Kinder und Jugendliche für digitale Gesellschaft stark machen

8. Juni 2011

Ministerin Schäfer: Kinder und Jugendliche für digitale Gesellschaft stark machen

Auf die große Bedeutung kultureller Bildung für Kinder und Jugendliche angesichts der Herausforderungen der digitalen Gesellschaft hat Kulturministerin Ute Schäfer beim 6. Kulturpolitischen Bundeskongress der Kulturpolitischen Gesellschaft in Berlin hingewiesen. „Deshalb müssen wir uns dafür einsetzen, dass sie zu mündigen, also kritischen Mediennutzern werden“, sagte Schäfer.

Das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport teilt mit:

Auf die große Bedeutung kultureller Bildung für Kinder und Jugendliche angesichts der Herausforderungen der digitalen Gesellschaft hat Kulturministerin Ute Schäfer beim 6. Kulturpolitischen Bundeskongress der Kulturpolitischen Gesellschaft in Berlin hingewiesen. „Heute bewegen sich viele Kinder und Jugendliche frei in den digitalen Räumen unserer Gesellschaft. Deshalb müssen wir uns dafür einsetzen, dass sie zu mündigen, also kritischen Mediennutzern werden“, sagte Schäfer. „Wir wollen Kinder und Jugendliche stark machen für alles Virtuelle. Dabei dürfen wir kein Kind und keinen Jugendlichen zurücklassen.“ Ganzheitliche Bildungskonzepte seien ein unverzichtbares Gegengewicht angesichts zunehmender virtueller Erfahrungen. Kulturelle Bildung, die möglichst allen Kindern und Jugendlichen früh den Zugang zu Kunst und Kultur ermögliche, sei deshalb eine wichtige Investition in die Zukunft.

Digitale Medien böten zugleich die Chance, mehr Menschen Kunst und Kultur erleben zu lassen als zuvor, sagte Schäfer. Zudem gebe es viele Beispiele dafür, wie Nordrhein-Westfalen als modernes Kulturland die digitale Gesellschaft kulturpolitisch mitgestalte. Im Digitalen Archiv NRW werde eine Modellstruktur entwickelt, um Kulturgut digital zugänglich zu machen und zu erhalten. Das Modellprojekt „Lernort Bibliothek“ zeige, wie Bibliotheken mit der digitalen Entwicklung Schritt halten könnten. Bibliotheken sollen dabei breite Zugänge zu den neuen Medien schaffen und die Nutzer beraten. Die von der Landesregierung geförderten Internetportale „Kulturkenner.de“ und „2010lab.tv“ böten kulturelle Orientierung und würden bereits breit genutzt.
Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen begleitet auch den sechsten Kulturpolitischen Bundeskongress der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V. mit einer Auftaktveranstaltung unter dem Leitthema „netz.macht.kultur: Kulturpolitik in der digitalen Gesellschaft“. „Der Bundeskongress der Kulturpolitischen Gesellschaft hat sich zu einem viel beachteten Forum für den Dialog über grundlegende Fragen der Kulturpolitik entwickelt“, sagte Schäfer. Die Seite http://www.netz-macht-kultur.de/ informiert über den Kongress.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport, Telefon 0211 837-2417.

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