Kunstwerke der ehemaligen WestLB

Porträtfoto von Ministerin Schäfer
22. Juni 2015

Ministerin Schäfer: Stiftung soll Kunstwerke der ehemaligen WestLB für Nordrhein-Westfalen sichern

Gemeinsamen Weg gefunden, mit dem wir die für NRW wichtigen Werke aus dem Kunstbesitz der Portigon AG für das Land erhalten können

Kulturministerin Ute Schäfer hat erneut Vertreterinnen und Vertreter aus Kultur, Politik und Wirtschaft zu einem Runden Tisch eingeladen, um mit ihnen über den weiteren Umgang mit Kunst in Unternehmensbesitz des Landes zu diskutieren.

 
Das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport teilt mit:

Kulturministerin Ute Schäfer hat erneut Vertreterinnen und Vertreter aus Kultur, Politik und Wirtschaft zu einem Runden Tisch eingeladen, um mit ihnen über den weiteren Umgang mit Kunst in Unternehmensbesitz des Landes zu diskutieren. Wichtigstes Thema war der weitere Umgang mit der Kunstsammlung der Portigon AG.
 
„Wir haben seit dem ersten Runden Tisch im Februar gemeinsam einen Weg gefunden, mit dem wir die für Nordrhein-Westfalen wichtigen Werke aus dem Kunstbesitz der Portigon AG für das Land erhalten können. Dazu soll eine unselbständige Stiftung gegründet werden. Für den Ankauf wird von der Stiftung ein Kredit über die NRW-Bank aufgenommen und durch eine Landesbürgschaft abgesichert“, erklärte Schäfer.
 
Geplant sei eine Anbindung der Stiftung an die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen. Dafür müsse die Satzung der Kunstsammlung angepasst werden. Dies werde dem Kuratorium in seiner Herbstsitzung vorgeschlagen. „Ob die Kunstwerke der Portigon AG als Gesamtpaket übernommen werden oder Teile davon, ist derzeit noch Gegenstand der fachlichen Beratungen“, sagte die Ministerin.
 
Bei diesen Beratungen wird das Land durch einen Kulturfachlichen Beirat unterstützt, der nach dem ersten Runden Tisch einberufen wurde. Er wird unter anderem Empfehlungen dazu abgeben, welche Werke der Portigon AG vom Land übernommen werden sollen.
 
„Der Kulturfachliche Beirat soll außerdem als Beratungsgremium der geplanten Stiftung dauerhaft verankert werden. Er wird den Transfer der Kunstwerke begleiten und vor allem die besten Wege aufzeigen, um die erworbenen Kunstwerke auch öffentlich zugänglich zu machen“, sagte Schäfer.
 
Dem Kulturfachlichen Beirat gehören folgende Mitglieder an:

  • Dr. Marion Ackermann, Künstlerische Direktorin der Stiftung Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen (Sprecherin)
  • Isabel Pfeiffer-Poensgen, Generalsekretärin der Kulturstiftung der Länder (Sprecherin)
  • Prof. Wulf Herzogenrath, Sprecher des „Leipziger Kreises“
  • Prof. Dr. Klaus Schrenk, ehemaliger Generaldirektor der Bayerischen Staatsgemäldesammlung
  • Monika Sprüth, Galeristin
  • Susanne Titz, Direktorin des Museums Abteiberg Mönchengladbach
  • Frederike van Duiven, Vorsitzende des Landesverbandes NRW des Bundesverbandes Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK)

 

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