Projekt „Sprachsensible Schulentwicklung“

Porträtfoto von Schulministerin Sylvia Löhrmann
15. Juni 2016

Ministerin Löhrmann: Schulen setzen Impulse für gute durchgängige Sprachbildung

Projekt „Sprachsensible Schulentwicklung“ wird weitergeführt

Seit mehr als zwei Jahren arbeiten 33 Schulen aus ganz Nordrhein-Westfalen im Rahmen des Projekts „Sprachsensible Schulentwicklung“ an einer besseren durchgängigen sprachlichen Bildung – Zeit für eine Zwischenbilanz und einen Ausblick.

 
Das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilt mit:

Seit mehr als zwei Jahren arbeiten 33 Schulen aus ganz Nordrhein-Westfalen im Rahmen des Projekts „Sprachsensible Schulentwicklung“ an einer besseren durchgängigen sprachlichen Bildung – Zeit für eine Zwischenbilanz und einen Ausblick. Schulministerin Sylvia Löhrmann hat auf einer Fachtagung in Gelsenkirchen bekannt gegeben, dass das Projekt – gefördert von der Stiftung Mercator – über die ursprünglich vorgesehene Laufzeit hinaus bis Juli 2017 weitergeführt wird. Das Schulministerium stellt die nötigen Lehrerstellen zur Verfügung.

Ministerin Löhrmann sagte: „Eine durchgängige sprachliche Bildung in allen Fächern ist ein zentraler Baustein für den Bildungserfolg. Einmal mehr zeigt sich, wie sehr sich für die Schulen die Arbeit in Netzwerken bewährt. Die guten Konzepte für den Unterricht mit mehrsprachigen Schülerinnen und Schülern können auch andere Schulen für dieses Thema sensibilisieren. Die am Projekt beteiligten Schulen haben Wege gefunden, Sprachbildung fächerübergreifend umzusetzen und Diversität als Gewinn für Schulentwicklung zu nutzen. Sie ermöglichen ihrer Schülerschaft damit erfolgreiche Bildungsbiografien.“

Das Projekt unterstützt Schulen der Sekundarstufe I seit Februar 2014 dabei, Konzepte für eine durchgängige Sprachbildung in Schule und Unterricht zu entwickeln und umzusetzen. Die Schulen können sich in Netzwerken austauschen: In einem Schulleitungsnetzwerk, in sechs regionalen Netzwerken sowie in drei Fachnetzwerken. Das Projekt bezieht Lehrkräfte mit ein, die dann als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren Prozesse in Richtung einer sprachsensiblen und interkulturellen Unterrichtsentwicklung an ihrer Schule begleiten und koordinieren können. Ziel ist, professionelles Handeln in Schulen mit mehrsprachiger Schülerschaft zu unterstützen und zu begleiten.

„Sprachsensible Schulentwicklung“ ist ein gemeinsames Projekt der Stiftung Mercator, des Schulministeriums und der Landesweiten Koordinierungsstelle der Kommunalen Integrationszentren NRW. Auf der Tagung präsentierten die Schulen und Netzwerke ihre Konzepte, Unterrichtsmaterialien und bisherigen Erfahrungen mit dem Projekt.

Ministerin Löhrmann sagte: „In den letzten zwei Jahren sind an den Schulen durch die vielfältige Netzwerkarbeit zahlreiche Prozesse angestoßen worden. Die bisherigen guten Projekterfahrungen können gewinnbringende Impulse für die sprachliche Bildung an allen Schulen setzen. Zudem soll auch ein Transfer in die Institutionen der Aus- und Fortbildung von Lehrkräften initiiert werden. Das Projekt ‚Sprachsensible Schulentwicklung‘ macht vor, wie gute Konzepte für die Sprachbildung erfolgreich umgesetzt werden können.“

Weitere Informationen finden Sie unter www.sprachsensible-schulentwicklung.de.

 

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