Hörspielpreis des Bundes der Kriegsblinden verbindet gesellschaftliches Engagement mit Auszeichnung von Spitzenkultur

31. Mai 2011

Ministerin Schäfer: Hörspielpreis des Bundes der Kriegsblinden verbindet gesellschaftliches Engagement mit Auszeichnung von Spitzenkultur

Kulturministerin Ute Schäfer hat den Hörspielpreis der Kriegsblinden als Vorbild dafür bezeichnet, wie eine Auszeichnung die Förderung von Spitzenkultur und glaubwürdiges gesellschaftliches Engagement ver­binden kann. „Sechsundsechzig Jahre nach Kriegsende gibt es kaum noch lebende Zeitzeugen.

Das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport teilt mit:

Kulturministerin Ute Schäfer hat den Hörspielpreis der Kriegsblinden als Vorbild dafür bezeichnet, wie eine Auszeichnung die Förderung von Spitzenkultur und glaubwürdiges gesellschaftliches Engagement ver­binden kann. „Sechsundsechzig Jahre nach Kriegsende gibt es kaum noch lebende Zeitzeugen. Deshalb ist es umso wichtiger, dass dieser renommierte Kulturpreis die für unsere Demokratie konstituierenden Erfahrungen dieses furchtbaren Krieges wach hält“, sagte Schäfer im Rahmen der Verleihung des Preises in Köln. Von Anfang an habe der Preis in die Gesellschaft hineinwirken wollen. Zugleich stehe der Hörspielpreis der Kriegsblinden für den hohen kulturellen Wert des Hörspiels. In diesem Jahr werden der Autor Robert Schoen und der Sprecher Lorenz Eberle für ihr Hörspiel „Schicksal, Hauptsache Schick­sal“ geehrt, das 2010 vom Hessischen Rundfunk urgesendet wurde. Schoen verwendet Motive aus Joseph Roths Erzählung „Die Legende vom heiligen Trinker“.

„Es ist für das Kulturland Nordrhein-Westfalen eine große Ehre, dass die 60. Verleihung dieses renommierten Preises bei uns in Köln stattfindet“, sagte Kulturministerin Ute Schäfer. „Und wir sind stolz darauf, wie viele Autorinnen und Autoren aus unserem Land auf der Liste ehemaliger Preisträgerinnen und Preisträger stehen: Dieter Wellershoff, Richard Hey, Hans Noever, Dieter Kühn, Walter Filz oder der leider viel zu früh verstorbene Christoph Schlingensief.  Zu den prominenten Preisträgern in der Geschichte des Preises zählen außerdem Friedrich Dürrenmatt, Ingeborg Bachmann, Walter Kempowski, Heiner Müller und die Nobel­preisträgerin für Literatur Elfriede Jelinek. Der renommierte Ehrenpreis für deutsche Hörspiel-Autoren wird seit 1952 vom Bund der Kriegs­blinden Deutschlands e.V. an ein von einem deutschsprachigen Sender konzipiertes und produziertes Original-Hörspiel verliehen, das in heraus­ragender Weise die Möglichkeiten der Kunstform realisiert und erweitert. Träger sind der BKD und seit 1994 die Filmstiftung NRW.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport, Telefon 0211 837-2417.

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