Ministerin Schäfer verleiht Sportehrenmedaille an 13 nordrhein-westfälische Sportlerinnen und Sportler

9. Mai 2014

Ministerin Schäfer verleiht Sportehrenmedaille an 13 nordrhein-westfälische Sportlerinnen und Sportler

Sportministerin Ute Schäfer hat im Rahmen des Champions Dinners im Deutschen Sport- und Olympiamuseum in Köln 13 nordrhein-westfälische Sportlerinnen und Sportler mit der Sportehrenmedaille des Landes NRW ausgezeichnet. „Die Erfolge der Sportlerinnen und Sportler zeigen: Nordrhein-Westfalen ist als Sportland Nummer eins nicht nur ein Land des Breitensports, sondern auch ein Land des Spitzensports. Ich gratuliere allen heute geehrten Athletinnen und Athleten zu ihren Erfolgen und freue mich, dass das Sportland Nordrhein-Westfalen auf der internationalen Bühne von so herausragenden Botschaftern des Sports vertreten wird“, sagte Schäfer.

Das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport teilt mit:

Sportministerin Ute Schäfer hat heute im Rahmen des Champions Dinners im Deutschen Sport- und Olympiamuseum in Köln 13 nordrhein-westfälische Sportlerinnen und Sportler mit der Sportehrenmedaille des Landes NRW ausgezeichnet.

„Die Erfolge der Sportlerinnen und Sportler zeigen: Nordrhein-Westfalen ist als Sportland Nummer eins nicht nur ein Land des Breitensports, sondern auch ein Land des Spitzensports. Ich gratuliere allen heute geehrten Athletinnen und Athleten zu ihren Erfolgen und freue mich, dass das Sportland Nordrhein-Westfalen auf der internationalen Bühne von so herausragenden Botschaftern des Sports vertreten wird“, sagte Schäfer.

Mit der Sportehrenmedaille werden Sportlerinnen und Sportler, die in Nordrhein-Westfalen wohnen oder für einen nordrhein-westfälischen Verein starten, für besondere Erfolge geehrt. Beim diesjährigen Champions Dinner wurden die Ehrungen vor rund 170 Gästen aus Sport, Politik, Medien und Wirtschaft vorgenommen.

Ausgezeichnete Sportlerinnen und Sportler:

Filip Adamski (Rudern):
Filip Adamski kam mit 13 Jahren über eine AG in der Schule zum Rudern. Er trainierte als Mitglied des Deutschland-Achters regelmäßig in Dortmund. Adamski ist für sein Endspurttalent bei Gegnern und Mitruderern bekannt. 2012 wurde er Olympiasieger im Deutschland-Achter.

Oskar Deecke (Hockey):
Oskar Deecke spielt für den Crefelder HTC. 2005 debütierte er in der Deutschen Hockeynationalmannschaft und gewann 2011 gleich zwei internationale Titel: Den des Weltmeisters im Hallenhockey in Posen, wo er zu den besten Torschützen gehörte, und den des Europameisters auf dem Feld in Mönchengladbach. Im Januar 2012 holte er den Titel bei der Hallenhockey-Europameisterschaft in Leipzig. Seinen bis dahin größten Erfolg erreichte Deecke mit der deutschen Mannschaft bei den Olympischen Spielen 2012 in London, als das Team im Finale gegen die Niederlande die Goldmedaille gewann. Ende August 2013 gewann er mit der Nationalmannschaft die Europameisterschaften im belgischen Boom.

Mats Grambusch (Hockey):
Mats Grambusch wuchs beim Gladbacher HTC auf. Er durchlief dort alle Jugendmannschaften und auch alle U-Nationalteams. Der Stürmer galt stets als Ausnahmetalent und hat in bislang 29 A-Länderspielen zehn Tore erzielt. 2013 wurde er im belgischen Boom mit der Mannschaft des Deutschen Hockey-Bundes Europameister.

Isabelle Härle (Schwimmen):
Isabelle Härle startet für die SG Essen und ist mehrfache deutsche Meisterin. 2010 wurde sie deutsche Meisterin über 800 und 1500 m Freistil. Bei den Deutschen Schwimmmeisterschaften 2011 wurde sie deutsche Meisterin über 400, 800 und 1500 m Freistil. Bei den Schwimmweltmeisterschaften 2011 in Shanghai gewann sie im Freiwasserschwimmen die Bronzemedaille im Teamwettbewerb über fünf Kilometer hinter den USA und Australien. Bei den Schwimmweltmeisterschaften 2013 in Barcelona sicherte sie sich Gold im Teamwettbewerb zusammen mit Thomas Lurz und Christian Reichert.

