Ministerin Schäfer verleiht Sportplakette des Landes NRW

22. Mai 2011

Ministerin Schäfer verleiht Sportplakette des Landes Nordrhein-Westfalen für herausragendes Engagement

Sportministerin Ute Schäfer hat in Düsseldorf die Sportplakette des Landes Nordrhein-Westfalen an 16 Ehrenamtliche und Sportler für ihr herausragendes Engagement im Sport verliehen. „Mit Ihrem enormen persönlichen Einsatz unterstützen Sie in ganz besonderem Maße ehrenamtlich den Sport und die Sportvereine. Sie leisten damit einen unverzichtbaren Beitrag für unsere Gesellschaft“, würdigte Schäfer in Vertretung der Ministerpräsidentin die Preisträger der höchsten Sportauszeichnung des Landes Nordrhein-Westfalen.

Das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport teilt mit:

Sportministerin Ute Schäfer hat heute (22. Mai 2011) in Düsseldorf die Sportplakette des Landes Nordrhein-Westfalen an 16 Ehrenamtliche und Sportler für ihr herausragendes Engagement im Sport verliehen. „Mit Ihrem enormen persönlichen Einsatz unterstützen Sie in ganz besonderem Maße ehrenamtlich den Sport und die Sportvereine. Sie leisten damit einen unverzichtbaren Beitrag für unsere Gesellschaft“, würdigte Schäfer in Vertretung der Ministerpräsidentin die Preisträger der höchsten Sportauszeichnung des Landes Nordrhein-Westfalen.

„Bereits heute engagieren sich rund 1,5 Millionen Menschen ehrenamtlich im Sport in unserem Land. Wir wollen das Ehrenamt weiter stärken. Es ist eine tragende Säule der Arbeit in den Sportvereinen“, sagte Schäfer. „Im ‚Pakt für den Sport’ mit dem Landessportbund NRW haben wir dazu Maßnahmen zur Qualifizierung von ehrenamtlichen Vereinsvorständen, Trainerinnen und Trainern, Übungsleiterinnen und Übungsleitern, Schiedsrichterinnen und Schiedsrichtern beschlossen. Außerdem wollen wir Jugendliche und junge Erwachsene systematisch für Führungsaufgaben gewinnen.“ Die Landesregierung unterstütze allein die Arbeit der Übungsleiter in Sportvereinen mit insgesamt 5,76 Millionen Euro jährlich.

Mit der Sportplakette des Landes wurden ausgezeichnet:

  • Karl Bongers, Neuss
  • Harald Dudzus, Erftstadt
  • Walter Effey, Hagen
  • Peter Frymuth, Düsseldorf
  • Herbert Hambach, Bad Münstereifel
  • Dieter Hofmann, Krefeld
  • Benno Ittermann, Iserlohn
  • Günter Peck, Marl
  • Hans Röcken, Herscheid
  • Edith Schäfer, Extertal
  • Rainer Schmidt, Bonn
  • Hans Gerhard Schulz, Herten
  • Dr. Dieter Stäglich, Wuppertal
  • Jürgen Thimm, Bochum
  • Karl-Heinz van Eisern, Aachen
  • Hans-Georg Zurhausen, Borken

Laudationes

Karl Bongers, Neuss

Zeit seines Lebens war und ist Karl Bongers dem Sport verbunden verbunden.

So war er von 1974 bis 1999 unter anderem Vorsitzender des Neusser Schwimmvereins 1900, dessen Ehrenvorsitzender er heute ist und zählte 1976 zu den Gründungsmitgliedern des Kreissportbundes Neuss. Auch dort übte er verschiedene Ämter aus. Lange Zeit war er als Vorsitzender tätig. Bis heute unterstützt er als Ehrenvorsitzender mit Rat und Tat die Arbeit des Kreissportbundes. In seiner Heimatstadt und im Kreis Neuss ist Karl Bongers bis heute Mitglied des Sportausschusses. Zugleich ist er Vorsitzender der Sportstiftung des Kreises.

Sein Engagement für den Sport ging immer über seine jeweiligen Funktionen hinaus. Hierbei behielt er immer im Auge, seine Erfahrungen und Kenntnisse an die nächste Generation weiterzugeben.

