Neubau der JVA Willich II erhöht Kapazitäten im Frauenvollzug

23. Oktober 2009

Ministerin Roswitha Müller-Piepenkötter: Neubau der JVA Willich II erhöht Kapazitäten im Frauenvollzug

Mit dem Neubau der Justizvollzugsanstalt Willich II sind 50 zusätzliche Haftplätze für weibliche Gefangene in Betrieb genommen worden. Damit erhöhen sich die Kapazitäten im nordrhein-westfälischen Frauenvollzug um fünf Prozent, wie Justizministerin Roswitha Müller-Piepenkötter heute in Düsseldorf mitteilte.

Das Justizministerium teilt mit:

Mit dem Neubau der Justizvollzugsanstalt Willich II sind 50 zusätzliche Haftplätze für weibliche Gefangene in Betrieb genommen worden. Damit erhöhen sich die Kapazitäten im nordrhein-westfälischen Frauenvollzug um fünf Prozent, wie Justizministerin Roswitha Müller-Piepenkötter heute (23. Oktober 2009) in Düsseldorf mitteilte.

„Unsere engagierte Arbeit für zeitgemäße Haftbedingungen trägt immer mehr Früchte“, betonte die Ministerin. Seit ihrem Amtsantritt werde die Unterbringungssituation in den teilweise überalterten Justizvollzugsanstalten kontinuierlich verbessert.

Die neue Vollzugseinrichtung in Willich, die das aus dem Jahr 1903 stammende „Königliche Frauengefängnis“ ersetzt, verfügt nach gut zweieinhalbjähriger Bauzeit nun über 191 Haftplätze. Werkstätten und Schulungseinrichtungen, ein großes Gewächshaus mit Gärtnerei, Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie Freiflächen vervollständigen die Unterkünfte. Die neue Großküche versorgt auch die männlichen Gefangenen aus der benachbarten Justizvollzugsanstalt Willich I.
„Mit der Fertigstellung der neuen Vollzugsanstalt hat der Frauenvollzug in Nordrhein-Westfalen einen großen Schritt nach vorn getan“, so die Ministerin. „Nicht zuletzt stellt der Neubau auch einen Beitrag zur Sicherung des Vollzugsstandortes Willich mit all seinen positiven wirtschaftlichen Aspekten dar.“

Hintergrund:
In Nordrhein-Westfalen gibt es derzeit 1.056 Haftplätze für Frauen. Die weiblichen Gefangenen sind in den Anstalten Bielefeld-Brackwede I und II, Gelsenkirchen, Köln und Duisburg-Hamborn untergebracht. Darüber hinaus gibt es Plätze für Frauen – darunter eine Mutter-Kind-Einrichtung - im Justizvollzugskrankenhaus in Fröndenberg. Weibliche Abschiebungsgefangene werden im Hafthaus Neuss der JVA Düsseldorf untergebracht.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Justizministeriums, Telefon 0211 8792-255 oder -464.

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