Kindern und Jugendlichen besseren Zugang zu Bewegung und Sport ermöglichen

2. März 2012

Ministerin Schäfer: Kindern und Jugendlichen besseren Zugang zu Bewegung und Sport ermöglichen

Sportministerin Ute Schäfer will für die Kinder und Jugendlichen einen besseren Zugang zu Bewegung und Sport schaffen und den Sport noch stärker konzeptionell in die Gesundheitsförderung einbinden. „Wir wol­len möglichst alle Kinder und Jugendlichen in Nordrhein-Westfalen mit Angeboten des Sports erreichen und sie auch langfristig für Bewegung, Spiel und Sport gewinnen. Wenn es uns gelingt, Kinder frühzeitig in den Kitas, den Schulen und in der Freizeit mit dem Bewegungsvirus zu infi­zieren, können wir sie auch im Erwachsenenalter für den Sport begeis­tern", erklärte Schäfer.

Das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport teilt mit:

Sportministerin Ute Schäfer will für die Kinder und Jugendlichen einen besseren Zugang zu Bewegung und Sport schaffen und den Sport noch stärker konzeptionell in die Gesundheitsförderung einbinden. „Wir wol­len möglichst alle Kinder und Jugendlichen in Nordrhein-Westfalen mit Angeboten des Sports erreichen und sie auch langfristig für Bewegung, Spiel und Sport gewinnen. Wenn es uns gelingt, Kinder frühzeitig in den Kitas, den Schulen und in der Freizeit mit dem Bewegungsvirus zu infi­zieren, können wir sie auch im Erwachsenenalter für den Sport begeis­tern", erklärte Schäfer in Köln anlässlich des Präventionskongresses NRW „Gesundheit verbindet“, einer gemeinsamen Veranstaltung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport, der Deut­sche Sporthochschule und des Landessportbundes.

Freude an Bewegung und an gesundem Essen sei für viele Kinder und Jugendliche nicht selbstverständlich. Es gebe immer mehr junge Men­schen, die unter Übergewicht oder Adipositas leiden. „Wir brauchen ein breites gesellschaftliches Bündnis mit dem ganzen Sachverstand, den wir in unserem Land haben, um Zugänge zu Bewegung und einem ge­sundheitsorientierten Lebensstil für alle zu schaffen – von klein auf“, sagte Schäfer. Es gelte, schon früh die Weichen so zu stellen, dass al­len Kindern Chancen auf ein gesundes Leben und persönliche Selbst­verwirklichung und Weiterentwicklung eröffnet werde. Der Präventions­kongress NRW trage dazu bei.

Auf dem zweitägigen Präventionskongress in Köln diskutierten rund 400 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wissenschaft sowie Übungsleitende, Lehrkräfte, Ökotrophologen, Erzieherinnen, Ärzte Handlungsempfehlungen und Umsetzungsstrategien für eine gesunde Entwicklung von Kindern und Jugendlichen.

„Im Mittelpunkt stehen für uns die Menschen, die Zugänge zu Kindern und Jugendlichen haben: die Übungsleiterinnen und Übungsleiter in den Vereinen wie auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Kinderta­geseinrichtungen, den Familienzentren, den Schulen und Senioreneinrichtungen. Wir wollen sie so gut wie möglich bei ihrer Arbeit, ihrem En­gagement unterstützen“, erklärte Schäfer.

Einen wichtigen Schwerpunkt setze das Land bei den Kindertagesstät­ten. Eine nachhaltige Bewegungs- und Gesundheitserziehung müsse bei den Kleinsten beginnen. Hervorragende Arbeit leisteten hier bereits die rund 470 anerkannten Bewegungskindergärten. „Im Rahmen unseres neuen Breitensportprogramms wollen wir auch die Anstrengungen des Sports unterstützen, die Zahl der Kooperationen von Sportvereinen mit Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege zu erhöhen“, sagte Schäfer.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport, Telefon 0211 837-2417.

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