Für sein stetiges Engagement erhielt er hohe Auszeichnungen. So wurden ihm die Ehrennadeln in Gold und in Gold mit Stern des Kreissportbundes verliehen Im Jahr 2001 erhielt Karl Bongers das Bundesverdienstkreuz am Bande.

Harald Dudzus, Erftstadt

Setzt sich in vielfältiger Weise für die Interessen des Sports ein.

Seit 1987 ist er erster Vorsitzender des TV Kierdorf 1962. Unter seiner Führung hat sich der Verein in den Sparten Prellball und Trampolin-Turnen leistungssportlich, aber darüber hinaus auch familien- und breitensportlich positioniert.

Des Weiteren ist Harald Dudzus Vorsitzender des Kreissportbundes Rhein-Erft, stellvertretender Vorsitzender des Rechts- und Ehrenrates des Turnverbandes Köln, Mitglied des Beirates der Sportstiftung der Kreissparkasse Köln und Mitglied des Präsidialausschusses „Breitensport“ des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen. Hier ist er zuständig für den Bereich Sporträume und Umwelt.

Harald Dudzus ist als stellvertretender Landrat des Rhein-Erft-Kreises und Mitglied des Kreistags hervorragend vernetzt und versteht Unternehmen, Organisationen, Institutionen, Bünde, Verbände und Vereine miteinander in Kontakt zu bringen. Davon profitiert auch der Sport im Rhein-Erft-Kreis.

Für sein erfolgreiches Engagement wurde Harald Dudzus bereits 1987 die Goldene Ehrennadel des Turnverbandes Köln und im Jahr 2004 das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen.

Walter Effey, Hagen

War bereits als aktiver Sportler sehr erfolgreich: Als Feldhandballspieler gewann mit seinem Verein TV Eintracht Hagen gewann er unter anderem sechs Westfalen-Meisterschaften. Er war aber auch ein guter Leichtathlet und Turner.

Über lange Jahre war Walther Effey Handballtrainer, Lehrwart und Schiedsrichter. Über 20 Jahre fungierte er als Wettkampfrichter in der Leichtathletik und von 1949 bis heute nimmt er als Prüfer das Sportabzeichen ab. Ihm selbst gelang es bis heute, 49 Deutsche Sportabzeichen in Gold zu absolvieren.

Mehr als 50 Jahre übte Walter Effey verschiedene Vorstandsämter in seinen Vereinen aus. Er trug mit seinem Engagement erheblich dazu bei, dass die beiden Hagener Vereine TV Eintracht und VfL 1863 sich 1962 zu VfL Eintracht Hagen zusammenschlossen.

Der Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen zeichnete Walter Effey mit der Verdienstnadel in Gold aus. Der Handballverband Westfalen verlieh ihm den Landesehrenbrief und die Leistungsnadel in Gold, der Westdeutsche Handballverband zeichnete ihn mit der Goldenen Ehrennadel aus. 1997 erhielt Walter Effey das Bundesverdienstkreuz am Bande.

Peter Frymuth, Düsseldorf

Übernahm schon als 17- Jähriger seine erste ehrenamtliche Aufgabe als Jugendgeschäftsführer in seinem Heimatverein SV Lohhausen. Etliche weitere Ehrenämter im Kreisjugendausschuss, im Fußballverband Niederrhein und im Westdeutschen Fußball- und Leichtathletikverband kamen bald hinzu.

1994 wurde Peter Frymuth in den Beirat von Fußball-Bundesligist Fortuna Düsseldorf gewählt. 1997 wurde er Vizepräsident und dann Aufsichtsratsmitglied. Seit 2004 ist er Vorstandsvorsitzender von Fortuna Düsseldorf.

Zeitgleich brachte sich Peter Frymuth weiterhin mit seinem Fachwissen in die Gremienarbeit der Fußballverbände ein. Seit 2007 ist er Vorsitzender des DFB-Jugendausschusses und Mitglied im DFB-Vorstand.

