Ministerin Schäfer stellt Modellprojekt „Schwimmen lernen in NRW“ vor

31. August 2012

Ministerin Schäfer stellt Modellprojekt „Schwimmen lernen in NRW“ vor: Kinder müssen schwimmen lernen

Sportministerin Ute Schäfer hat in Minden das neue Modellprojekt „Schwimmen lernen in NRW“ vorgestellt. Die gemeinsame Aktion von Sportministerium, Landessportbund NRW, Schwimmverband NRW und DLRG hat zum Ziel, dass mehr Kinder schwimmen lernen. Dazu soll vor Ort in den Kommunen das Angebot an Schwimmkursen und –initiativen und die Vernetzung der Aktivitäten weiter verbessert werden.

Das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport teilt mit:

Sportministerin Ute Schäfer hat in Minden das neue Modellprojekt „Schwimmen lernen in NRW“ vorgestellt. Die gemeinsame Aktion von Sportministerium, Landessportbund NRW, Schwimmverband NRW und DLRG hat zum Ziel, dass mehr Kinder schwimmen lernen. Dazu soll vor Ort in den Kommunen das Angebot an Schwimmkursen und –initiativen und die Vernetzung der Aktivitäten weiter verbessert werden. „Es ist be­sorgniserregend, dass jedes fünfte 11jährige Kind noch nicht sicher schwimmen kann. Ein so hoher Anteil an Nichtschwimmern unter den Schulkindern ist nicht hinnehmbar. Das wollen wir ändern. Sicheres und ausdauerndes Schwimmen ist nicht nur gesundheitsförderlich, sondern kann auch Leben retten“, sagte Schäfer.

Nach einer landesweiten Ausschreibung wurden die Städte Aachen, Gelsenkirchen, Hilden, Werdohl und der Kreis Minden-Lübbecke als Modellstandorte ausgewählt. Diese wollen in den nächsten drei Jahren Konzepte erarbeiten, damit vor Ort durch vernetztes Handeln aller für die Schwimmausbildung relevanten Akteure und neuer Ideen Strukturen geschaffen werden, um mehr Kindern das Schwimmen beizubringen. Die Ergebnisse fließen später in Handlungsempfehlungen ein, die an­dere Kommunen zum Nachahmen ermuntern sollen.

„Wir brauchen eine engere Zusammenarbeit von Kitas, Schulen, Sport­vereinen, Badbetreibern und DLRG-Ortsgruppen. Auch müssen die El­tern mehr motiviert und mitgenommen werden, um auf Dauer erfolg­reich sein zu können“, sagte Schäfer. Feste Arbeitskreise, Koordi­nierungs­stellen und eine bessere Abstimmung von Schwimmzeiten seien dabei wichtige Bausteine, die helfen könnten, die jeweilige Schwimmlernsitua­tion vor Ort nachhaltig zu verbessern.

Die fünf Modellstandorte – je eine pro Regierungsbezirk - wurden nach unterschiedlichen demografischen und infrastrukturellen Bedingungen ausgewählt. Für den Regierungsbezirk Detmold erhielt der Kreis Min­den-Lübbecke den Zuschlag. Dieser ist mit elf Kommunen beteiligt. Das Land stellt für die jeweiligen Projektleitungen und einzelne Maß­nah­menpakete für drei Jahre jährlich insgesamt rund 100.000 Euro bereit.

Die Initiative „Schwimmen lernen in NRW“ ist im Rahmen des landes­weiten Aktionsbündnisses ‚QuietschFidel – ab jetzt für immer: Schwim­mer!“ entstanden.

Weitere Informationen: www.quietschfidel.net

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport, Telefon 0211 837-2417.

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