Ausgezeichnet: Konzepte zur kulturellen Bildung

27. Oktober 2010

Ministerin Schäfer zeichnet zehn Städte und Gemeinden für beispielhafte Konzepte zur kulturellen Bildung aus

Für ihre vorbildlichen Konzepte im Bereich der kulturellen Bildung hat Kulturministerin Ute Schäfer zehn Städte und Gemeinden ausgezeichnet. „Wir wollen mehr Kinder und Jugendliche und ihre Eltern für die Begegnung mit Kunst und Kultur gewinnen. Dafür ist in den Kommunen das Zusammenspiel aller Beteiligten wichtig", unterstrich die Ministerin.

Das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport teilt mit:

Für ihre vorbildlichen Konzepte im Bereich der kulturellen Bildung zeichnet die nordrhein-westfälische Kulturministerin Ute Schäfer heute in Düsseldorf zehn Städte und Gemeinden aus. „Wir wollen mehr Kinder und Jugendliche und ihre Eltern für die Begegnung mit Kunst und Kultur gewinnen. Dafür ist in den Kommunen das Zusammenspiel aller Beteiligten wichtig. Dieser Preis entspricht deshalb in hohem Maße auch dem Wunsch und dem Bedürfnis vieler Kulturakteure vor Ort. Denn sie wissen, welche großartigen Dinge auf die Beine gestellt werden können, wenn Netzwerke aufgebaut und Synergien geschaffen werden. Allen beispielhaften Kommunen, die hier bereits auf einem guten Weg sind, möchte ich danken und sie anspornen weiterzumachen“, sagte Schäfer. Die Stärkung der kulturellen Bildung nehme in der Kulturpolitik der Landesregierung eine Schlüsselstellung ein.

Die Gewinner des Wettbewerbs in diesem Jahr sind Gelsenkirchen, Hiddenhausen, Krefeld, Münster, Neuenrade, Neukirchen-Vluyn, Neuss, Rheine, Viersen, Witten. Die entsprechend der Einwohnerzahl gestaffelten Preise sollen alle Städte und Gemeinden dazu ermutigen, sich im Bereich der kulturellen Bildung zu vernetzen und ganzheitliche Bildungskonzepte zu entwickeln. Im Rahmen des Wettbewerbs „Kommunale Gesamtkonzepte für Kulturelle Bildung“ hatten sich insgesamt 17 Städte und Gemeinden beworben. Preisträger aus den Jahren 2007 und 2008 konnten sich erneut bewerben. Die zum zweiten Mal ausgezeichneten Kommunen erhalten die Hälfte des Preisgeldes. Mit der Verankerung der kulturellen Bildung im kommunalen Leitbild und der Vernetzung wichtiger Akteure leisten die Preisträger einen wesentlichen Beitrag zur Stärkung der kulturellen Bildung in Nordrhein-Westfalen. Kultureinrichtungen öffnen sich für Kinder und Jugendliche mit Projekten für die künstlerisch-kulturelle Bildung in Kooperation von Künstlerinnen und Künstlern, mit Kindergärten und Schulen. Eltern, ehrenamtlich engagierte Bürger und die Wirtschaft gestalten Kunst- und Kulturprojekte auf kommunaler Ebene mit, erklärte die Ministerin.

Ausgezeichnet wurden folgende Kommunen:

Bis 25.000 Einwohner, Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro:
Hiddenhausen (Bereits Preisträger in 2007: 5.000 Euro)
Neuenrade (Bereits Preisträger in 2008: 5.000 Euro)      

Ab 25.000 Einwohner, Preisgeld in Höhe von 15.000 Euro
Neukirchen-Vluyn    

Ab 60.000 Einwohner, Preisgeld in Höhe von 20.000 Euro
Rheine, (Bereits Preisträger in 2007: 10.000 Euro)
Viersen
Witten

Ab 150.000 Einwohner, Preisgeld in Höhe von 30.000 Euro
Gelsenkirchen
Münster (Bereits Preisträger in 2008: 15.000 Euro)
Krefeld
Neuss (Bereits Preisträger in 2007: 15.000 Euro)

Auszüge aus der Jurybegründung:

Preisträger bis 25.000 Einwohner – 10.000 Euro

Hiddenhausen:  5000 Euro - Preisträger 2007
Die Gemeinde Hiddenhausen nutzt seit mehr als zwei Jahrzehnten Kultur und kulturelle Bildung zur Profilbildung. Kooperation statt Konkurrenz ist für Hiddenhausen ein Handlungsprinzip, um die kulturellen Angebote effizient nutzbar zu machen. Die Gemeinde hat von Anfang an die Zusammenarbeit der Vereine und Einrichtungen gefördert, um Ressourcen und Kreativität zu bündeln. Die Vernetzung erfolgt durch die Koordinierungs-  und Kontaktstelle für die Kulturelle Bildungsentwicklung. Mit der Auszeichnung im Jahr 2007 ist der Vernetzungsaspekt in den folgenden Jahren noch einmal befördert worden. Gemäß dem kommunalen Leitbild „Wir sind sozial engagiert und kultur- und bildungsfreundlich.“ versucht die Gemeinde Kulturprojekte in den unterschiedlichsten Bereichen zu realisieren. Schlüsselprojekte: Der „Wegweiser für neugierige Kinder“ (Standorte von Bildungs- und Kultureinrichtungen) und die neu erstellte  webside „Kinderkram“ bieten ausführliche Informationen über die kulturellen Aktivitäten für Kinder und Jugendliche in Hiddenhausen. Bildungs- und Kulturangebote in den Grundschulen - besonders im Offenen Ganztag.

Neuenrade:  5000 Euro - Preisträger 2008
Durch die Auszeichnung mit dem Preis für das Kommunale Gesamtkonzept im Jahr 2008 wurden viele Bürgerinnen und Bürger, Initiativen und die lokale Wirtschaft auf die Aktivitäten im Bereich der kulturellen Bildung in Neuenrade aufmerksam - und wer konnte, hat die Kulturarbeit finanziell, materiell und ideell unterstützt. Die kulturellen Ereignisse in Zusammenarbeit mit den „Kulturpunkten“ - Räume für künstlerisch-kulturelle Bildung - lassen die Stadt über ihre Grenzen hinaus als einen „kulturellen Leuchtturm“ blinken. Nach der Auszeichnung wurden bestehende  „Kulturpunkte“ gestärkt und durch weitere ergänzt. Ein wichtiger neuer Kulturpunkt ist die im Februar 2010 eröffnete „Stadtgalerie“, die auch das Interesse der Jugendlichen geweckt hat. Mit einem außergewöhnlichen Kunstprojekt soll insbesondere die kulturelle Bildung von Kindern und Jugendlichen gefördert werden. Das Projekt „Chillsteine“ – künstlerische Gestaltung von 150 kg schweren Betonmonstern - wurde zum zweiten kulturellen Ereignis des Jahres. Mit der Arbeit an den „Chillsteinen“ wurde bei den Jugendlichen ein Bewusstsein und Respekt vor Kunstwerken im öffentlichen Raum verankert. Die Stadt Neuenrade möchte sich in eine Bildungslandschaft eingebettet sehen, die generationsübergreifend und multikulturell erlebt wird. Koordiniert werden die kulturellen Aktivitäten in der Gemeinde durch den „Kulturpunkt Rathaus“ (Kulturamt) und den Kulturverein „forumneuenrade.

Preisträger ab 25.000 Einwohner: 15.000 Euro

Neukirchen-Vluyn – 15.000 Euro
KROKO steht in Neukirchen-Vluyn für kreative, kommunale Kooperationen unter den Bildungspartnern, mit den Eltern und Ehrenamtlichen  - und der Wirtschaft. Die Stadt bietet ihren 30.000 Einwohnern mit seinen zahlreichen Kultureinrichtungen ein breitgefächertes kulturelles Angebot. Ziel der Bildungsinitiative KROKO ist es, durch vernetzte Kulturarbeit und verbindliche Kooperationen Kinder und Jugendliche in Neukirchen-Vluyn umfassend in die Bildungsarbeit einzubinden. Die zentrale Koordination durch das Amt für Schulverwaltung, Kultur, Sport und Soziales ermöglicht eine bessere Vernetzung kommunaler und regionaler Bildungseinrichtungen. Die Grundschulen nehmen am Projekt „Kulturstrolche“ des Kultursekretariats NRW Gütersloh teil. Die Kinder werden über drei Schuljahre auf eine kulturelle Entdeckungsreise geschickt und lernen die Kultur- und  Bildungsszene in Neukirchen-Vluyn kennen. Der NV Lese-BUS erweitert sein Programm zur Lese- und Schreibförderung, ergänzt das Angebot und schließt sich thematisch an die Kulturstrolche an. Das Projekt „Kunst, Theater+Schule“ legt den Schwerpunkt auf schulform– und altersübergreifende Zusammenarbeit von Schülern, auch im Rahmen des Landesprogramms Kultur und Schule.

