„Kulturpolitischer Dialog“ mit den Kulturschaffenden in NRW

16. Juli 2011

Ministerin Schäfer initiiert „Kulturpolitischen Dialog“ mit den Kulturschaffenden in Nordrhein-Westfalen

Kulturministerin Ute Schäfer hat den „Kulturpolitischen Dialog“ als regelmäßiges Diskussionsforum mit Kulturschaffenden und Vertretern des Kulturbetriebs in Nordrhein-Westfalen initiiert.

Das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport teilt mit:

Kulturministerin Ute Schäfer hat Samstag (16. Juli 2011) in Düsseldorf den „Kulturpolitischen Dialog“ als regelmäßiges Diskussionsforum mit Kulturschaffenden und Vertretern des Kulturbetriebs in Nordrhein-Westfalen initiiert. Gemeinsam mit Dr. Marion Ackermann (Künstlerische Direktorin Kunstsammlung NRW), Prof. Kasper König (Direktor Museum Ludwig Köln), Stefan Hilterhaus (PACT Zollverein, Künstlerischer Leiter Tanzlandschaft Ruhr), Prof. Stefan Soltesz (Intendant Aalto-Musiktheater u. GMD Essener Philharmoniker), Christiane Oxenfort (Künstlerische Leiterin und Geschäftsführerin altstadtherbst kulturfestival Düsseldorf) und Benedikt Stampa (Intendant und Geschäftsführer Konzerthaus Dortmund) diskutierte die Ministerin unter der Moderation von Dr. Christiane Hoffmans (Autorin, Kulturredakteurin) und Prof. Oliver Scheytt (Geschäftsführer RUHR.2010 GmbH, Präsident der Kulturpolitischen Gesellschaft) über die Situation der Künste in NRW. Der erste „Kulturpolitische Dialog“ wurde unter dem Thema „Hülle statt Fülle? Qualität und Profil in der Kunstlandschaft NRW“ geführt. 

„Ziel unseres Forums ist der Diskurs und unmittelbare Austausch mit Künstlerinnen und Künstlern, Kulturschaffenden, Kulturmanagern und  Kulturförderern in Nordrhein-Westfalen über die Lage der Kultur. Das Land nimmt nicht nur als Partner in der Kulturförderung und Kulturpolitik eine wichtige Rolle ein, sondern auch als Netzwerker, Kommunikator und Initiator von Prozessen. Es kann Entwicklungen unterstützen, Kooperationen stiften und Anstöße geben. Voraussetzung dafür ist, dass wir mit den Kulturschaffenden in ständigem, lebendigem und diskursivem Gespräch bleiben. Der ‚Kulturpolitische Dialog’ als regelmäßiges Diskussionsforum zu unterschiedlichen Themen bietet diese Möglichkeit“, erklärte Schäfer.

Die kulturpolitischen Leitlinien sollten sich an der realen Situation der Künste orientieren. „Dabei haben wir den gesamten Kulturprozess im Blick: von der Kunstproduktion über die Kunstvermittlung bis hin zu Kunstrezeption“, sagte Schäfer. Die Ministerin kündigte an, die nordrhein-westfälische Kulturpolitik im Dialog mit den Kunst- und Kulturschaffenden des Landes weiter zu entwickeln.

Bei dem Thema „Hülle statt Fülle“ gehe es um Qualität und Profilbildung. „Wir wollen darüber diskutieren, wie wir weitere Markenzeichen in der Kultur setzen können. Aber auch darüber, ob es richtig ist, immer neue Kulturorte zu schaffen, neue Museen, neue Konzerthäuser, neue industriekulturelle Orte, angesichts der Tatsache, dass schon heute die Mittel für einen optimalen Betrieb der bereits vorhandenen Einrichtungen nicht ausreichen“, so Schäfer.

Der nächste Kulturpolitische Dialog mit dem Titel „Massenkultur versus Hochkultur?“ ist geplant für Anfang Oktober 2011.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport, Telefon 0211 837-2417.

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