Ministerin Schäfer: Kinder müssen schwimmen lernen

9. April 2011

Ministerin Schäfer: Kinder müssen schwimmen lernen

Sportministerin Ute Schäfer will Schwimmkurse und –initiativen für Kinder und Jugendliche zukünftig stärker unterstützen. „Es ist besorgniserregend, dass jedes fünfte elfjährige Kind noch nicht sicher schwimmen kann. Ein so hoher Anteil an Nichtschwimmern unter den Schulkindern ist nicht hinnehmbar. Das wollen wir ändern.“, sagte Schäfer auf der Tagung des Landesrates der DRK-Wasserwacht in Düsseldorf.

Das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport teilt mit:

Sportministerin Ute Schäfer will Schwimmkurse und –initiativen für Kinder und Jugendliche zukünftig stärker unterstützen. „Es ist besorgniserregend, dass jedes fünfte elfjährige Kind noch nicht sicher schwimmen kann. Ein so hoher Anteil an Nichtschwimmern unter den Schulkindern ist nicht hinnehmbar. Das wollen wir ändern. Sicheres und ausdauerndes Schwimmen ist nicht nur gesundheitsfördernd, sondern kann auch Leben retten“, sagte Schäfer heute auf der Tagung des Landesrates der DRK-Wasserwacht in Düsseldorf.

Die Landesregierung habe zahlreiche neue Maßnahmen geplant, um die derzeitige Situation zu verbessern. Im Haushalt 2011 sei eine Verdoppelung der Landesmittel für „QuietschFidel – Ab jetzt für immer: Schwimmer!“ vorgesehen, einer gemeinsamen Initiative der Landesregierung und elf weiterer Verbände und Vereinigungen. Vorrangiges Ziel sei es nun, die kommunalen Handlungspartner besser zu vernetzen, z.B. durch Einrichtung von festen Arbeitskreisen oder Koordinierungsstellen.

Gemeinsam mit dem Schulministerium will das Kinder-, Jugend- und Sportministerium außerdem für die Jahre 2012 bis 2015 die Anzahl der schulischen Schwimmkurse in den Oster-, Sommer- und Herbstferien für Schülerinnen und Schüler der 4. bis 6. Klassen aller Schulformen landesweit deutlich erhöhen.

„Darüber hinaus unterstützen wir als Land die für die Sportstätten zuständigen Kommunen, indem wir ihnen für die allgemeine sportliche Infrastruktur jährlich eine Pauschale in Höhe von 50 Millionen Euro zur Verfügung stellen. Diese Mittel können auch für die Pflege oder Sanierung von Schwimmbädern genutzt werden. Außerdem haben die Vereine die Möglichkeit, unser Sportstätten-Finanzierungs-Programm in Anspruch zu nehmen,  mit dem vereinseigene Anlagen gebaut oder modernisiert werden können“, sagte Schäfer.

Den Gremien der DRK-Wasserwacht und den zahlreichen ehrenamtlichen Mitgliedern dankte Schäfer für ihren Einsatz zum Wohl der Bürgerinnen und Bürger. „Seit Jahrzehnten leisten sie einen außerordentlich wichtigen Beitrag, um die hiesigen Gewässer für den Badebetrieb zu sichern und stellen viele Millionen Stunden ihrer Freizeit in den Dienst der Allgemeinheit. Durch die Ausbildung von Rettungsschwimmern, die Organisation des Wasserrettungsdienstes und den Katastrophenschutz bei Hochwasser erweisen sie unserer Gesellschaft einen unermesslich wertvollen Dienst“, sagte die Ministerin.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport, Telefon 0211 837-2417.

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