Preisträger ab 60.000 Einwohner – 20.000 Euro

Rheine: 10.000 Euro – (Preisträger 2007)
Die Stadt Rheine ist als Kulturstandort in der Region anerkannt und wird auch von vielen Bürgerinnen und Bürgern in der Region so wahrgenommen. Die kulturelle Bildung von Kindern und Jugendlichen ist ein zentrales Handlungsfeld der Kulturpolitik der Stadt Rheine. Alle städtischen Bildungs- und Kultureinrichtungen sind der kulturellen Leitlinie  „Kinder und Jugendliche bilden mit Kunst und Kultur“ verpflichtet. Die im Jahr 2008 eingerichtete Koordinierungs- und Kontaktstelle entwickelt zusammen mit der Lenkungsgruppe Kulturelle Bildung Vorschläge für die Weiterentwicklung und Umsetzung der Maßnahmen zur Stärkung der kulturellen Bildung. Die Stadtkonferenz für kulturelle Bildung bietet all denjenigen ein Forum, die sich in der Stadt Rheine für die kulturelle Bildung von Kindern und Jugendlichen engagieren. Im Oktober 2008 wurde der Kinder-Kulturpass Rheine eingeführt, in dem alle nachhaltigen Kulturkontakte der Kinder dokumentiert werden, insbesondere der Besuch von Kultureinrichtungen sowie eigene musische und künstlerische Aktivitäten. Das Projektziel besteht darin, möglichst allen Kindern bis zum Ende ihrer Grundschulzeit die Begegnung mit Kunst und Kultur zu ermöglichen. Die 2. Stadtkonferenz für kulturelle Bildung 2010 widmete sich dem Thema Jugendkultur. Darauf aufbauend sollen mit den städtischen Kultureinrichtungen und den freien Trägern der Kulturarbeit die Angebote für Jugendliche in den Bereichen Musik, Theater und Literatur weiterentwickelt werden.

Viersen – 20.000 Euro
Die Initiierung und Förderung kultureller Bildungsprojekte für Kinder und Jugendliche ist seit 2006 ein erklärtes kulturpolitisches Ziel in der Stadt Viersen. Die Stadt möchte ein breit angelegtes, strukturiertes Angebot zur kulturellen Kinder- und Jugendbildung entwickeln, das Kindern und Jugendlichen ermöglicht, ihr kreatives Potenzial auszuleben, ihr ästhetisches Empfinden zu schulen und ihr Lebensumfeld und ihre Stadt aktiv mit zu gestalten. Das Gesamtkonzept bildet die Basis für eine auf Nachhaltigkeit angelegte „Kulturelle Bildungslandschaft Viersen“. Es werden fachbereichsübergreifende Bildungsangebote gesammelt, nach Lebensphasen sortiert und strukturiert aufbereitet. Zum Thema Kulturelle Bildung wird ein Arbeitskreis gebildet, in dem kreative und innovative Ideen gesammelt und neue Ansätze für Kulturvermittlungsaktivitäten entwickelt werden. Die Vernetzungsstelle Kultur – Schule koordiniert das Projekt sowie die  „Kulturstrolche“ und das Landesprogramm Kultur und Schule, darüber hinaus soll der Dialog der städtischen Kultureinrichtungen intensiviert werden. Ziel ist es, einen ganzheitlichen Ansatz zur Weiterentwicklung des Gemeinwesens unter starker Beteiligung der Kultur zu verwirklichen.

