Ministerin Schäfer unterstützt mehr Fußballfanprojekte

10. August 2011

Ministerin Schäfer unterstützt mehr Fußballfanprojekte

Sport- und Jugendministerin Ute Schäfer unterstützt mehr Fußball­fanprojekte in Nordrhein-Westfalen in der soeben begonnenen Saison 2011/12, die helfen, gewalttätige Ausschreitungen in Stadien zu ver­hindern. 13 nordrhein-westfälische Fanprojekte - zwei mehr als in der vergangenen Saison - können mit bis zu jeweils 47.500 Euro in ihrer pädagogischen Fanarbeit unterstützt werden.

Das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport teilt mit:

Sport- und Jugendministerin Ute Schäfer unterstützt mehr Fußball­fanprojekte in Nordrhein-Westfalen in der soeben begonnenen Saison 2011/12, die helfen, gewalttätige Ausschreitungen in Stadien zu ver­hindern. 13 nordrhein-westfälische Fanprojekte - zwei mehr als in der vergangenen Saison - können mit bis zu jeweils 47.500 Euro in ihrer pädagogischen Fanarbeit unterstützt werden. Gefördert werden Fan­projekte in Aachen, Bielefeld, Bochum, Duisburg, Düsseldorf, Dortmund, Essen, Gelsenkirchen, Köln, Leverkusen und Wuppertal. Neu in die Förderung aufgenommen wurden die Fanprojekte für die Vereine Rot-Weiß Oberhausen (3. Liga) und Preußen Münster (3. Liga).
„Fußballfanprojekte, die sozialpädagogisch ausgerichtet sind, haben sich mehr als bewährt. Sie helfen, junge Menschen in ihrer Persönlich­keit zu stabilisieren, extremistische oder rassistische Einstellungen zu bekämpfen und damit letztlich Gewalt in den Stadien zu verhindern. In der Fanarbeit ist Nordrhein-Westfalen mit seinen jetzt 13 anerkannten Projekten bundesweit führend“, sagte Schäfer.

Dabei habe sich gezeigt, dass die ab der letzten Spielzeit durchgeführte Aufhebung der Förderbegrenzung auf Fanprojekte der ersten drei Ligen und die Einführung eines einheitlich für alle Ligen geltenden Förder­höchstsatzes von 47.500 Euro richtig war. Die Fußballfanprojekte könnten jetzt langfristiger planen, auch im Fall eines sportlichen Ab­stiegs des Vereins. Damit steige die Chance, die vielfältigen positiven Potenziale der jugendlichen Fankultur noch stärker zu nutzen, sagte Schäfer. Bis vor einem Jahr erhielten nur die Fanprojekte von Vereinen der 1. Liga diesen Höchstbetrag. Fanprojekte der 2. Liga wurden früher mit 32.500 Euro, der 3. Liga mit 25.000 Euro unterstützt.
„Jeder Euro, der in die Fanprojekte investiert wird, ist gut angelegtes Geld. Fanprojekte leisten wichtige Beiträge zur Jugendarbeit in den Kommunen. Sie bieten Hilfe und Beratung in schwierigen Lebens­phasen sowie Treffpunkte und Freizeitaktivitäten an. Gleichzeitig binden sie Jugendliche über den Fußball ein, die sonst schwer erreicht werden könnten“, erklärte Schäfer.

Die Arbeit der 13 Fanprojekte wird gemeinsam mit den beteiligten Kommunen, der Deutschen Fußball-Liga und dem Deutschen Fußball­bund mit jährlich insgesamt rund 1,65 Millionen Euro gefördert, davon mit rund 550.000 Euro aus dem Kinder- und Jugendförderplan des Landes.

Die Handlungs- und Interventionsmöglichkeiten der pädagogischen Fanarbeit sind vielfältig: Neben regelmäßigen Diskussionen zwischen Spielern, Präsidium, Trainern und Fans sowie Antigewalt- und Anti­rassismuskampagnen gibt es auch Ansprechpartner bei Heim- und Auswärtsspielen, Freizeitangebote sowie Diskussionsrunden zu den Themen Rassismus und Gewalt. Darüber hinaus bieten die Fanprojekte kulturelle Aktivitäten, wöchentliche Fußballtreffs der Ultraszene sowie die Organisation von Fußballturnieren an.

Weitere Informationen zu den einzelnen Fanprojekten finden Sie unter www.kos-fanprojekte.de

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport, Telefon 0211 837-2417.

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