Ministerin Löhrmann weiht Holocaust-Denkmal ein

29. August 2012

Ministerin Löhrmann weiht Holocaust-Denkmal ein / Schulbesuch am Ricarda-Huch-Gymnasium in Krefeld

Schulministerin Sylvia Löhrmann kam heute zu einem besonderen Schulbesuch nach Krefeld: Gemeinsam mit Auszubildenden von Thys­senKrupp Nirosta und Schülerinnen und Schülern des Ricarda-Huch-Gymnasiums weihte die Ministerin das neue Holocaust-Denkmal der Schule ein. Die Jugendlichen haben das Denkmal von der Skizze bis zur Fertigung gemeinsam realisiert. „Eure Arbeit und Euer Engagement beeindrucken mich sehr“, sagte die Ministerin. „Dass Eure Arbeit jetzt noch verhüllt ist, soll uns auch Mahnung sein, dass niemals der Mantel des Schweigens über die Leiden der Betroffenen der Schreckensherrschaft des nationalsozialistischen Regimes gebreitet werden darf“, so Löhrmann.

Das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilt mit:

Schulministerin Sylvia Löhrmann kam heute zu einem besonderen Schulbesuch nach Krefeld: Gemeinsam mit Auszubildenden von Thys­senKrupp Nirosta und Schülerinnen und Schülern des Ricarda-Huch-Gymnasiums weihte die Ministerin das neue Holocaust-Denkmal der Schule ein. Die Jugendlichen haben das Denkmal von der Skizze bis zur Fertigung gemeinsam realisiert. „Eure Arbeit und Euer Engagement beeindrucken mich sehr“, sagte die Ministerin. „Dass Eure Arbeit jetzt noch verhüllt ist, soll uns auch Mahnung sein, dass niemals der Mantel des Schweigens über die Leiden der Betroffenen der Schreckensherrschaft des nationalsozialistischen Regimes gebreitet werden darf“, so Löhrmann.

Das Denkmal erinnert an die 51 jüdischen Mädchen, die zwischen 1933 und 1938 auf Druck des nationalsozialistischen Regimes die Schule verlassen mussten. Es wurde im Foyer der Schule aufgestellt. Die Mi­nisterin bekräftigte die Bedeutung des Gedenkens an die Verbrechen im Nationalsozialismus: „Es ist wichtig und richtig, daran zu erinnern. Die nationalsozialistische Geschichte ist ein Teil der deutschen Vergangen­heit. Diese ist jedoch nicht abgeschlossen. Immer wieder gibt es rechts­extremistische Propaganda und Gewalttaten. Jedes Zeichen, das dage­gen gesetzt wird, steht für Demokratie und Toleranz und gegen das Vergessen der Opfer.“

Weitere Informationen gibt es unter www.rhg-krefeld.de

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Schule und Weiterbildung Telefon 0211 5867-3505.

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