Preise für junge Skandalforscher aus NRW

18. Juli 2011

Ministerin Schäfer zeichnet Landessieger im Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten aus: Preise für junge Skandalforscher aus NRW

Jugendministerin Ute Schäfer hat heute in Bonn die Landessieger des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten ausgezeichnet. Dabei konnte die Ministerin insgesamt 78 Preise an Schülerinnen und Schüler aus Nordrhein-Westfalen überreichen. Diese hatten als Quellenforscher zum Thema „Ärgernis, Aufsehen, Empörung: Skandale in der Geschichte“ überzeugt. Der erstmals vergebene Preis für die landes­beste Schule ging an das Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium in Münster.

Das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport teilt mit:

Jugendministerin Ute Schäfer hat heute in Bonn die Landessieger des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten ausgezeichnet. Dabei konnte die Ministerin insgesamt 78 Preise an Schülerinnen und Schüler aus Nordrhein-Westfalen überreichen. Diese hatten als Quellenforscher zum Thema „Ärgernis, Aufsehen, Empörung: Skandale in der Geschichte“ überzeugt. Der erstmals vergebene Preis für die landes­beste Schule ging an das Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium in Münster.

„Die engagierte und erfolgreiche Beteiligung zeigt, dass eigenständiges Arbeiten, Zeitzeugengespräche und Nachforschungen in Archiven eine spannende Ergänzung des Geschichtsunterrichts sein können. Ich bin sicher, dass alle Wettbewerbsteilnehmer nicht nur etwas über die Ver­gangenheit gelernt haben“, sagte Schäfer. Die Gegenwart in allen Medien – ob Fernsehen, Zeitung oder Internet  – sei voll von Skandal­geschichten. Solche Geschichten sehe man nach diesem Wettbewerb sicherlich mit anderen Augen.

Die untersuchten Skandalfälle reichten von lokalen Umweltskandalen über umstrittene Kunstaktionen bis zu Kontroversen über den Umgang mit der Vergangenheit im Nationalsozialismus. Die Jugendlichen recherchierten, wie die Öffentlichkeit mit Tabubrüchen umging und hinterfragten die Motive derjenigen, die den Skandal anprangerten.

Insgesamt wurden zum Geschichtswettbewerb 361 Beiträge von 977 Schülerinnen und Schülern aus Nordrhein-Westfalen eingereicht. Aus keinem anderen Bundesland kamen so viele Beiträge. Die Gewinner erhielten für die 78 Landessieger-Beiträge Geldpreise in Höhe von je 250 Euro, 79 Arbeiten wurden mit einem Förderpreis von 100 Euro belohnt. Für das landesbeste Schulergebnis gab es 1.000 Euro.

Der Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten ist der größte historische Forschungswettbewerb für junge Menschen in Deutschland. Er will bei Kindern und Jugendlichen das Interesse für die eigene Geschichte wecken, Selbstständigkeit fördern und Verantwortungs­bewusstsein stärken.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.geschichtswettbewerb.de/presse.

Hinweis an die Redaktionen:
Fotos von der Preisverleihung können Sie ab ca. 16.00 Uhr unter  www.hdg.de/bonn/presse herunterladen.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport, Telefon 0211 837-2417.

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