Sandra Marinello (Badminton):
Sandra Marinello entwickelte sich kontinuierlich von einer Nachwuchsmeisterin zur deutschen Meisterin der Erwachsenen und zur Nationalspielerin. 2009 erkämpfte sie sich ihren ersten deutschen Meistertitel im Damendoppel, welchen sie 2010 verteidigen konnte. 2012 konnte sie mit der deutschen Damennationalmannschaft die Goldmedaille bei der Mannschaftseuropameisterschaft erringen.

Christoph Menke (Hockey):
Christoph Menke gehörte zur siegreichen Nationalmannschaft bei der Champions Trophy 2007 in Kuala Lumpur. Zudem gewann er 2010 mit dem Team die Silbermedaille bei der Feldhockey-WM in Indien und wurde Vizeweltmeister.

Christian Rudolph (Billard)
Deutsche Billardgeschichte schrieb Christian Rudolph bereits im September der Saison 1996/97. In Hattingen gewann er zum Saisonauftakt die Weltmeisterschaft im Dreiband. Es war der erste Sieg eines Deutschen in der damals 68-jährigen Geschichte dieses Turniers. Im Februar 1997 gewann er in Viersen die dort seit 1990 ausgetragene Mannschaftsweltmeisterschaft. Zum Saisonabschluss im Juni 1997 verbucht er dann, als erster Deutscher und erster amtierender Weltmeister, den Gesamtsieg im Dreiband beim Weltcup-Turnier in Herne. Dieser Hattrick war vor ihm noch niemandem gelungen. 2013 wurde er Vizeweltmeister bei der WM für Nationalmannschaften. Bei der Europameisterschaft im April stand Rudolph im Finale und wurde Vizeeuropameister.

Michael Schrader (Leichtathletik, Zehnkampf):
Beim Mehrkampf-Meeting in Ulm erreichte Michael Schrader im Mai 2013 mit 8427 Punkten sein bis dahin zweitbestes Resultat. Er stellte dabei zudem drei persönliche Einzel-Bestleistungen auf und qualifizierte sich für die Weltmeisterschaften in Moskau. Bei der WM errang Schrader mit einer neuen eigenen Bestleistung von 8670 Punkten und drei persönlichen Bestwerten in den Einzeldisziplinen die Silbermedaille. Sein Verein war bis 1999 der Homberger TV, ab 2000 der SC Bayer 05 Uerdingen und seit 2010 der TSV Bayer 04 Leverkusen.

Kerstin Szymkowiak (Skeleton):
2010 gewann Kerstin Szymkowiak bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver die Silbermedaille. Am 21. Februar 2010 erklärte sie aus privaten und gesundheitlichen Gründen ihren Rücktritt vom aktiven Leistungssport. Mit einer Olympia-, drei Weltmeisterschafts- und vier Europameisterschafts-Medaillen zählte sie bis 2010 zu den erfolgreichsten Skeleton-Fahrerinnen der Welt.

Vera Thamm (Schwimmen)
Im Jahr 2013 konnte Vera Thamm ihren ersten großen Titel erringen. Bei den Weltmeisterschaften in Montreal wurde sie Weltmeisterin über 50m Brust und stellte gleichzeitig einen Europarekord auf. Ihre Feuertaufe in der Seniorenklasse hatte die Schwimmerin bei den Paralympics in London und schaffte es immerhin in die Top 10. Vera Thamm lebt und trainiert in Haltern am See. 

Frank Tinnemeier (Leichtathletik):
Frank Tinnemeier aus Lemgo ist Kugelstoßer und war einziger lippischer Vertreter bei den Paralympics in London. Sein aktueller Verein ist TSV Bayer 04 Leverkusen. Bei der IPC WM Lyon 2013 sicherte sich Tinnemeier mit 13,93 m die Silbermedaille im Kugelstoßen.

Kristof Wilke (Rudern)
Bei den Ruder-Weltmeisterschaften 2009, 2010 und 2011 gewann Kristof Wilke mit dem Achter jeweils die Goldmedaille, 2010 wurde er mit dem Achter zudem Europameister und bei den Olympischen Spielen 2012 in London Olympiasieger.

Markus Schulte-Lünzum (MTB)
Markus Schulte-Lünzum startet für den Verein ATV Haltern. Der Mountainbiker ist in der Klasse der unter 23-Jährigen amtierender Deutscher Meister und war 2013 erster deutscher Sieger im Gesamtweltcup. Bei der MTB-WM 2013 belegte er mit der Staffel den 3. Platz und sicherte sich die Bronzemedaille.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport, Telefon 0211 837-2417.

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