Witten – 20.000 Euro
Im „Masterplan Witten 2020“ sind die Leitziele für die Kultur in Witten formuliert und  die Sicherstellung einer „kulturellen Grundversorgung“ verankert. Das Kulturforum Witten hat  die Aufgabe, die kulturelle Landschaft und das künstlerisch-kulturelle Profil der Stadt zu gestalten. Dabei steht die Vermittlung von kultureller Bildung im Fokus einer Impuls gebenden, vernetzten kulturellen Stadtentwicklung. Angebote der etablierten, öffentlichen Kultureinrichtungen werden mit der freien Kulturszene in das kommunale Gesamtkonzept eingebunden. Die Vermittlung von kultureller Bildung erfolgt im Zusammenwirken der unterschiedlichsten Akteure auf kommunaler Ebene. Das Kulturforum Witten versteht es als eine seiner zentralen Aufgaben, die kulturellen Angebote aus dem Bereich Theater, Musik, Literatur und Bildende Kunst in das Gesamtkonzept zu integrieren. Im Rahmen des Kulturhauptstadtjahres RUHR2010 hat sich Witten an herausgehobenen  Projekten wie Schachtzeichen, Ruhrlights und der Local-Hero-Woche beteiligt. Die Erarbeitung eines kommunalen Gesamtkonzeptes wird als „work in progress“ verstanden, dessen Grundlagen bereits gelegt sind.

Preisträger ab 150.000 Einwohner – 30.000 Euro

Gelsenkirchen – 30.000 Euro
Für die Stadt Gelsenkirchen gilt Bildung als die wichtigste Antwort auf die Frage, wie die Zukunft der Stadt am besten gestaltet werden kann. Die Unesco hat Gelsenkirchen als Stadt der „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet. Der Beurteilung der Jury, dass Gelsenkirchen „heute so handelt, dass die Welt auch morgen noch lebenswert ist“ – fühlt sich die Stadt verpflichtet. Gelsenkirchen bietet zahlreiche Maßnahmen, die die Kinder in ihrer Bildungsbiografie von Anfang an unterstützen. In der Zusammenarbeit des Referates „Erziehung und Bildung“ und des Kommunalen Bildungsbüros wird ein fast lückenloses Fördernetzwerk geschaffen. Bildung wird als eine Zukunfts- und Gemeinschaftsaufgabe verstanden, deren Leitlinien in der 1. Gelsenkirchener Bildungskonferenz vereinbart wurden. Ausgangspunkt für eine kommunale Bildungslandschaft ist ein ganzheitliches Bildungsverständnis, das alle Akteure einbindet. Durch gezielte Kooperationsprojekte in den Sparten Bildende Kunst, Theater und Musik soll eine innovative und qualitativ anspruchsvolle künstlerische Arbeit ermöglicht und erhalten werden. Neben der aktiven Teilnahme an den Landesprogrammen Kultur und Schule und Jedem Kind ein Instrument gelten insbesondere die Musikschule und die Kunstschule Gelsenkirchen als wichtige Säulen der kulturellen Bildungslandschaft. Die Angebote kultureller Bildung sollen demnächst in der prozessorientierten Koordinationsstelle bei der Jugendkunstschule in Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat und dem Kommunalen Bildungsbüro zusammengeführt, strukturiert und koordiniert werden. 

Krefeld – 30.000 Euro
Im Jahr 2006 wurde in Krefeld das Positionspapier „Kunst und Kultur in Krefeld“ verabschiedet, darin wird eine Hinwendung der Kultureinrichtungen zu Kindern und Jugendlichen und ein „vertieftes Engagement in der interkulturellen Kulturarbeit“ festgeschrieben. Unter dem Motto „Kultur macht reich“ werden die Angebote der kulturellen Bildung in Kooperation der Kulturinstitute untereinander der Öffentlichkeit präsentiert. Die städtischen Kultureinrichtungen - vom Archiv über die Jugendkunstschule, Museen, Mediothek, Musikschule bis hin zum KRESCHTheater - bieten den Kindern und Jugendlichen zahlreiche Aktivitäten im Bereich der kulturellen Bildung. Ziel der zukünftigen Bemühungen ist die Koordinierung und Vernetzung aller mit kultureller Bildung befassten Handlungsfelder und Akteure. Auf Initiative des Kulturbüros wurde im Dezember 2009 eine Fachtagung zum Thema „Kunst, Kulturelle Bildung und Integration“ durchgeführt, an der nahezu alle städtischen Kulturinstitute, Kulturpolitiker und Künstlerinnen und Künstler teilnahmen. Derartige Veranstaltungen sollen verstetigt werden, um den lokalen Akteuren durch „Impulse von außen“ Perspektiven für ihre Arbeit zu eröffnen. Die Stadt Krefeld sieht sich im Bereich der Kulturellen Bildung einerseits gut aufgestellt, andererseits aber auch in der Verantwortung, diese Stellung nicht nur zu bewahren, sondern auszubauen. Das Kulturbüro wird zur Koordinierungs- und Kontaktstelle für die kulturelle Bildung und lädt alle Akteure regelmäßig zu einem Runden Tisch „Kunst, Kulturelle Bildung und Integration“ ein. Das Kulturbüro koordiniert auch die Umsetzung des Landesprogramms Kultur und Schule, an dem die Stadt seit dem Start im Schuljahr 2006/2007 erfolgreich teilnimmt.

