Ministerin Löhrmann: Preisträger zeigen vorbildliches Engagement gegen Cybermobbing

Schulen aus Dortmund, Burscheid, Köln, Bielefeld und Düsseldorf gewinnen beim Filmwettbewerb „Cybermobbing – Zivilcourage lohnt sich“

22. Februar 2016

Heute hat im Ministerium für Schule und Weiterbildung die Preisverleihung des Filmwettbewerbs „Cybermobbing – Zivilcourage lohnt sich“ stattgefunden.

Schule und Bildung

Heute hat im Ministerium für Schule und Weiterbildung die Preisverleihung des Filmwettbewerbs „Cybermobbing – Zivilcourage lohnt sich“ stattgefunden. Unter den Preisträgern befinden sich die folgenden fünf Schulen: Robert-Bosch-Berufskolleg aus Dortmund (1. Preis), Gemeinschaftsgrundschule Dierath aus Burscheid (2. Preis), Gemeinschaftshauptschule Nürnberger Straße aus Köln (3. Preis), Schule am Niedermühlenhof, Förderschule für geistige Entwicklung aus Bielefeld sowie die Georg-Schulhoff-Realschule aus Düsseldorf (jeweils 4. Preis).

Schulministerin Sylvia Löhrmann sagte: „Der Wettbewerb zeigt, dass die Nutzung neuer Medien kein Selbstzweck ist. Es kommt darauf an, dass junge Menschen in der Lage sind, neue Medien kompetent, selbstbestimmt und verantwortungsvoll zu nutzen. Die heute prämierten Filme zeigen Schülerinnen und Schüler, die sich mutig und engagiert mit dem Thema Ausgrenzung auseinandergesetzt haben. Die Beiträge machen anschaulich, welche Folgen Cybermobbing für die Betroffenen haben kann.“

Paul-Otto Faßbender, Vorstandsvorsitzender der ARAG SE sagte: „Uns geht es nicht darum, Kindern und Jugendlichen die Freude am Cyberlife zu nehmen. Die ARAG setzt sich dafür ein, die Lebensqualität für alle, die von der Vielfalt im Netz fasziniert sind, zu schützen und zu verbessern. Daher haben wir den Wettbewerb gerne unterstützt.“

Der Wettbewerb wurde im vergangenen Jahr vom Ministerium für Schule und Weiterbildung gemeinsam mit der Landespräventionsstelle gegen Gewalt und Cybergewalt an Schulen in Nordrhein-Westfalen mit Unterstützung des Düsseldorfer Familienunternehmens ARAG ausgeschrieben. Der Wettbewerb richtete sich an Klassen, Lerngruppen, Arbeitsgemeinschaften und Kurse aller Schulformen und jeder Altersstufe in Nordrhein-Westfalen. Eingereicht werden sollten Videoclips, die ein Projekt zur Förderung der Zivilcourage aus dem Bereich der neuen Medien darstellten. Das Ziel des Wettbewerbs ist es, dass sich Lerngruppen aktiv mit dem Problem der Cybergewalt auseinandersetzen.

57 verschiedene Lerngruppen aus ganz Nordrhein-Westfalen haben an dem Wettbewerb teilgenommen. Aus den Einsendungen hat eine Jury zwölf Filme nominiert, aus denen die Gewinnerfilme ermittelt wurden. Ministerin Sylvia Löhrmann, Paul-Otto Faßbender sowie Thomas Hohler, Schauspieler und Pate des Wettbewerbs, gratulierten den Schülerinnen und Schülern und überreichten die Preise. Das Preisgeld für die ersten drei Plätze betrug 3.000, 2.000 und 1.000 Euro. Die beiden viertplatzierten Schulen erhielten jeweils ein Preisgeld in Höhe von 500 Euro.

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