Ministerin Schäfer: Aktive Väter sind keine Zeitgeist-Erfindung mehr

10. Februar 2012

Ministerin Schäfer: Aktive Väter sind keine Zeitgeist-Erfindung mehr

Familienministerin Ute Schäfer hat in Essen die Entscheidung von Vätern begrüßt, sich aktiv an der Erziehung ihrer Kinder zu beteiligen. „Die neuen Väter sind inzwischen keine Zeitgeist-Erfindung mehr. Rund 20 Prozent der Väter haben sich bereits von der traditionellen Männer­rolle verabschiedet. Allerdings möchten weit mehr Männer ihren An­spruch auf Elternzeit wahrnehmen und viele von ihnen würden gerne länger als zwei Monate nutzen. Doch sie trauen sich nicht, weil ihre Wünsche schlicht und ergreifend nicht zur vorherrschenden Unterneh­menskultur passen“, sagte Schäfer.

Das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport teilt mit:

Familienministerin Ute Schäfer hat in Essen die Entscheidung von Vätern begrüßt, sich aktiv an der Erziehung ihrer Kinder zu beteiligen. „Die neuen Väter sind inzwischen keine Zeitgeist-Erfindung mehr. Rund 20 Prozent der Väter haben sich bereits von der traditionellen Männer­rolle verabschiedet. Allerdings möchten weit mehr Männer ihren An­spruch auf Elternzeit wahrnehmen und viele von ihnen würden gerne länger als zwei Monate nutzen. Doch sie trauen sich nicht, weil ihre Wünsche schlicht und ergreifend nicht zur vorherrschenden Unterneh­menskultur passen“, sagte Schäfer auf der Tagung „Aktive Vaterschaft – erforscht, erwünscht, erledigt?“. Die Landsregierung fördere die aktive Vaterschaft durch zahlreiche Initiativen.

Das Familienministerium habe etwa im Rahmen des Innovationsprojekts der Landesarbeitsgemeinschaft der Familienbildung „Väter im Blick­punkt der Familienbildung“ die Entwicklung des Handbuchs „Echt stark“ gefördert. Es zeige, welche neuen Wege Familienbildungsstätten ein­schlagen können, um für Väter attraktiv zu sein. Zahlreiche Einrich­tungen der Familienbildung hätten sich des Themas angenommen und neue Angebote für Väter – und ihre Kinder – entwickelt.

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf werde immer wichtiger. Erfreu­lich sei, dass die Zahl der Unternehmen, die sich für Familienfreundlich­keit engagieren, zugenommen habe. Dabei profitierten viele Unter­nehmen von einer familienbewussten Personalpolitik, da die Mitar­beiterbindung und Motivation deutlich steige. „Mit unserer  Aktionsplatt­form ‚familie@beruf.NRW’ unterstützen wir die besten Ideen zur erfolg­reichen Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Unternehmen. Viele Projektideen wurden ausgezeichnet und gefördert, davon befassen sich auch mehrere vornehmlich mit Vätern“, so die Ministerin.

Dass Väter und besonders junge Väter mehr Zeit für Familie und für Kinder haben möchten, sei kein reines Lippenbekenntnis mehr. Insge­samt 22 Prozent aller Väter in NRW bezögen bereits mindestens sechs Monate Elterngeld. Der Anteil der Elternzeit nehmenden Väter habe sich zudem seit der Einführung des Elterngeldes fast verfünffacht. „Ich finde es vor diesem Hintergrund kontraproduktiv, dass auf Bundesebene die Ausdehnung der Vätermonate auf Eis gelegt wurde. Für mich eine absolute Fehlentscheidung“, sagte Schäfer.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.vaeter.nrw.de

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport, Telefon 0211 837-2417.

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