Justiz: Gefangenenbeschäftigung weiterhin auf hohem Niveau

8. Juni 2010

Ministerin Roswitha Müller-Piepenkötter: Gefangenenbeschäftigung weiterhin auf hohem Niveau - Einnahmen aus Gefangenenarbeit ebenfalls hoch: rund 41,6 Millionen Euro

Gefangene in den Justizvollzugsanstalten ha­ben im vergangenen Jahr durch ihre Arbeit insgesamt rund 41,6 Mil­lionen Euro erwirtschaftet. "Angesichts der allgemeinen Wirtschaftslage ist diese Zahl sehr beeindruckend", sagte Justizministerin Müller-Piepenkötter.

Das Justizministerium teilt mit:

Gefangene in den nordrhein-westfälischen Justizvollzugsanstalten ha­ben im vergangenen Jahr durch ihre Arbeit insgesamt rund 41,6 Mil­lionen Euro erwirtschaftet. "Angesichts der allgemeinen Wirtschaftslage ist diese Zahl sehr beeindruckend", sagte Justizministerin Roswitha Müller-Piepenkötter heute (8. Juni 2010) in Düsseldorf.
Müller-Piepenkötter erklärte darüber hinaus, Nordrhein-Westfalen liege mit einer Beschäftigungsquote von aktuell 57,1 Prozent (Gefangene in Arbeit, Aus- und Weiterbildung oder Schule) ebenfalls weiterhin auf ei­nem hohen Niveau. Im vergangenen Jahr konnte mit durchschnittlich  9.769 zur Arbeit eingesetzten Gefangenen die Beschäftigungsquote auf dem Stand der Jahre 2005 und 2006 gehalten werden. Im Jugendvoll­zug des Landes liege die Beschäftigungsquote sogar noch höher. Hier betrage der aktuelle Wert 73,87 Prozent.

"Arbeit und Beschäftigung in den Haftanstalten sind ein wesentlicher Bestandteil der Behandlung der Gefangenen. Hauptziel sei es, die Fä­higkeiten der Gefangenen für eine Erwerbstätigkeit nach der Entlassung zu vermitteln, zu erhalten oder zu fördern, damit sie sich wieder in das Leben in Freiheit eingliedern können. Zusätzlich entlastet die Arbeit der Gefangenen aber auch den Landeshaushalt", betonte die Ministerin.

Um die für eine arbeitsmarktnahe Gefangenenbeschäftigung erforderli­chen räumlichen Voraussetzungen zur Verfügung zu stellen, sind seit 2005 zusätzliche Werkhallen mit einer Arbeitsfläche von rd. 13.000 qm geschaffen worden. Weitere moderne Arbeitshallen und Werkstätten entstehen im Zuge der derzeit laufenden Neubau- und Erweiterungs­baumaßnahmen.

Justizministerin Müller-Piepenkötter: "Ich danke allen, die durch ihre en­gagierte Arbeit mit zu diesen Ergebnissen beigetragen haben. Diese Ergebnisse sind nur durch die Leistung gut motivierter und qualifi­ziert ausgebildeter Mitarbeiter im Justizvollzug, kreative Ideen von Per­sonen innerhalb und außerhalb des Vollzuges, denen die Resozialisie­rung der Gefangenen ein echtes Anliegen ist möglich."

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Justizministeriums, Telefon 0211 8792 255 oder -464.

Weitere

Pressemitteilungen

Weitere

Informationen

Pressefotos

Download

Keine Ergebnistreffer

Kontakt

Pressestelle

Keine Ergebnistreffer

Verwandte

Meldungen

Verwandte

Themen

Information

Downloads

Keine Ergebnistreffer

Links

Zum Thema

Information

Karte

Abonnieren

Newsletter

Abonnieren Sie hier den Newsletter der Landesregierung Nordrhein-Westfalen oder bestellen Sie ihn ab.