Ministerin Löhrmann: An unseren Schulen soll Demokratie gelernt und gelebt werden

25. Oktober 2013

Ministerin Löhrmann: An unseren Schulen soll Demokratie gelernt und gelebt werden / „Erinnern für die Zukunft“ – Konzept zur Stärkung der Erinnerungskultur in der Schule

Schulministerin Sylvia Löhrmann hat ein Konzept zur Stärkung der Erinnerungskultur in der Schule vorgestellt. „Unsere Schulen sollen Orte sein, an denen Demokratie gelernt und gelebt wird“, erklärte die Ministerin. Das Konzept „Erinnern für die Zukunft“ soll Schulen bei der Erinnerungsarbeit unterstützen. „Das ist Werteorientierung und ganzheitliche Bildung im besten Sinne“, so die Ministerin. Die Schulministerin betonte, dass Erinnerungskultur als Teil von historischer und politischer Bildung und Demokratiepädagogik eine besondere Bedeutung habe: „Die Kinder und Jugendlichen von heute sind die Erwachsenen von morgen. Die Zukunft unseres Landes wird einmal in ihren Händen liegen. Unsere Aufgabe ist es, gemeinsam mit ihnen Demokratie zu gestalten und die Menschenrechte in den Mittelpunkt zu stellen.“ Ministerin Löhrmann sieht dabei neue Herausforderungen.

Das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilt mit:

Schulministerin Sylvia Löhrmann hat ein Konzept zur Stärkung der Erinnerungskultur in der Schule vorgestellt. „Unsere Schulen sollen Orte sein, an denen Demokratie gelernt und gelebt wird“, erklärte die Ministerin. Das Konzept „Erinnern für die Zukunft“ soll Schulen bei der Erinnerungsarbeit unterstützen. „Das ist Werteorientierung und ganzheitliche Bildung im besten Sinne“, so die Ministerin.

Die Schulministerin betonte, dass Erinnerungskultur als Teil von historischer und politischer Bildung und Demokratiepädagogik eine besondere Bedeutung habe: „Die Kinder und Jugendlichen von heute sind die Erwachsenen von morgen. Die Zukunft unseres Landes wird einmal in ihren Händen liegen. Unsere Aufgabe ist es, gemeinsam mit ihnen Demokratie zu gestalten und die Menschenrechte in den Mittelpunkt zu stellen.“

Ministerin Löhrmann sieht dabei neue Herausforderungen. Es gebe zum Beispiel immer weniger Zeitzeugen, die von ihren Erlebnissen während des Nationalsozialismus berichten könnten. Außerdem rückten weitere Themen in den Vordergrund. Beispielhaft nannte die Ministerin den Mauerfall von 1989 und den Beginn des Ersten Weltkriegs, der sich im kommenden Jahr zum einhundertsten Mal jährt. „Darüber hinaus brauchen wir auch eine Antwort auf die Frage, wie die vertiefte Auseinandersetzung mit der deutschen Geschichte gegenüber Jugendlichen mit nichtdeutscher Herkunft anschlussfähig werden kann. Wir brauchen eine kultursensible Erinnerungsarbeit, die die unterschiedlichen Biografien der Schülerinnen und Schüler berücksichtigt.“

Ministerin Löhrmann: „Ich freue mich sehr, dass Frau Dr. Hildegard Hamm-Brücher, die sich seit vielen Jahren für Menschenrechte, Freiheit und Demokratie einsetzt, die Schirmherrschaft über unsere Initiative übernommen hat.“

Das Konzept „Erinnern für die Zukunft“ umfasst folgende Maßnahmen:

Das Schulministerium wird gemeinsam mit der Landeszentrale für politische Bildung, der Medienberatung NRW, den kommunalen Spitzenverbänden, dem Arbeitskreis der NS-Gedenkstätten, der Stiftung Erinnern Ermöglichen und dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge eine „Bildungspartnerschaft Gedenkstätte und Schule“ aufbauen. Die genannten Verbände haben bereits großes Interesse gezeigt. Weitere Partner sind zur Mitarbeit eingeladen. Die einzelnen Maßnahmen dieser Bildungspartnerschaft sollen Schulen anregen, unterstützen und begleiten. Bereits bestehende Aktivitäten sollen dokumentiert werden. Gute Beispiele aus der Praxis sollen sichtbar gemacht werden, sodass andere Schulen davon profitieren können.

• Im Rahmen der Bildungspartnerschaft wird ein landesweiter Gesprächskreis „Erinnern für die Zukunft“ eingerichtet, der neue Impulse für die Erinnerungsarbeit geben soll.

• Weiter wird gemeinsam mit den Trägern des bundesweiten Wettbewerbs „Demokratisch Handeln“ eine regelmäßige „Lernstatt Erinnern für eine demokratische Zukunft“ angeboten, in der Schülerinnen und Schüler gemeinsam neue Projekte für eine demokratische Schulkultur entwickeln können.

• Die Bildungspartnerschaft wird bereits bestehende Schulnetzwerke unterstützen und die Gründung von neuen freiwilligen Netzwerken und von internationalen Schulpartnerschaften anstoßen und begleiten. Beispielhaft soll das Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ausgebaut werden.

• Außerdem wird sie Fahrten von Schulen zu Gedenkstätten über die Landesgrenzen von Nordrhein-Westfalen hinaus vermitteln und unterstützen.

• Darüber hinaus wird die Bildungspartnerschaft Materialien zur Erinnerungskultur zur Verfügung stellen und diese im Dialog mit Anbietern von Bildungsmedien und Schulbüchern weiterentwickeln.

• Es wird Fort- und Weiterbildungen für die Kompetenzteams für die Lehrerfortbildung geben. Außerdem wird Erinnerungskultur als Unterrichtsgegenstand im Referenzrahmen Schulqualität und im Lehrplannavigator verankert.

Weitere Informationen: www.schulministerium.nrw.de

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Schule und Weiterbildung Telefon 0211 5867-3505.

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