Münster – 15.000 Euro (Preisträger in 2008)
Münster sieht sich als Standort von zahlreichen Hochschulen, Dienstleistungs- und Verwaltungseinrichtungen als Stadt der Bildung, Weiterbildung und Kultur. Bildung und Kultur sind demzufolge zentrale Elemente des städtischen Leitbildes. Damit einher geht eine hohe Akzeptanz kultureller Bildungsangebote und der konkrete Handlungsauftrag, grundsätzlich in den Bildungs- und Kulturangeboten die kulturellen Belange und Interessen von Kindern und Jugendlichen zu berücksichtigen und umzusetzen. Mit zahlreichen Initiativen und Projekten werden in Münster die kulturellen Bildungsinteressen von Kindern und Jugendlichen systematisch gefördert. Von dem Preisgeld aus dem Jahr 2008 profitierten drei zentrale Handlungsfelder der kulturellen Bildung:
Kulturstrolche - das fächerübergreifende Projekt des Amtes für Schule und Weiterbildung in Kooperation von Schulen mit kulturellen Einrichtungen und Kulturschaffenden. Das Projekt strukturiert die Zusammenarbeit und gewährleistet Kontinuität, so dass ein Netzwerk von Grundschulen mit städtischen Kultureinrichtungen entsteht.

JEKISS – Jedem Kind seine Stimme: das innovative Kooperationsprojekt der Westfälischen Schule für Musik mit rund 60 Prozent aller Grundschulen in Münster
Theater für die Allerkleinsten – ein Pilotprojekt in Zusammenarbeit von dem Begegnungszentrum Meerwiese mit dem freien Kindertheater für den Vorschulbereich mit einem Angebot zur Qualifizierung von Erzieherinnen und Erziehern. Mit der Umsetzung und Weiterentwicklung in diesen drei Handlungsfeldern und den damit verbundenen sehr guten Erfahrungen ergeben sich zukünftige Herausforderungen für die Stärkung der Kulturellen Bildung. Das Preisgeld wird dafür eingesetzt, weitere Handlungsstrategien im Rahmen einer Fachtagung und/oder eines moderierten Workshops zu generieren. Durch eine Internetplattform soll die Darstellung der vielfältigen kulturellen Bildungsangebote in der Stadt Münster verstärkt und verbessert werden.

Neuss – 15.000 Euro (Preisträger in 2007)
Die Stadt Neuss hat sich in diesem Jahr zum zweiten Mal erfolgreich an dem Wettbewerb „Kommunale Gesamtkonzepte für Kulturelle Bildung“ beteiligt in der Gewissheit, mit den konkreten Realisierungen während der vergangenen drei Jahre eine vorbildliche Netzwerkarbeit geleistet zu haben. Die städtische Infrastruktur ist die Grundlage für die „Offensive Kulturelle Bildung“. Der „Neusser Weg“ wird umgesetzt und begleitet durch die Koordinierungsstelle für Schule, Jugend und Kultur mit einem Kulturbeauftragen, der die Zusammenarbeit nicht nur kommunal sondern auch überregional voran treibt und die Koordination des Landesprogramms Kultur und Schule übernommen hat. Rat und Verwaltung unterstützen Investitionen zum Erhalt und Ausbau dieser Infrastruktur. Die bestehende Vernetzung der Bereiche Schule, Jugend und Kultur wird intensiviert, um im Zusammenwirken die Schulen und die lokalen Kultureinrichtungen in ihren Bemühungen um die Kulturelle Bildung  besser unterstützen und begleiten zu können. Systematisch wurden Bildungspartnerschaften zwischen Kultureinrichtungen und Schulen auf- und ausgebaut. Das breite Angebot an den unterschiedlich ausgerichteten Schulen aller Schulformen bietet gemeinsam mit den etablierten Kultureinrichtungen eine gute Basis für die kulturelle Bildung. Koordination und Vernetzung prägen das kommunale Profil der Stadt - damit ist Neuss auf einem guten Weg zu einer Modellstadt für Kulturelle Bildung! 

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