Ministerin Roswitha Müller-Piepenkötter lobt Düsseldorfer Projekt gegen Jugendkriminalität

5. Juni 2009

Ministerin Roswitha Müller-Piepenkötter lobt Düsseldorfer Projekt gegen Jugendkriminalität: „Eingangscheck für jugendliche Unter­schungsgefangene“ wird landesweit vorbildlich sein

Ministerin Roswitha Müller-Piepenkötter lobt Düsseldorfer Projekt gegen Jugendkriminalität: „Eingangscheck für jugendliche Unter­schungsgefangene“ wird landesweit vorbildlich sein

Das Justizministerium teilt mit:

Justizministerin Roswitha Müller-Piepenkötter hat das in Düsseldorf ge­plante und entwickelte Projekt „Eingangscheck für jugendliche Unter­suchungsgefangene“ ausdrücklich gelobt.

„Jugendliche Inhaftierte bekommen – beginnend im Herbst - vom ers­ten Tag der Haft an weitere Hilfestellungen, um ihre Lebenssituation zu verbessern“, sagte die Ministerin heute (5. Juni 2009) bei einem Besuch der Jugendberufshilfe (JBH) in Düsseldorf.

„Eine frühzeitige Analyse ihrer Stärken und Schwächen, ein Profiling sowie die Unterstützung durch einen persönlichen Ansprechpartner der JBH im Zusammenwirken mit dem Team der Justizvollzugsanstalt wer­den es dann noch besser als bisher möglich machen, sofort ab Haftbe­ginn Defizite (z.B. Sucht und Drogen, Sorgen und Ängste, Suizidgedan­ken und familiäre Probleme) aufzuarbeiten, Therapien und Bildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen zu fördern und die Integration nach der Haft vorzubereiten.“ Damit entspreche dieses bevorstehende neue Pro­jekt in vollem Umfang der Intention des Jugendstrafvollzugsgesetzes.

Die Landeshauptstadt Düsseldorf verfüge bereits über ein vorbildliches Netzwerk zur Verhütung und Vermeidung von Jugendkriminalität, lobte die Ministerin. Mit dem „Eingangscheck für jugendliche Untersuchungs­gefangene“ bewähre sich dieses Netzwerk ein weiteres Mal. „Der Düs­seldorfer Weg zeigt nach den Projekten Gelbe Karte für Ersttäter und Sozialstunden für arbeitslose Jugendliche erneut, wie fruchtbar die Ko­operation von Justiz und Jugendhilfe für die Bekämpfung der Jugend­kriminalität sein kann. Ich hoffe, dass dieses Beispiel landesweit Schule macht“, betonte die Ministerin.

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