Trauriges Erbe: NRW Schlusslicht bei U 3-Betreuung

10. November 2010

Ministerin Schäfer: Trauriges Erbe – Nordrhein-Westfalen ist bundesweites Schlusslicht bei der U 3-Betreuung

Als trauriges Erbe der ehemaligen Landesregierung bezeichnete Familienministerin Ute Schäfer die Tatsache, dass Nordrhein-Westfalen Schlusslicht bei der Betreuungsquote von unter dreijährigen Kindern (U 3) ist. Jetzt bedürfe es erheblicher Anstrengungen des Landes und der Kommunen. Über den Nachtragshaushalt sollen bereits 150 Millionen Euro bereitgestellt werden.

Das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport teilt mit:

Als trauriges Erbe der ehemaligen Landesregierung bezeichnete die nordrhein-westfälische Familienministerin Ute Schäfer die Tatsache, dass Nordrhein-Westfalen laut der aktuellen Statistik des Bundes bei der Betreuungsquote von unter dreijährigen Kindern (U 3) im Bundes­ländervergleich das Schlusslicht bildet.

„Nordrhein-Westfalen ist mit einer Betreuungsquote von 14 Prozent mit Abstand das Bundesland, das im Ländervergleich am schlechtesten abschneidet. Es liegt damit nicht nur unter dem Bundesdurchschnitt von 23,1 Prozent  insgesamt, sondern auch deutlich unter dem Durchschnitt der westlichen Bundesländer von 17,4 Prozent. Mit 14 Prozent hat NRW noch nicht mal den Durchschnitt der westlichen Bundesländer vom Vorjahr mit 14, 6 Prozent erreicht. Die großen Versprechen des ehema­ligen Familienministers zum Ausbau der U 3-Betreuung werden durch die offiziellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes als unglaubwürdig abgestraft. Sie belegen vielmehr die katastrophale Abschlussbilanz der ehemaligen Landesregierung: Der Ausbau der Plätze für unter Dreijäh­rige war schlicht und ergreifend unterfinanziert“, kritisierte Schäfer.

Um den Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz ab der Vollendung des ersten Lebensjahres 2013 erfüllen zu können, müsse Nordrhein-Westfa­len mindestens eine Bedarfsdeckung von 32 Prozent erreichen. „Dafür bedarf es jetzt erheblicher finanzieller Anstrengungen des Landes und der Kommunen. Das wird ein gewaltiger, aber für die Kinder und damit der Zukunft unseres Landes notwendiger Kraftakt. Deshalb wollen wir den Trägern, die sich bereits auf den Weg gemacht hatten, aber durch einen plötzlichen faktischen Bewilligungsstopp kein Geld mehr für den Ausbau von U 3-Plätzen erhielten, bereits über den Nachtragshaushalt zusätzlich 150 Millionen Euro zur Verfügung stellen. Jeder Euro ist hier gut investiert“, sagte Schäfer.

Auf dem so genannten Krippengipfel hatten sich die Bundesregierung und die Länder  2007 darauf verständigt, bis zum Kindergartenjahr 2013/2014 insgesamt eine Bedarfsdeckung von 35 Prozent bundesweit und für Nordrhein-Westfalen rund 32 Prozent zu erreichen.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport, Telefon 0211 837-2417.

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