Auf Grundlagen der sozialen Marktwirtschaft besinnen

26. März 2010

Ministerin Roswitha Müller-Piepenkötter: Unternehmen sollen sich auf Grundlagen der sozialen Marktwirtschaft besinnen

Justizministerin Roswitha Müller-Piepenkötter hat die Unternehmen in Deutschland aufgerufen, sich auf die Grundlagen der sozialen Marktwirtschaft zu besinnen. „Zu deren Wesen zählen ethische Führungsgrundsätze, ein nachhaltiges Wirtschaften, das in Generationen und nicht in Quartalen denkt, und die Bereitschaft zur Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung“, sagte die Ministerin auf einer Fachveranstaltung des Deutschen Anwaltvereins zum Thema Compliance.

Das Justizministerium teilt mit:

Justizministerin Roswitha Müller-Piepenkötter hat die Unternehmen in Deutschland aufgerufen, sich auf die Grundlagen der sozialen Marktwirtschaft zu besinnen.

„Zu deren Wesen zählen ethische Führungsgrundsätze, ein nachhaltiges Wirtschaften, das in Generationen und nicht in Quartalen denkt, und die Bereitschaft zur Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung“, sagte die Ministerin heute (26. Januar 2010) in Düsseldorf auf einer Fachveranstaltung des Deutschen Anwaltvereins (DAV) zum Thema Compliance. Der Begriff Compliance steht in der Wirtschaft für das System zur Einhaltung und Beachtung von Regeln, die an ein Unternehmen aufgrund von Rechtsnormen, ethischen Verpflichtungen sowie Anforderungen der Aufsichtsbehörden gestellt werden.

Zahlreiche Fälle aus den vergangenen Monaten hätten gezeigt, wie gesetzwidriges Verhalten von Unternehmensleitern und Mitarbeitern die betroffenen Unternehmen in ihrer Existenz bedrohen könne, betonte die Ministerin. Es sei aber nicht die einzige gesellschaftliche Aufgabe von Unternehmen, ihren Gewinn zu maximieren.

„Eine nachhaltige Entwicklung ist gerade angesichts von Wirtschafts- und Finanzkrisen eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und stellt Anforderungen an das Verhalten aller gesellschaftlichen Gruppen. Glaubwürdigkeit und moralische Reputation sind Grundvoraussetzungen unternehmerischen Erfolges - sei es auf Kapitalmärkten, sei es im Wettbewerb um Kunden und Mitarbeiter“, betonte die Ministerin. "Die zentrale Herausforderung für ein funktionierendes Compliance Management ist die Vermittlung der Erkenntnis, dass Regel- und Gesetzestreue einen Standortvorteil für das Unternehmen darstellen und dass es sich bei den insbesondere von weiten Teilen des Mittelstandes vorgelebten Tugenden des ehrbaren Kaufmannes nicht um überkommene Wertvorstellungen handelt, sondern um ein strategisches Gut im Wettbewerb."

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Telefon 0211 855 3118.

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