Bislang erhielt Peter Frymuth die Silberne und Goldene Ehrennadel des Fußballverbandes Niederrhein, die Silberne Ehrennadel des Westdeutschen Fußball- und Leichtathletikverbandes und 2006 das Bundesverdienstkreuz am Bande.

Herbert Hambach, Bad Münstereifel

Wurde bereits mit 24 Jahren Vorsitzender seines Vereins TuS Elsig 1920. Fünf Jahre später übernahm er die Geschäftsführung des Fußballkreises Euskirchen und gleichzeitig den Posten des Schatzmeisters.

Von 1970 bis 2001 gehörte Herbert Hambach dem Vorstand des Stadtsportverbandes Euskirchen an. Zugleich brachte er sich lange Jahre als Kassenprüfer im Fußballverband Mittelrhein und im Westdeutschen Fußball- und Leichtathletikverband ein. Seit 1974 berät er den Arbeitskreis Steuerfragen des Fußballverbandes Mittelrhein.

Im Jahr 2001 legte der Fußballverband im Rahmen einer Strukturreform die beiden Fußballkreise Euskirchen und Schleiden zusammen. Herbert Hambach übernahm den Vorsitz und formte beide Kreise erfolgreich zu einer Einheit.

Bis heute ist er Vorsitzender des Fußballkreises und Beiratsmitglied im Fußballverband Mittelrhein und im Westdeutschen Fußball- und Leichtathletikverband.

Für seine Verdienste ehrte ihn der Fußballverband Mittelrhein mit der Silbernen und Goldenen Ehrennadel. Die DFB-Verdienstnadel erhielt er im Jahr 2000.

Dieter Hofmann, Krefeld

Ist leidenschaftlich sportlich aktiv: In seiner Jugend zunächst als Fußballer, später dann als Leichtathlet. Als Langstreckenspezialist absolvierte er zahlreiche Marathonläufe um dann ab 1985 im Triathlon eine neue Herausforderung zu sehen. 1990 belegte er in seiner Altersklasse M50 den Dritten Platz beim Ironman Triathlon in Roth und anschließend den 10. Platz bei den Weltmeisterschaften auf Hawai.

Auch als Organisator von Leichtathletik- und Triathlonveranstaltungen bis hin zu Deutschen Jugendmeisterschaften machte sich Dieter Hofmann einen Namen. Als 1990 die Triathlonabteilung seines Vereins SC Bayer 05 Uerdingen gegründet wurde, übernahm er die Leitung und baute sie bis heute mit etwa 250 Mitgliedern zu einer in der Breite wie in der Spitze sehr erfolgreichen Abteilung aus.

Daneben engagierte sich Dieter Hofmann auf Verbandsebene. In den Jahren 2000 bis 2010 übernahm er als Präsident die Verantwortung im Triathlonverband Nordrhein-Westfalen. Zugleich war er ab 2008 als Sprecher der Landesverbände Mitglied im Präsidium der Deutschen Triathlon Union.

Benno Ittermann, Iserlohn

Spielte bis zu seinem 60. Lebensjahr aktiv Fußball im Allgemeinen Spiel- und Sportverein Letmathe 98. Dort bekleidete er auch viele Jahre verschiedene Vorstandsposten.

Im Fußballkreis Iserlohn arbeitete Benno Ittermann als Staffelleiter der Kreisligen B, als Prüfer der Kreiskasse und als Kreiskassierer.

Der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen wählte ihn in den Jahren 1976-1984 und 1986-1998 in die Kassen-Prüfungskommission. Auf dem Verbandstag 1998 wurde Benno Ittermann dann zum Schatzmeister des Verbandes gewählt. Dieses Amt übte er als Vizepräsident Finanzen bis Mitte des Jahres 2010 aus.

Im Westdeutschen Fußball- und Leichtathletikverband war Benno Ittermann von 1992-1998 Kassenprüfer. Seit 1998 gehört er dem WFLV-Beirat an. Im Deutschen Fußball-Bund fungierte Benno Ittermann lange Jahre als Beisitzer im Steuer-und Wirtschaftsausschuss.

