Grundstein für neue Justizvollzugsanstalt in Wuppertal-Ronsdorf

21. August 2009

Ministerin Müller-Piepenkötter legt Grundstein für neue Justizvollzugsanstalt für junge Gefangene in Wuppertal-Ronsdorf

Justizministerin Roswitha Müller-Piepenkötter hat heute den Grundstein für die neue Justizvollzugsanstalt für junge Gefangene in Wuppertal-Ronsdorf mit 510 Haftplätzen gelegt. „Dies ist ein weiterer Meilenstein auf dem Weg, den Jugendstrafvollzug in Nordrhein-Westfalen kontinuierlich zu verbessern“, betonte die Ministerin.

Das Justizministerium teilt mit:

Justizministerin Roswitha Müller-Piepenkötter hat heute (Freitag, 21. August 2009) den Grundstein für die neue Justizvollzugsanstalt für junge Gefangene in Wuppertal-Ronsdorf mit 510 Haftplätzen gelegt. „Dies ist ein weiterer Meilenstein auf dem Weg, den Jugendstrafvollzug in Nordrhein-Westfalen kontinuierlich zu verbessern“, betonte die Ministerin. Der Neubau soll im Juni 2011 fertig sein.

Nach den Worten der Ministerin sieht die Planung ein umfangreiches Angebot für die Beschäftigung sowie für die schulische und berufliche Bildung vor. „Die meisten jungen Gefangenen haben erschreckende Defizite im schulischen und beruflichen Bereich sowie in ihrer Persön­lichkeitsentwicklung“, betonte die Ministerin. „Ich bin immer wieder über die Leistung aller im Vollzug Tätigen erfreut, wie sie es schaffen, die Gefangenen zu motivieren, die Haft als Chance zu nutzen, Versäumtes nachzuholen.“

In der neuen Anstalt werde durchgängig Wohngruppenvollzug möglich sein. „Dies gibt den Gefangenen, die oft kein geregeltes Familienleben kennen, die Möglichkeit, unter fachkundiger Anleitung Verantwortung zu übernehmen und den angemessenen Umgang miteinander zu lernen.“ Auch Gottesdienste, Konzerte und Bühnenaufführungen seien vorge­sehen. Bücherei, Einkauf und ein „Knastcafe“ würden eingerichtet.

„Den Wuppertalern und insbesondere den Ronsdorfern möchte ich da­her ein großes Dankeschön für die gute Aufnahme des Jugendvollzugs sagen", so die Ministerin weiter. „Ich bin sehr froh, dass wir bei der Planung und der Durchführung des Vorhabens so viel Unterstützung von Stadt, Bezirksvertretung, der Kirchengemeinden und vieler Bürgerinnen und Bürger erfahren haben.“

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Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Justizministeriums, Telefon 0211 8792-255 oder -464.

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