Schulversuch „Kompetenzzentren für die sonderpädagogische Förderung“

7. Oktober 2011

Ministerin Löhrmann: Wertvolle Erfahrungen der Kompetenzzentren für Inklusionsplan nutzen / Schulversuch „Kompetenzzentren für die sonderpädagogische Förderung“

Schulministerin Sylvia Löhrmann hat heute auf einer Fachtagung in Düsseldorf allen Beteiligten am Schulversuch „Kompetenzzentren für die sonderpädagogische Förderung“, kurz KsF, für ihre engagierte Arbeit auf dem Weg zu einer flexibleren wohnortnahen sonderpäda­gogischen Förderung gedankt: „Der Schulversuch gibt uns wertvolle Hinweise, wie wir Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen mehr Möglichkeiten für eine wohnortnahe sonderpädagogische Förderung in allgemeinen Schulen anbieten können.“

Das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilt mit:

Schulministerin Sylvia Löhrmann hat heute auf einer Fachtagung in Düsseldorf allen Beteiligten am Schulversuch „Kompetenzzentren für die sonderpädagogische Förderung“, kurz KsF, für ihre engagierte Arbeit auf dem Weg zu einer flexibleren wohnortnahen sonderpäda­gogischen Förderung gedankt: „Der Schulversuch gibt uns wertvolle Hinweise, wie wir Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen mehr Möglichkeiten für eine wohnortnahe sonderpädagogische Förderung in allgemeinen Schulen anbieten können.“

Der im Jahr 2008 noch unter der Vorgängerregierung gestartete Schul­versuch KsF hatte die Forderung der UN-Behindertenrechtskonvention nach einem inklusiven Schulsystem noch nicht im Blick. Inzwischen arbeiten in diesem Schulversuch 50 Pilotregionen im ganzen Land – die Einzugsbereiche reichen von kleinen Stadtteilen bis hin zu ganzen Kreisen. In den Eckpunkten sieht der Schulversuch ein sozialräumliches Gesamtkonzept für die sonderpädagogische Förderung vor, bei dem schulische und außerschulische Partner kooperieren. Durch die Ver­netzung der Handlungsfelder Unterricht, Diagnostik, Beratung und Prävention sollen Kinder und Jugendliche früher und gezielter präventiv gefördert werden. Dies soll dazu führen, dass sich Lern- und Entwick­lungsstörungen seltener zu einem sonderpädagogischen Förderbedarf verfestigen und ein höherer Grad an wohnortnaher sonderpäda­gogischer Förderung erzielt wird.

Der Sonderpädagoge Prof. Dr. Rolf Werning (Universität Hannover) hat in einem wissenschaftlichen Gutachten die Grundkonzeption der KsF untersucht und sich der Frage angenommen, wie das Konzept KsF mit Blick auf den anstehenden Inklusionsprozess zu bewerten ist. Werning hat hierfür eine Auswahl an KsF und ihre Konzepte exemplarisch bewertet und die Ergebnisse des Gutachtens auf der Fachtagung vorgestellt.

Ministerin Löhrmann betonte: „Die wohl zentrale und wichtigste positive Erkenntnis des Gutachtens lautet: Die Kompetenzzentren für sonder­pädagogische Förderung sind vor Ort zu einer Art ‚Türöffner einer Kultur des Behaltens’ im Bereich der Lern- und Entwicklungsstörungen in allgemeinen Schulen geworden. Insbesondere die Kooperation zwischen schulischen und außerschulischen Partnern halte ich für sehr bedeutsam auf dem Weg zu einem inklusiven Schulsystem. Die kritische Anmerkung des Gutachters allerdings, dass ihm die Realisierung dieses Auftragsteil nur sehr rudimentär begegnete und noch viel zu unverbind­lich war, werden wir für weitere Schritte sehr ernst nehmen.“

Die Ministerin betonte: „Der neue Blick auf den Schulversuch zeigt, dass es auf dem Weg zu einem inklusiven Schulsystem noch viel zu tun gibt. Die wertvollen Erfahrungen, die die Kompetenzzentren in der schulischen Praxis vor Ort machen, werden in den notwendigen gesellschaftlichen Diskussionsprozess einfließen.“

Das Gutachten „Kompetenzzentren für sonderpädagogische Förderung im Bereich Lern- und Entwicklungsstörungen in Nordrhein-Westfalen" finden Sie auf der Internetseite des Schulministeriums unter: www.schulministerium.nrw.de/BP/Inklusion_Gemeinsames_Lernen/Gutachten__Kompetenzzentren_Lern-_und_Entwicklungsst__rungen_/index.html

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Schule und Weiterbildung, Telefon 0211 5867-3505 oder -3506.

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