Der Deutschen Fußball-Bund ehrte Benno Ittermann mit der Verdienstnadel. Der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen würdigte seine außerordentlichen Verdienste durch die Verleihung der Verdienstnadeln in Silber und Gold, den Ehrennadeln in Silber und Gold sowie dem Ehrenring.

Günter Peck, Marl

Verbindet bis heute seine sportlichen Aktivitäten mit seinem ehrenamtlichen Engagement für den Sport.

Als aktiver Schwimmer ist Günter Peck seit Jahrzehnten bei Masters-Wettkämpfen auf nationaler und internationaler Ebene erfolgreich. Gleichzeitig erteilt er Kindern Schwimmunterricht und steht als Organisator, Wettkampfleiter oder Schieds- und Kampfrichter am Beckenrand

Nach vielen Jahren als Leiter der Schwimmabteilung wurde Günter Peck im Jahr 1999 Präsident des über 3.000 Mitglieder zählenden VfL Hüls. Im Kreissportbund Recklinghausen steht er außerdem der Fachschaft Schwimmen vor. Seit 1994 gehört Günter Peck dem Sportausschuss der Stadt Marl an.

Von 1975 bis 2000 war Günter Peck Jugendwart im Schwimmbezirk Nordwestfalen. Seit dem führt er die Geschäfte des Bezirks.

Als Ehrung sind ihm bisher die Silberne und Goldene Ehrennadel des Landesverbandes und die Ehrenplakette in Gold des Deutschen Schwimmverbandes zuteil geworden.

Hans-Egbert Röcken, Herscheid

Startete seine sportliche Laufbahn vor rund 50 Jahren in der Leichtathletik. Als Hammerwerfer zählte er zu den herausragenden deutschen Athleten. Seine Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften 1972 im München war ein Höhepunkt seiner sportlichen Karriere.

Nachhaltig von sich Reden machte Hans-Egbert Röcken durch seine Erfolge als Werfer der Leichtathletik-Masters. Aus der Vielzahl der Medaillen und Meisterschaften, die er für sich gewinnen konnte, ist der Gewinn der Goldmedaillen im Diskus- und Hammerwurf bei den Seniorenweltmeisterschaften in Christchurch/Neuseeland im Jahr 1981 hervorzuheben. Weitere Medaillen und Platzierungen bei Welt- und Europameisterschaften folgten.

Gleichzeitig engagierte sich Hans-Egbert Röcken früh und erfolgreich als Trainer. Viele von ihm trainierte Sportlerinnen und Sportler belegten in verschiedenen Leichtathletik-Wurfdisziplinen erste Plätze.

Bis heute ist Hans-Egbert Röcken als Trainer und aktiver Wettkampfteilnehmer erfolgreich.

Edith Schäfer, Extertal

Trat im Kindesalter dem TSV Bösingfeld bei. 1962 wurde sie dort Übungsleiterin, 1982 Abteilungsleiterin der Turnabteilung und Mitarbeiterin im erweiterten Vorstand.

1973 wählten die Delegierten Edith Schäfer zur Frauenturnwartin im Lippischen Turngau, ein Amt, das sie über viele Jahre bekleidete. Von 1986 bis 2003 übernahm sie die Aufgaben der Landesfachwartin Frauenturnen im Westfälischen Turnerbund und war damit zugleich Mitglied im Hauptausschuss.

Nachhaltig wirkten ihre Bemühungen um die Weiterentwicklung im Frauenturnen. Edith Schäfer war beteiligt an der Modellausbildung im Bereich Gymnastik und Tanz sowie bei der Einführung von Aerobic.

Edith Schäfer erfuhr zahlreiche Ehrungen. So erhielt sie die Ehrenurkunde des Lippischen Turngaues, die Ehrennadel, den Ehrenbrief und die Jahnplakette des Deutschen Turner-Bundes und die Ehrennadel in Gold des Westfälischen Turnerbundes. Auf dem Landesturntag 2007 wurde Edith Schäfer zum Ehrenmitglied des Westfälischen Turnerbundes ernannt. Das Bundesverdienstkreuz am Bande erhielt Edith Schäfer im Jahr 2002.

