Regionales Bündnis für Alphabetisierung

Porträtfoto von Schulministerin Sylvia Löhrmann
29. Oktober 2015

Ministerin Löhrmann: Wir erreichen funktionale Analphabeten am besten direkt vor Ort

Neues regionales Bündnis für Alphabetisierung im Kreis Warendorf

Die Ministerin für Schule und Weiterbildung, Sylvia Löhrmann, hat in der Antoniusschule in Beckum an einem regionalen Zusammenschluss für Alphabetisierung und Grundbildung teilgenommen: Die vier Volkshochschulen in Ahlen, Beckum, Oelde-Ennigerloh und Warendorf gründeten im Rahmen des landesweiten Alphanetzes ein Bündnis, das gezielt im Kreis Warendorf Wirkung entfalten soll.

 
Das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilt mit:

Die Ministerin für Schule und Weiterbildung, Sylvia Löhrmann, hat in der Antoniusschule in Beckum an einem regionalen Zusammenschluss für Alphabetisierung und Grundbildung teilgenommen: Die vier Volkshochschulen in Ahlen, Beckum, Oelde-Ennigerloh und Warendorf gründeten im Rahmen des landesweiten Alphanetzes ein Bündnis, das gezielt im Kreis Warendorf Wirkung entfalten soll. „Regionale und lokale Kooperationen für Alphabetisierung und Grundbildung eröffnen die Chance, sehr bürgernah über das Thema zu informieren. Das ist wichtig, weil wir wissen, dass wir die Betroffenen direkt vor Ort am besten erreichen können“, unterstrich Ministerin Sylvia Löhrmann, die auch Schirmherrin des Alphanetzes NRW ist.
 
Durch das regionale Bündnis, das in besonderer Weise durch den Sprecher der Bürgermeisterin und der Bürgermeister im Kreis Warendorf, Dr. Karl-Uwe Strothmann unterstützt wird, sollen weitere Akteure wie Arbeitgeber, Gewerkschaften und Jobcenter angesprochen und mit ins Boot geholt werden. Ministerin Löhrmann sagte: „Das Thema Grundbildung ist vielfältig, und es gibt viele potenzielle Partner, die ein Bündnis landesweit oder regional stärken können. Die Volkshochschulen können das grundlegende ‚Know-how‘ für Alphabetisierungsangebote mitbringen. Betriebsräte und Jobcenter können helfen, Strategien zu entwickeln, wie man Betroffene besser identifizieren und erreichen kann. Und Arbeitgeber können mit einer konsequenten Prozessorientierung dazu beitragen, betroffene Erwerbstätige besser anzusprechen.“
 
Regionale Bündnisse wie dieses im Kreis Warendorf erweitern das landesweite Alphanetz NRW, das im Februar 2014 gegründet worden ist und vom Landesverband der Volkshochschulen Nordrhein-Westfalen getragen wird. Zentrale Ziele des Netzwerks sind unter anderem die Sensibilisierung der Bürgerinnen und Bürger, eine breitere Ansprache von Betroffenen und die vernetzte Zusammenarbeit der Partner, um gezielt Kursangebote entwickeln zu können. Das Land fördert die Aktivitäten des Alphanetzes NRW in diesem Jahr mit rund 85.000 Euro. Darüber hinaus sind im Haushaltsentwurf 2016 zusätzlich 500.000 Euro für Projektförderung Alphabetisierung und Grundbildung eingestellt, mit denen die entsprechenden Empfehlungen des Landesbeirats für die gemeinwohlorientierte Weiterbildung aufgegriffen und umgesetzt werden sollen.
 
„Es darf uns nicht gleichgültig sein, wenn es Menschen in unserem Land gibt, die nicht ausreichend lesen und schreiben können. Wer lesen und schreiben kann, ist in der Lage, sich persönlich zu entwickeln, beruflich weiterzubilden und gesellschaftlich teilhaben zu können. Diese Chancen müssen wir allen Menschen ermöglichen und dazu auf die Betroffenen zugehen. Deshalb freue ich mich über jedes regionale und lokale Bündnis, das sich bereits engagiert oder auf den Weg macht – und damit auch das landesweite Alphanetz stärkt“, erklärte Ministerin Löhrmann abschließend.
 
Weitere Informationen finden Sie unter:
www.alphanetz-nrw.de / www.alphabetisierung.de

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