, Vorstandsvorsitzender der Emschergenossenschaft: "Wir freuen uns sehr über die Fortführung der Ausstellung Emscherkunst im Jahr 2013 und die Bewilligung der Fördermittel. Die Emscherkunst ist eine Investition in die Zukunft, da mit ihr aktiv - auf höchstem künstlerischen Niveau und mit breiter gesellschaftlicher Relevanz - der Wandel der Region aktiv gestaltet wird. Die Emschergenossenschaft ist deshalb Mitträger der Emscherkunst, da wir mit den Mitteln der Kunst die Fantasie der Menschen mobilisieren.  Bei unserem nachhaltigen Generationenprojekt Emscher-Umbau wollen wir sie mitnehmen auf dem Weg ins Neue Emschertal."

Weitere Informationen unter: www.emscherkunst.de

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