Rainer Schmidt, Bonn

Ist einer der erfolgreichsten deutschen Behindertensportler. 25 Jahre währte seine internationale Karriere als Tischtennisspieler. Von 1984 bis 2008 nahm er an sieben Paralympischen Spielen teil. Hierbei errang er sieben Medaillen, darunter vier Goldene. Zusätzlich gewann er sechs Welt- und neun Europameistertitel.

Seit 2004 ist Rainer Schmidt Aktivensprecher des Deutschen Behindertensport-Verbandes und Mitglied im Stiftungsrat der Katarina Witt-Stiftung. In zahlreichen Publikationen und Vorträgen setzt er sich für die Akzeptanz von Behinderten und deren sportlichen Leistungen ein.

Rainer Schmidt wurde mehrfach geehrt. 1988, 1992 und 2004 erhielt er das Silberne Lorbeerblatt des Bundespräsidenten. 1998 und 2007 erhielt er den Preis des Bundesinnenministers für Toleranz und Fairplay. Das Internationale Paralymische Komitee zeichnet ihn als einen Sportler, der durch den Sport seine Behinderung vorbildlich bewältigt hat, 2004 mit dem „Whang Youn Dai Achievement Award“ aus. 2009 verlieh ihm der Sportjournalisten-Verband Berlin-Brandenburg das Goldene Band des Sports.

Hans Gerhard Schulz, Herten

Ging als junger Leichtathlet im Sprint und im Hürdenlauf an den Start. Später war er es, der die Athletinnen und Athleten in die Rennen schickte. Als Starter bei Weltcup- und Europacup-Veranstaltungen sowie bei der Europameisterschaft 1986, bei 30 Länderkämpfen und 45 Deutschen Meisterschaften wurde er sehr geschätzt. Als Startreferent arbeitete er mit vielen europäischen Verbänden zusammen. 1977 vertrat er den DLV beim Europäischen Kampfrichterkongress in München.

Auch als Organisator zahlreicher Leichtathletik-Veranstaltungen von Kreismeisterschaften bis hin zu Länderkämpfen machte sich Hans Gerhard Schulz einen Namen. Viele Jahre war er Kampfrichterwart des Leichtathletikkreises Recklinghausen. Seit 1993 ist er Vorsitzender des Vereins „Freunde der Leichtathletik“ mit über 1100 Mitgliedern.

Dem Verbands-Leichtathletik-Ausschuss im Fußball- und Leichtathletik Verband Westfalen (FLVW) gehört Hans Gerhard Schulz seit 1989 als Stellvertretender Vorsitzender an. Seit 2005 bekleidet er im Präsidium des FLVW die Funktion des Vizepräsidenten Leichtathletik.

Für seine Verdienste verlieh der FLVW Hans Gerhard Schulz die Silberne und Goldene Ehrennadel. Der Deutsche Leichtathletikverband zeichnete ihn gleichfalls mit den Ehrennadeln in Silber und Gold sowie dem Ehrenschild aus.

Dr. Dieter Stäglich, Wuppertal

War fast 25 Jahre als Fußball-Schiedsrichter tätig, davon 7 Jahre - von 1977 bis 1984 - in der 1. Bundesliga.

Zeitgleich engagierte er sich in seinem Verein FV Alemannia Bonn, als Staffelleiter im Fußball-Kreis Bonn sowie im Fußballverband Mittelrhein und im Westdeutschen Fußball- und Leichtathletikverband.

Seit 1970 ist Dr. Dieter Stäglich Mitglied des Rechts- und Satzungsausschusses des Fußballverbandes Mittelrhein. Diesem Ausschuss auf der Ebene des Westdeutschen Fußball- und Leichtathletikverbandes gehört er seit 1977 an. 1989 übernahm er den Vorsitz.

Präsidiumsmitglied des Westdeutschen Fußball- und Leichtathletikverbandes ist Dr. Stäglich seit 1995.

Für sein bisheriges Engagement im Fußball erfuhr Dr. Stäglich zahlreiche Ehrungen sowohl durch die Schiedsrichtergemeinschaft Bonn, den Fußballverband Mittelrhein, den Westdeutschen Fußball- und Leichtathletikverband, wie auch durch den DFB.

