Ministerin Schäfer besucht "Kulturloge Ruhr": Kultur darf kein Luxusgut sein

5. März 2012

Ministerin Schäfer besucht "Kulturloge Ruhr": Kultur darf kein Luxusgut sein

Als vorbildlich bezeichnete Kulturministerin Ute Schäfer heute in Essen die Arbeit des Vereins "Kulturloge Ruhr". "Kultur ist lebensnotwendig wie Essen und Trinken. Sie darf kein Luxusgut für wenige sein. Der Zugang zu Kunst und Kultur muss allen Menschen unabhängig vom Geldbeutel offenstehen. Dieses Ziel unterstützt die Kulturloge Ruhr sehr erfolgreich und mit großem Engagement", erklärte Schäfer.

Düsseldorf/Essen, 05.03.2012. Als vorbildlich bezeichnete Kulturministerin Ute Schäfer heute in Essen die Arbeit des Vereins "Kulturloge Ruhr". "Kultur ist lebensnotwendig wie Essen und Trinken. Sie darf kein Luxusgut für wenige sein. Der Zugang zu Kunst und Kultur muss allen Menschen unabhängig vom Geldbeutel offenstehen. Dieses Ziel unterstützt die Kulturloge Ruhr sehr erfolgreich und mit großem Engagement", erklärte Schäfer.

Die "Kulturloge Ruhr" ist ein gemeinnütziger Verein, der Menschen mit geringem Einkommen bzw. staatlicher Unterstützung durch kostenfreie Vermittlung nicht verkaufter Veranstaltungstickets die Teilhabe am kulturellen Leben ermöglicht. Das Konzept der Kulturloge basiert auf der Idee der 'Tafeln'.

"Mich begeistert dieses Projekt. Es ermöglicht Menschen mit geringem Einkommen den kostenlosen Zugang zu Kulturveranstaltungen. Viele sozial Bedürftige werden dadurch erst angeregt, Konzerte und Theater zu besuchen." Kulturelle Bildung sei einer der wichtigsten Schlüssel für die Teilhabe am gesellschaftlichen und kulturellen Leben. Der Ausbau der kulturellen Bildung sei deshalb auch das zentrale Projekt der Kulturpolitik des Landes. "Wir wollen mehr Menschen für die Begegnung mit Kunst und Kultur gewinnen", erklärte Schäfer.

Die Arbeit der vielen kulturbegeisterten Helferinnen und Helfern im Projekt sei ein hervorragendes Beispiel für ehrenamtliches Engagement. Neben dem Gewinnen der Partner in der heimischen Kulturszene, Karten für Kulturveranstaltungen zu stiften, würden sie auch den Gästen die freien Kulturplätze im persönlichen Telefongespräch vermitteln. "Mit ihrem freiwilligen Einsatz sorgen sie für mehr Lebensqualität, für den sozialen Zusammenhalt der Gesellschaft und die Zukunftsfähigkeit unseres Landes", sagte Schäfer.

Nach der erfolgreichen Pilotphase in Essen will der gemeinnützige Verein "Kulturloge Ruhr" jetzt das Projekt auf andere Städte des Ruhrgebiets ausweiten. Auch sind weitere Kulturlogen in Düsseldorf und Wuppertal geplant. Hierfür müssten Kulturpartner und Gäste in den jeweiligen Städten sowie weitere ehrenamtliche Mitarbeiter gewonnen werden, die die Arbeit engagiert und tatkräftig unterstützen. Schäfer appellierte an die Städte, Stadtverwaltungen und Kulturdezernate, den Kontakt zu Kultureinrichtungen zu vermitteln und diese beispielhafte Initiative zu unterstützen.

Weitere Informationen: www.kulturloge-ruhr.de    
     

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