Initiative: Bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf

24. November 2010

Ministerin Schäfer startet gemeinsame Initiative mit der Wirtschaft zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Familienministerin Schäfer hat eine gemeinsame Initiative des nordrhein-westfälischen Familienministeriums mit der Wirtschaft zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf vorgestellt. Grundlage der Initiative ist die Aktions­plattform Familie@Beruf.NRW, auf der sich die Akteure vernetzen und austauschen können.

Das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des teilt mit:

Familienministerin Ute Schäfer hat heute (24. November 2010) in Düsseldorf eine gemeinsame Initiative des nordrhein-westfälischen Familienministeriums mit der Wirtschaft zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf vorgestellt. Grundlage der Initiative ist die Aktions­plattform Familie@Beruf.NRW, auf der sich die Akteure vernetzen und austauschen können.  

„Immer mehr Familien wünschen sich ein partnerschaftliches Lebens­modell, bei dem beide Eltern berufstätig sind und sich die Familien­aufgaben teilen. Aber sie scheitern noch viel zu oft an der Realität. Frauen finden keinen Wiedereinstieg nach der Elternzeit. Väter trauen sich nicht, Zeit für die Familie zu nehmen. Und Alleinerziehende geben in vielen Fällen ihre Arbeit auf, weil sie keine Flexibilität für ihre Kinder haben. Dabei gibt es bereits viele gute Ansätze für eine bessere Verein­barkeit von Beruf und Familie. Sie müssen nur genutzt werden“, sagte Schäfer. Dazu leiste nun die neugegründete Aktionsplattform Familie@Beruf.NRW als eine Art  Drehscheibe für Aktivitäten und Akteure in diesem Bereich einen Beitrag.

„Familienfreundliche Personalpolitik wird für immer mehr Unternehmen zu einem Erfolgsfaktor im Wettbewerb um Fachkräfte", so Horst-Werner Maier-Hunke, Präsident der Landesvereinigung der Unternehmens­verbände Nordrhein-Westfalen, „dabei erweisen sich häufig die vielen kleinen Hilfestellungen und unbürokratischen Lösungen im betrieblichen Alltag als besonders effektiv und verschaffen Beschäftigten wie Unter­nehmen die nötige Flexibilität."

Die Aktionsplattform bietet allen interessierten Unternehmen, Kommu­nen, Hochschulen und Verbänden die Möglichkeit zur Mitarbeit. Sie können als Promotoren für das Thema auftreten und Interessierte werben. Sie können in Arbeitsgruppen neue Ansätze entwickeln und in ihrem Arbeitsalltag erproben. Sie können für den Transfer und die Nachhaltigkeit ihrer Ansätze sorgen.

„Wir bieten unseren Beschäftigten in unserem Betriebskindergarten Ford Pänz sowohl eine Regelgruppe als auch eine Betreuung im Notfall an. Darüber hinaus sind in unserem Deutschen Diversity-Council zahl­reiche Mitarbeiternetzwerke organisiert, unter anderem ein Eltern- sowie ein Arbeiten & Pflegen-Netzwerk, die uns beide wertvolle Hinweise zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf geben. Damit haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht. Die Plattform gibt uns die Möglichkeit, diese positiven Erfahrungen weiterzugeben und gleichzeitig von anderen Unternehmensinitiativen zu profitieren", erklärte Rainer Ludwig, Geschäftsführer Personal- und Sozialwesen der Ford-Werke GmbH.

Über 200.000 Berufsrückkehrerinnen suchen derzeit einen Wieder­einstieg in den Beruf. Viele teilzeitbeschäftigte Frauen würden gerne ihre Arbeitszeit aufstocken, wenn die Rahmenbedingungen für die Familie stimmen.
„Dafür benötigen wir ganzheitlich und lebensphasenbewusste Lösungen, die für alle Beschäftigten greifen. Wichtig ist das Geben und Nehmen zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern sowie der Arbeit­nehmervertretungen. Gemeinsam finden wir Lösungen, die in der Praxis greifen“, stellte Ricardo Brenke, Personalleiter von der REWE Markt GmbH aus der Region West fest.
Das Land fördert die Aktionsplattform mit Unterstützung des Euro­päischen Regionalfonds mit insgesamt rund 250 000 Euro. Eine Servicestelle bei der Prognos AG mit langjähriger Erfahrung im Themenbereich steht als Ansprechpartner zur Verfügung.

Interessierte Arbeitgeber können die Servicestelle unter der Rufnummer 0211/887-3166, per E-Mail unter Familie@Beruf.NRW.de kontaktieren oder sich auf der Internetseite www.familieundberuf.nrw.de näher informieren.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport, Telefon 0211 837-2417.

Weitere

Pressemitteilungen

Weitere

Informationen

Pressefotos

Download

Keine Ergebnistreffer

Kontakt

Pressestelle

Keine Ergebnistreffer

Verwandte

Meldungen

Verwandte

Themen

Information

Downloads

Keine Ergebnistreffer

Links

Zum Thema

Information

Karte

Abonnieren

Newsletter

Abonnieren Sie hier den Newsletter der Landesregierung Nordrhein-Westfalen oder bestellen Sie ihn ab.