Jürgen Thimm, Bochum

Schloss sich schon als Jugendlicher den Gewichthebern des TV Kronenburg Wattenscheid an. Bis 1970 war er für diesen Verein in der 1. Bundesliga aktiv.

Bereits ab 1966 übernahm Jürgen Thimm zusätzlich verschiedene ehrenamtliche Aufgaben, die er nach seiner Zeit als aktiver Sportler intensivierte. So wurde er Geschäftsführer und zunächst 2. Vorsitzender im Schwerathletenbezirk Westfalen. Von 1972 bis 1982 war er dann zugleich Geschäftsführer und 1. Vorsitzender.

Seit 1979 ist Jürgen Thimm Sportwart im Schwerathletenverband, dem. heutigen Gewichtheberverband Nordrhein-Westfalen, und fungiert seit 1988 darüber hinaus als Kampfrichterobmann. 1992 wurde er zudem stellvertretender Referent für Technik und Kampfrichterwesen im Bundesverband Deutscher Gewichtheber und übt diese Aufgabe bis heute aus.

Für seine Verdienste wurde Jürgen Thimm mehrfach geehrt. So erhielt er unter anderem die Ehrennadel in Gold des TV Kronenburg Wattenscheid, des Gewichtheberverbandes Nordrhein-Westfalen und des Bundesverband Deutscher Gewichtheber. Im Jahr 2007 wurde Jürgen Thimm als Sportbürger des Jahres in Bochum ausgezeichnet.

Karl-Heinz van Eisern, Aachen

Machte zunächst als erfolgreicher Schütze im Wurfscheibenbereich von sich reden. Früh übernahm er dann ehrenamtliche Aufgaben im Schießsport.

Von 1988 bis 2001 war Karl-Heinz van Eisern Vorsitzender des Bezirks Aachen im Rheinischen Schützenbund. 1999 wurde er Präsident des ältesten Vereins Deutschlands, der Karlschützengilde von 1198 Aachen. Hinzu kamen vielfältige Aufgaben im Rheinischen Schützenbund, in der Fachschaft Sportschießen im Landessportbund Nordrhein-Westfalen und im Deutschen Schützenbund. Es gelang ihm, den Schießsport zukunftsorientiert aufzustellen.

Unter der Leitung von Karl-Heinz van Eisern wurden drei Rheinische Schützentage und im Jahre 2003 ein bisher einmaliger Deutscher Schützentag mit internationaler Ausrichtung durchgeführt.

Dem aktiven Schießsport blieb Karl-Heinz van Eisern immer verbunden. Seit 1985 ist er als Kampfrichter bei Deutschen Meisterschaften und seit 1994 bei den World-Cups der Internationalen Schießsport Föderation tätig.

Für sein ehrenamtliches Engagement wurde Karl-Heinz van Eisern mehrfach geehrt, zuletzt 2005 mit dem Ehrenkreuz in Gold des Deutschen Schützenbundes.

Hans-Georg Zurhausen, Borken

Ist passionierter Reiter. Als Elfjähriger bestritt er sein erstes Ponyrennen. Fortan zeigte er sein Können in unzähligen Prüfungen des Pferdesports.

Im Alter von 28 Jahren begann seine Funktionärstätigkeit im Sport, die ihn bis heute beschäftigt. Zunächst vertrat er die aktiven Reiterinnen und Reiter im Vorstand seines Reitvereins in Borken. Später übernahm er für 20 Jahre den Vorsitz seines Vereins. In dieser Zeit konnte der Bau einer zweiten großen Reithalle realisiert werden.

1992 wurde Hans-Georg Zurhausen Vorsitzender des Kreisreiterverbandes und 1997 zudem Präsident des Kreissportbundes Borken. Beide Ämter nimmt er noch heute wahr.

1987 erhielt Hans-Georg Zurhausen die Silberne Verdienstplakette des Pferdesportverbandes Westfalen. 1995 verlieh ihm der Bundespräsident das Bundesverdienstkreuz am Bande.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport, Telefon 0211 837-2417.

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