Ministerin Schäfer: Nordrhein-Westfalen ist auf die Nachfrage nach U3-Plätzen gut vorbereitet

2. Juli 2013

Ministerin Schäfer: Nordrhein-Westfalen ist auf die Nachfrage nach U3-Plätzen gut vorbereitet

Knapp einen Monat vor Inkrafttreten des Rechtsanspruchs auf einen Betreuungsplatz für Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr bezeichnete Familienministerin Ute Schäfer die nordrhein-westfälischen Kommunen als „gut vorbereitet und startklar“. „Ich bin sehr zuversichtlich, dass die Kommunen der Nachfrage gewachsen sind. Das jedenfalls geben die meisten Rückmeldungen wieder, die wir bis jetzt erhalten haben. In vielen Städten und Gemeinden sind die Vorbereitungen für das neue Kindergartenjahr, das am 1. August beginnt, bereits abgeschlossen. Lediglich in wenigen Großstädten laufen die Vermittlungsanstrengungen noch auf Hochtouren, um wirklich allen Eltern, die für ihr Kind eine Betreuung wünschen, auch einen Platz anbieten zu können“, erklärte Schäfer. Mit rund 144.800 Betreuungsplätzen für unter Dreijährige erreiche Nord-rhein-Westfalen eine Versorgungsquote von rund 33,1 Prozent. Bezogen auf die ein- und zweijährigen Kinder – also die Kinder, die ab dem 01.08.2013 einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz haben – betrage die Versorgungsquote sogar 49,2 Prozent.

Das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport teilt mit:

Knapp einen Monat vor Inkrafttreten des Rechtsanspruchs auf einen Betreuungsplatz für Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr bezeichnete Familienministerin Ute Schäfer die nordrhein-westfälischen Kommunen als „gut vorbereitet und startklar“. „Ich bin sehr zuversichtlich, dass die Kommunen der Nachfrage gewachsen sind. Das jedenfalls geben die meisten Rückmeldungen wieder, die wir bis jetzt erhalten haben. In vielen Städten und Gemeinden sind die Vorbereitungen für das neue Kindergartenjahr, das am 1. August beginnt, bereits abgeschlossen. Lediglich in wenigen Großstädten laufen die Vermittlungsanstrengungen noch auf Hochtouren, um wirklich allen Eltern, die für ihr Kind eine Betreuung wünschen, auch einen Platz anbieten zu können“, erklärte Schäfer.

Mit rund 144.800 Betreuungsplätzen für unter Dreijährige erreiche Nord-rhein-Westfalen eine Versorgungsquote von rund 33,1 Prozent. Bezogen auf die ein- und zweijährigen Kinder – also die Kinder, die ab dem 01.08.2013 einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz haben – betrage die Versorgungsquote sogar 49,2 Prozent.

„Nicht nur bei der vereinbarten Versorgungsquote, sondern auch bei der Bewilligung der Bundesmittel hat NRW beim U3-Ausbau eine absolute Punktlandung erzielt. Von den rund 481 Millionen Euro aus dem Investitionsprogramm des Bundes für NRW sind 99,9 Prozent bereits bewilligt worden“, sagte Schäfer.

Damit habe Nordrhein-Westfalen ein erstes Etappenziel erreicht. „Ohne das beispiellose Engagement der Kommunen und Träger wäre dieser Erfolg nicht möglich gewesen. Sie haben alle ein ganz klares Zeichen für die Kleinkinderbetreuung und damit für die Unterstützung der Familien in ihren Gemeinden, Städten und Kreisen gesetzt. Das verdient wirkliche Anerkennung“, so die Ministerin.

Auch der zusätzliche Fachkräftebedarf könne landesweit gedeckt werden. Insgesamt arbeiten rund 90.000 Beschäftigte in den nordrhein-westfälischen Kindertageseinrichtungen und damit rund 13.000 Personen mehr als im Jahr 2008. Darüber hinaus gibt es einen großen Aufwuchs bei den Auszubildendenzahlen. Im Vergleich zum Schuljahr 2008/2009 ist die Zahl der jungen Menschen in Erzieherausbildung um rund 40 Prozent auf insgesamt rund 21.400 angehende Erzieherinnen und Erzieher gestiegen.

„Auch die von uns eingerichtete Stellenbörse für Kindertageseinrichtungen zeigt mit 60 Kita-Stellenangeboten und 74 Stellengesuchen – so der Stand von heute – ein recht ausgewogenes Verhältnis. Das ist ein gutes Zeichen“, erklärte Schäfer.

Insgesamt wertete die Ministerin die erfolgreichen Maßnahmen zum U3-Ausbau auch als Ergebnis der beispiellosen finanziellen Anstrengungen des Landes. „Rund 720 Millionen Euro hat das Land für den U3-Ausbau von 2010 bis heute zur Verfügung gestellt. Und jeder Cent ist hier gut investiert. Umso unverständlicher ist für mich und die meisten jungen Eltern, die Familie und Beruf miteinander vereinbaren wollen, die Familienpolitik des Bundes. Statt Millionen für ein Betreuungsgeld zur Verfügung zu stellen, das niemand will, sollte der Bund besser in die Infrastruktur investieren. Mit den Mitteln, die in Nordrhein-Westfalen für das Betreuungsgeld verausgabt werden müssen, könnten schätzungsweise rund 27.000 zusätzliche Betreuungsplätze für unter Dreijährige entstehen“, kritisierte Schäfer.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport, Telefon 0211 837-2417.

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