Ausbildung: „Paten für Arbeit“ stehen Jugendlichen zur Seite

19. September 2011

Ministerin Schäfer würdigt Ausbildungsbegleit­projekt: „Paten für Arbeit“ stehen Jugendlichen zur Seite

Familienministerin Ute Schäfer hat anlässlich der Woche des bürgerschaftlichen Engagements das Ausbildungspatenprojekt „Paten für Arbeit“ in Essen besucht und dabei die wertvolle Arbeit der vielen Ehrenamtler in NRW gewürdigt.

Das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport teilt mit:

Familienministerin Ute Schäfer hat heute anlässlich der Woche des bürgerschaftlichen Engagements das Ausbildungspatenprojekt „Paten für Arbeit“ in Essen besucht und dabei die wertvolle Arbeit der vielen Ehrenamtler in NRW gewürdigt. „Mich begeistert dieses Projekt. Die Paten begleiten die jungen Menschen ein Stück ihres Lebens und helfen ihnen, den wichtigen Lebensabschnitt besser zu meistern“, sagte Schäfer. Die Ministerin informierte sich über die erfolgreiche Initiative und sprach mit Patinnen und Paten sowie Schülerinnen und Schülern über deren Erfahrungen. „Mehr als ein Drittel der Bürgerinnen und Bürger in NRW engagieren sich freiwillig und ehrenamtlich. Sie sorgen damit für mehr Lebensqualität vor Ort, für den sozialen Zusammenhalt der Gesellschaft und die Zukunftsfähigkeit unseres Landes“, sagte Schäfer. Der Verein „Paten für Arbeit e.V.“ vermittelt seit elf Jahren er­folgreich Patinnen und Paten für Haupt- und Gesamtschüler, um diesen bei ihrem Übergang von der Schule in die Ausbildung hilfreich zur Seite zu stehen. Weit über 400 Patenschaften wurden inzwischen erfolgreich vermittelt und begleitet.

„‚Paten für Arbeit’ ist ein hervorragendes Beispiel dafür, was Vernetzung bewirken kann, wie man eine gelungene Idee im Land verbreiten und weiterentwickeln kann“, erklärte Schäfer. In dem Ausbildungspaten­projekt baut der Pate ein Vertrauensverhältnis zu dem jungen Menschen auf, sucht Kontakt zu den Eltern, den Lehrern, der Berufsberatung und zum Ausbildungsbetrieb. Im Rahmen der Patenschaft werden soziale Kompetenzen wie Pünktlichkeit, Leistungsbereitschaft, Wahrnehmung von Verantwortung und Motivation gestärkt. Das Alter der Paten variiert zwischen Mitte 20 und 70. Die Paten werden im Vorfeld der Patenschaft für ihre Aufgabe qualifiziert und haben auch im Verlauf der Patenschaft immer wieder Gelegenheit, an Fortbildungen teilzunehmen. Das Essener Modell war Vorreiter für viele weitere Ausbildungspaten­schaftsprojekte in NRW. Diese haben sich inzwischen zu einem „Netz­werk der Ausbildungspaten NRW“ zusammengeschlossen, um von­einander zu lernen und sich gegenseitig zu unterstützen.

Die Woche des Bürgerschaftlichen Engagements ist die größte bun­desweite Freiwilligenoffensive, in deren Rahmen soziale Organisationen ihre Arbeit präsentieren und das bürgerschaftliche Engagement von mehr als 23 Millionen Menschen gewürdigt wird. Das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement organisiert diese Woche seit 2005.

Weitere Informationen finden Sie unter www.engagiert-in-nrw.de.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport, Telefon 0211 837-2417.

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