Schäfer: 8,4 Millionen Euro mehr für die Kulturförderung 2012

11. Januar 2012

Ministerin Schäfer: 8,4 Millionen Euro mehr für die Kulturförderung 2012 – Theater und Orchester erhalten auch in diesem Jahr zusätzliche Landesmittel

Die Kulturförderung in 2012 steigt um rund 8,4 Millionen Euro. Das kün­digte Kulturministerin Ute Schäfer heute im Kulturausschuss des Land­tages im Rahmen der Vorstellung des Kulturhaushaltsentwurfs für 2012 an. Der Ansatz der Kulturförderung soll demnach von rund 188 Millionen Euro auf rund 196, 4 Millionen Euro erhöht werden.

Das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport teilt mit:

Die Kulturförderung in 2012 steigt um rund 8,4 Millionen Euro. Das kün­digte Kulturministerin Ute Schäfer heute im Kulturausschuss des Land­tages im Rahmen der Vorstellung des Kulturhaushaltsentwurfs für 2012 an. Der Ansatz der Kulturförderung soll demnach von rund 188 Millionen Euro auf rund 196, 4 Millionen Euro erhöht werden.

„Der Kulturhaushalt 2012 steht für mehr Verlässlichkeit bei der Kultur­förderung und für die Stärkung der kulturellen Bildung. Wir stellen mehr Mittel zur Verfügung und schichten gleichzeitig an strategischen Punk­ten um“, erklärte Schäfer. Ein besonderer Auftrag für die kulturelle Bil­dung sei dabei, möglichst alle Kinder mitzunehmen.

„Kulturelle Bildung kann einen wesentlichen Beitrag zur Persönlichkeits­entwicklung junger Menschen leisten. Voraussetzung dafür allerdings ist, dass wir die Tür zu Kunst und Kultur für alle Kinder und Jugend­lichen so früh und so weit wie möglich öffnen. Dafür bietet unsere reiche Kulturlandschaft in Nordrhein-Westfalen gute Möglichkeiten. Diese wol­len wir gemeinsam mit den Kommunen stärken, um Nordrhein-Westfa­len zum ‚Kinder- und Jugendkulturland’ zu machen. Deshalb haben wir Ende vergangenen Jahres den ‚Kulturrucksack NRW’ für Kinder und Jugendliche in einem ersten Schritt in 28 Pilotkommunen und Kommu­nalverbünden initiiert, den wir auch in 2012 mit rund drei Millionen Euro ausstatten werden“, sagte die Ministerin.
Ein weiteres Standbein der kulturellen Bildung sei Jeki („Jedem Kind ein Instrument“), dessen Förderung wie bereits in 2011 auch in diesem Jahr erneut um zwei Millionen Euro gesteigert werde. „Mit dem erhöhten An­satz können wir das Projekt jetzt im gesamten Ruhrgebiet ausfinanzie­ren“, so Schäfer. Zur kulturellen Bildung gehöre ebenso das Programm „Kultur und Schule“, das im Schuljahr 2012/2013 mit rund 3,2 Millionen Euro gefördert werde.

Schäfer betonte im Kulturausschuss, dass eine breite kulturelle Teilhabe nicht denkbar sei ohne künstlerische Avantgarde, ohne Spitzenkunst, die weit über Nordrhein-Westfalen ausstrahle und die Menschen be­geistere. „Deshalb wollen wir trotz schwieriger Finanzlage den Gesamt­ansatz für die Kultur erhöhen“, sagte Schäfer. Die Ministerin kündigte an, darüber hinaus durch Umschichtung von Mitteln die Theater und Orchester auch in diesem Jahr zusätzlich zu unterstützen. „Im Haushalt 2012 stehen wiederum 4,5 Millionen Euro für den Theaterpakt bereit. Die Theaterkonferenz hat im vergangenen Jahr gute Ergebnisse und Ziele formuliert. Die Zusammenarbeit mit den theater- und orchestertra­genden Kommunen und ihren Intendanten hat sich sehr bewährt. Des­halb werden wir sie 2012 fortführen. Erstmals führen wir damit in Nord­rhein-Westfalen einen langfristig angelegten, gemeinsamen Diskurs zu Fragen der kommunalen Theater und Orchester“, erklärte Schäfer. 

Bewährt habe sich außerdem auch die Europäische Kulturhauptstadt RUHR.2010. Ihre Nachhaltigkeit werde 2012 mit insgesamt 4,8 Millionen Euro Fördermitteln, von denen 2,4 Millionen Euro vom Land und 2,4 Millionen Euro vom Regionalverband Ruhr zur Verfügung gestellt werden, gesichert.

Darüber hinaus werde das Land nach wie vor die Förderung der lan­deseigenen Kulturinstitutionen und der Einrichtungen, fortführen, an denen das Land beteiligt sei, wie der Kunstsammlung NRW, des Muse­ums Schloss Moyland, der Museumsinsel Hombroich, Kornelimünsters, der Kultur Ruhr GmbH, des Schauspielhauses Düsseldorf, der Kunst­stiftung NRW und des Landesarchivs.  

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport, Telefon 0211 837-2417.

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