Das Verdienst­kreuz 1. Klasse für Ernst Otto Brucke

14. Dezember 2010

Ministerin Schäfer überreicht das Verdienst­kreuz 1. Klasse an Ernst Otto Brucke aus Lüdenscheid

Für sein beispielhaftes soziales Engagement hat Familienministerin Ute Schäfer heute das Verdienstkreuz 1. Klasse an Ernst Otto Brucke aus Lüdenscheid überreicht. „Sie sind ein wichtiges Vorbild für andere“, sagte die Ministerin.

Das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport teilt mit:

Für sein beispielhaftes soziales Engagement hat Familienministerin Ute Schäfer heute das Verdienstkreuz 1. Klasse an Ernst Otto Brucke aus Lüdenscheid überreicht. „Sie sind ein wichtiges Vorbild für andere“, sagte Schäfer. „Durch Ihre vielfältigen ehrenamtlichen Tätigkeiten helfen Sie, die soziale Gerechtigkeit in unserem Land zu sichern und unser kulturelles Erbe und unsere Naturlandschaften zu erhalten. Wir brauchen dieses ehrenamtliche Engagement in allen Bereichen unserer Gesellschaft. Es trägt zum Zusammenhalt unserer Gemeinschaft bei“, so die Ministerin. Der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland, wie das Bundesverdienstkreuz offiziell heißt, ist die einzige allgemeine Verdienstauszeichnung, die der Bundespräsident für Verdienste um das Gemeinwohl ausspricht. Ernst Otto Brucke erhielt bereits 1993 das Verdienstkreuz am Bande. Seitdem habe Brucke sein ehrenamtliches Engagement auf weitere, wichtige Bereiche ausgedehnt.

Von 1994 bis 1999 war Ernst Otto Brucke Vorsitzender des gemein­nützigen Fördervereins „Ärztliche Anlauf- und Beratungsstelle gegen die Vernachlässigung und Misshandlung von Kindern Lüdenscheid e. V.“. Unter seiner Leitung gelang es, in erheblichem Umfang Spendengelder einzuwerben und die Beratungsarbeit auszuweiten. 1996 gehörte Ernst Otto Brucke zu den Gründungsmitgliedern des Vereins „Glücksbringer e. V. – die Lüdenscheider Aktion zugunsten sozialer Projekte“. Der Ver­ein organisiert jährliche Wohltätigkeitslotterien, die über 300.000 Euro für soziale Zwecke erzielten, beispielsweise für den Kinderbetreuungs­verein „Spielmäuse“ und das Sterbehilfe-Hospiz im Amalie-Sieveking-Heim. Brucke gehörte 1997 zu den Mitbegründern der Lüdenscheider Tafel e. V. und im Jahr 2000 zu den Mitgründern des Fördervereins zur Wiederherstellung der Rokokokirche Berka vor dem Hainich e.V.. Der Verein fördert die Wiederherstellung der stark reparaturbedürftigen Rokokokirche, die 1752 erbaut wurde und dank Ernst Otto Bruckes erfolgreicher Unterstützung als Kulturdenkmal bewahrt werden konnte. Brucke gehörte 1992 zu den Gründungsmitgliedern des Vereins für die Geschichte Preußens und der Grafschaft Mark e. V.. Der Verein finan­ziert und richtet zahlreiche bedeutende Ausstellungen des Lüden­scheider Stadtmuseums und heutigen Geschichtsmuseums aus, wie die Ausstellung „Preußen und Wir“. Als Beiratsmitglied des Naturschutz­zentrums Märkischer Kreis e. V. setzte Brucke sich für den Schutz, die Pflege und die Entwicklung von Natur und Landschaft im Märkischen Kreis ein.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport, Telefon 0211 837-2417.

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