Positiver Trend der Gefangenenbeschäftigung setzt sich fort

3. Mai 2009

Ministerin Roswitha Müller-Piepenkötter: Positiver Trend der Gefangenenbeschäftigung setzt sich fort – Einnahmen aus Gefangenenarbeit mit Rekordergebnis von über 48 Millionen Euro

Die Gefangenen im nordrhein-westfälischen Strafvollzug haben durch ihre Arbeit für das Land einen neuen Einnahmerekord erwirtschaftet. „Die durch Gefangenenarbeit erwirtschafteten Einnahmen konnten im vergangenen Jahr auf den neuen Höchststand von rund 48,2 Millionen Euro gesteigert werden“, berichtete heute Justizministerin Roswitha Müller-Piepenkötter.

Das Justizministerium teilt mit:

Die Gefangenen im nordrhein-westfälischen Strafvollzug haben durch ihre Arbeit für das Land einen neuen Einnahmerekord erwirtschaftet.

„Die durch Gefangenenarbeit erwirtschafteten Einnahmen konnten im vergangenen Jahr auf den neuen Höchststand von rund 48,2 Millionen Euro gesteigert werden“, berichtete Justizministerin Roswitha Müller-Piepenkötter heute (3. Mai 2009) in Düsseldorf. Zum Vergleich die Zahlen aus den Vorjahren: 2005 lagen die Einnahmen noch bei etwa 43,5 Millionen Euro, 2006 bei 44,4 und 2007 bei 44,9 Millionen Euro.

„Zum einen wird durch dieses Ergebnis der Landeshaushalt nicht unerheblich entlastet“, stellte die Ministerin fest. „Viel wichtiger ist aber, dass wir Arbeit und Beschäftigung der Gefangenen nicht als einen Teil der Strafe oder unter rein fiskalischen Gesichtspunkten sehen, sondern als wesentlichen Bestandteil der Behandlung im Justizvollzug.“ Hauptziel sei es, die Fähigkeiten der Gefangenen für eine Erwerbstätigkeit nach der Entlassung zu vermitteln, zu erhalten oder zu fördern, damit sie sich wieder in das Leben in Freiheit eingliedern können.

Das Schwergewicht der Bemühungen in Nordrhein-Westfalen liege dar-in, entsprechende Arbeitsplätze zu schaffen und die Verhältnisse in den Arbeitsbetrieben denen der freien Wirtschaft möglichst anzugleichen. Ein Indiz dieser erfolgreichen Bemühungen sei die Zahl der in und

außerhalb der Justizvollzugsanstalten zur Arbeit eingesetzten Gefangenen: Im vergangenen Jahr konnte mit durchschnittlich 10.142 zur Arbeit eingesetzten Gefangenen die Beschäftigungsquote mit 58,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (58,5 Prozent) noch weiter gesteigert werden (die Vergleichswerte aus 2006: 57,1 Prozent, 2005: 56,5 Prozent). Dies bedeutet, dass fast 60 Prozent aller in den Justizvollzugsanstalten in Nordrhein-Westfalen Inhaftierten - unabhängig von ihrer Haftart - zur Arbeit bzw. in den Bereichen Ausbildung und Schule eingesetzt werden konnten.

„Diese Ergebnisse können bei der weiter steigenden Zahl schwieriger, beruflich und schulisch wenig qualifizierter Inhaftierter nur durch das Engagement hoch motivierter und gut ausgebildeter Mitarbeiter im Strafvollzug sowie eine enge Zusammenarbeit mit der freien Wirtschaft und den externen Arbeitsmarktakteuren erreicht werden“, betonte die Ministerin.

 

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