Erinnerung und Gedenken an den Ersten Weltkrieg im belgischen Mesen

5. Dezember 2014

Ministerin Löhrmann weiht gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern ein Denkmal zum „Weihnachtsfrieden“ von 1914 ein

Schulministerin Sylvia Löhrmann fährt am 6. Dezember 2014 auf Einladung der Schülerinnen und Schüler der elften Jahrgangsstufe des Paderborner Gymnasiums Theodorianum ins belgische Mesen. Gemeinsam mit den Jugendlichen und Gästen aus Belgien, England und Deutschland wird sie in der internationalen Jugendbegegnungsstätte „Peace Village“ ein Denkmal einweihen, das an ein besonderes Ereignis im Ersten Weltkrieg erinnert, den so genannten „Weihnachtsfrieden“ im Jahr 1914.

 
Das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilt mit:

Schulministerin Sylvia Löhrmann fährt am 6. Dezember 2014 auf Einladung der Schülerinnen und Schüler der elften Jahrgangsstufe des Paderborner Gymnasiums Theodorianum ins belgische Mesen. Gemeinsam mit den Jugendlichen und Gästen aus Belgien, England und Deutschland wird sie in der internationalen Jugendbegegnungsstätte „Peace Village“ ein Denkmal einweihen, das an ein besonderes Ereignis im Ersten Weltkrieg erinnert, den so genannten „Weihnachtsfrieden“ im Jahr 1914.

„Das Denkmal erinnert uns an die Verstorbenen und die Überlebenden des Ersten Weltkrieges und ist zugleich ein Bekenntnis zur Menschlichkeit. Die beiden Schulen aus Paderborn und Mildenhall setzen sich mit der Geschichte ihres Landes auseinander, das ist aktive Erinnerungsarbeit. Das Denkmal wird fortan auch anderen Jugendlichen und Erwachsenen die Chance des Gedenkens und Erinnerns bieten“, lobte Schulministerin Löhrmann das große Engagement der Schülerinnen und Schüler. Bereits am 10. und 11. November 2014 hatte die Ministerin gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern Erinnerungsorte des Ersten Weltkriegs in Belgien besucht.

An Weihnachten vor 100 Jahren stellten vor allem britische und deutsche Soldaten an Teilen der Westfront die Kampfhandlungen ein. Sie spielten stattdessen gemeinsam Fußball und sangen an Heiligabend „Stille Nacht, Heilige Nacht - Silent Night, Holy Night“ -, ohne den Befehl dafür erhalten zu haben. „Der ‚Weihnachtsfrieden von 1914‘ wirkt bis heute nach. Er steht für die Kraft der frohen Botschaft, die von der Hoffnung auf Frieden und Versöhnung in der Welt erzählt“, betonte Ministerin Löhrmann.

Das Gymnasium Theodorianum in Paderborn und die Mildenhall College Academy in England hatten gemeinsam die Idee, ein Denkmal zum Weihnachtsfrieden zu errichten. Nach zweijähriger intensiver Projektarbeit mit Besuchen der Originalschauplätze des Ersten Weltkrieges in Mesen und Ypern sowie gegenseitigen Schulbesuchen in Paderborn und Mildenhall ist das Projekt nun mit der Errichtung des Monuments vollendet. Die englische Künstlerin und Steinmetzin Valerie Leverett hatte die Arbeit der Schülergruppe umgesetzt.

Die beiden Schulen verbindet bereits seit sieben Jahren eine intensive und lebendige Schulpartnerschaft, schon 2007 haben sich die beiden Schulen mit den Auswirkungen des Ersten Weltkrieges auf das Leben in der Heimat beschäftigt. Das Gedenken an den Beginn des Ersten Weltkrieges wurde als Projektschwerpunkt festgelegt. Dabei entstand die Idee, etwas Dauerhaftes und Erinnerungswürdiges im Rahmen dieses besonderen Projektes zu schaffen – das Denkmal zum Weihnachtsfrieden von 1914. „Das ist vorbildlich und zukunftsweisend – Erinnerungskultur im besten Sinne“, so Ministerin Löhrmann abschließend.

Weitere Informationen zur Erinnerungskultur finden Sie im Bildungsportal des Schulministeriums: www.schulministerium.nrw.de/docs/Schulpolitik/Erinnerungskultur/index.html.

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