Bildungserfolg darf nicht von sozialer Herkunft abhängen

15. August 2012

Ministerin Löhrmann und Ministerin Schulze: Bildungserfolg darf nicht von sozialer Herkunft abhängen / Bildungsmonitor 2012

Anlässlich des vorgestellten Bildungsmonitors 2012 bekräftigten Schulministerin Löhrmann und Wissenschaftsministerin Schulze die bildungspolitischen Ziele der Landesregierung für Nordrhein-Westfalen. „Die Empfehlungen der Autorinnen und Autoren bestätigen, dass NRW auf dem richtigen Kurs ist. Unsere Ziele sind klar: ein gerechtes und leistungsstarkes Bildungssystem, das die Kinder und Jugendlichen in den Mittelpunkt stellt“, so Ministerin Löhrmann.

Das Ministerium für Schule und Weiterbildung und das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung teilen mit:

Anlässlich des heute vorgestellten Bildungsmonitors 2012 bekräftigten Schulministerin Löhrmann und Wissenschaftsministerin Schulze die bildungspolitischen Ziele der Landesregierung für Nordrhein-Westfalen. „Die Empfehlungen der Autorinnen und Autoren bestätigen, dass NRW auf dem richtigen Kurs ist. Unsere Ziele sind klar: ein gerechtes und leistungsstarkes Bildungssystem, das die Kinder und Jugendlichen in den Mittelpunkt stellt“, so Ministerin Löhrmann.

Im Fokus steht für Löhrmann die Gefahr von Bildungsarmut, der ent­gegengewirkt werden müsse: „Die soziale Herkunft und der Bildungs­erfolg müssen entkoppelt werden. Mit dem Ausbau des Ganztags schaffen wir die notwendige Infrastruktur für die individuelle Förderung aller Kinder und Jugendlichen. In den Schulen des längeren gemein­samen Lernens wie den neu startenden Sekundarschulen, den Gesamt­schulen und den Gemeinschaftsschulen können die Schülerinnen und Schüler ihre Leistungspotentiale entfalten. Wir wollen mehr Schülerin­nen und Schüler zu besseren Abschlüssen führen.“

Ein wichtiges Ziel ist auch, die Teilhabechancen aller Schülerinnen und Schüler zu verbessern. Dazu gehört das Recht auf inklusive Bildung. Ministerin Löhrmann: „Nordrhein-Westfalen ist auf dem Weg zu einem inklusiven Schulsystem, in dem das gemeinsame Lernen von Kindern mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf zum Normalfall werden soll. Am Beispiel Inklusion lässt sich ein Grundsatz verdeut­lichen, der für alle Bereiche in der Bildungspolitik gilt: Unsere Ziele erreichen wir nicht auf Knopfdruck, sondern in einem Prozess, für den ein langer Atem notwendig ist. Und den hat die Landesregierung.“

Insgesamt bestätige die Studie, wie wichtig Investitionen in Bildung sind, so Löhrmann weiter. „Wir haben immer gesagt: Gute Bildungspolitik ist gleichzeitig präventive Sozial- und Wirtschaftspolitik.“

Ministerin Schulze erklärte: „Der Bildungsmonitor zeigt einmal mehr, dass die Durchlässigkeit unseres Bildungssystems weiter verbessert werden muss. Alle jungen Menschen, die studieren können und wollen, müssen auch die Chance dazu bekommen, und zwar unabhängig von der sozialen Herkunft und den finanziellen Möglichkeiten der Eltern. Mit der Abschaffung der Studiengebühren hat die Landesregierung bereits einen wichtigen Schritt getan. Unser Ziel in den nächsten Jahren ist es, flexibel gestaltete Zu- und Übergänge und Strukturen an den Hoch­schulen zu schaffen, die die Vielfalt (Diversität) der Studierenden berücksichtigen und gleichzeitig die hohe Qualität von Forschung und Lehre an den Hochschulen weiter zu verbessern", so Wissenschaftsministerin Svenja Schulze.

Der Bildungsmonitor 2012 beruht auf Daten des Jahres 2010. Die Ergebnisse decken sich weitestgehend mit Befunden anderer Be­standsaufnahmen zur Situation des Bildungswesens, wie zuletzt beispielsweise im Bildungsbericht.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Schule und Weiterbildung, Telefon 0211 5867-3505 oder -3506 oder an die Pressestelle des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung, Telefon 0211 896-4790.

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