Ministerin Löhrmann: Ziel ist sozial gerechteres Schulsystem

12. März 2012

Ministerin Löhrmann: Unser Ziel ist ein sozial gerechteres Schulsystem / Chancenspiegel

Schulministerin Sylvia Löhrmann sieht die Schulpolitik in Nordrhein-Westfalen nach der Veröffentlichung des Chancenspiegels auf einem richtigen Kurs. „Die Ergebnisse der Studie bestätigen einmal mehr unse­ren Weg, die Frage der sozialen Gerechtigkeit im Schulsystem syste­matisch anzugehen", erklärte die Ministerin in Düsseldorf. „Seit der ers­ten Pisa-Studie ist klar, dass unser Schulsystem sozial ungerecht ist. Eines unserer Hauptprobleme ist immer noch, dass der Bildungserfolg hierzulande zu stark von der sozialen Herkunft abhängt.“

Das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilt mit:

Schulministerin Sylvia Löhrmann sieht die Schulpolitik in Nordrhein-Westfalen nach der Veröffentlichung des Chancenspiegels auf einem richtigen Kurs. „Die Ergebnisse der Studie bestätigen einmal mehr unse­ren Weg, die Frage der sozialen Gerechtigkeit im Schulsystem syste­matisch anzugehen", erklärte die Ministerin in Düsseldorf. „Seit der ers­ten Pisa-Studie ist klar, dass unser Schulsystem sozial ungerecht ist. Eines unserer Hauptprobleme ist immer noch, dass der Bildungserfolg hierzulande zu stark von der sozialen Herkunft abhängt.“

Sylvia Löhrmann wies vor diesem Hintergrund auf den im vergangenen Jahr von CDU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen beschlossenen Schul­konsens hin und betonte: „Die neuen Sekundarschulen, die zum Som­mer an den Start gehen werden, sind eine Antwort auf die Herausforde­rung, mehr soziale Gerechtigkeit zu schaffen. Mit dem längeren ge­meinsamen Lernen werden die Bildungswege der Kinder länger offen gehalten. Das ist ein wichtiger und richtiger Beitrag zu mehr Chancen­gerechtigkeit. Das zeigen auch die guten Ergebnisse der Gesamtschu­len, denen es gelingt, viele Schülerinnen und Schüler zur Hochschul­reife zu führen. Rund Dreiviertel derjenigen, die hier ihr Abitur machen, hatten nach der Grundschule keine Gymnasial-Empfehlung.“ Laut Chan­censpiegel erreichen in Nordrhein-Westfalen 54,1 Prozent der jungen Erwachsenen die Hochschulreife. Im Vergleich der Bundesländer gehört NRW damit zur Spitzengruppe.

Auch beim gemeinsamen Lernen von Kindern mit und ohne Behinde­rung sei in Nordrhein-Westfalen viel in Bewegung: Löhrmann: „Wir stellen die Weichen Richtung Inklusion. Im Sinne der UN-Behinderten­rechtskonvention wollen wir einen Rechtsanspruch auf den Besuch der allge­meinen Schule schaffen. Damit kommen wir unserem Ziel ein Stück nä­her: Wir wollen kein Kind mehr zurücklassen.“

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Schule und Weiterbildung Telefon 0211 5867-3505.

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