Ministerin Löhrmann: Neue Wege für Umgang mit Heterogenität

12. März 2012

Ministerin Löhrmann: Neue Wege für den Umgang mit Heterogenität / Bildungskongress in Köln eröffnet Perspektiven für die Schul- und Unterrichtsentwicklung

Mehr als 1.000 Lehrerinnen und Lehrer haben sich am Wochenende in Köln getroffen, um auf dem Bildungskongress „Lernen vielfältig gestal­ten. Differenzieren – Fördern – Herausfordern“ Anregungen für ihre Schulpraxis zu erhalten. Der Kongress mit 53 Einzelveranstaltungen und mehr als 30 Ständen der Bildungsmedienverlage wurde vom Schulministerium in Zusammenarbeit mit der Medienberatung NRW und dem Verband Bildungsmedien veranstaltet.

Das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilt mit:

Mehr als 1.000 Lehrerinnen und Lehrer haben sich am Wochenende in Köln getroffen, um auf dem Bildungskongress „Lernen vielfältig gestal­ten. Differenzieren – Fördern – Herausfordern“ Anregungen für ihre Schulpraxis zu erhalten. Der Kongress mit 53 Einzelveranstaltungen und mehr als 30 Ständen der Bildungsmedienverlage wurde vom Schulministerium in Zusammenarbeit mit der Medienberatung NRW und dem Verband Bildungsmedien veranstaltet.

Schulministerin Sylvia Löhrmann wies auf die Bedeutung der Empfeh­lungen der Bildungskonferenz und des im Jahr 2011 geschlossenen Schulkonsenses für die Schul- und Unterrichtsentwicklung hin: „,Lernen vielfältig gestalten’ – das Motto des Kongresses – ist gleichzeitig das Programm für die systematische Weiterentwicklung des Unterrichts in Nordrhein-Westfalen. Es ist wichtig, an den Schulen neue Wege im Umgang mit Heterogenität zu gehen, damit alle Kinder und Jugendliche auch wirklich individuell gefördert werden.“ Neben der neuen learn:line als Suchmaschine für Bildungsinhalte könnten insbesondere „Digitale Schulbücher“ Chancen bieten: Vielfältiges Lernmaterial und unter­schiedliche Lernwege könnten besser für die Vielfalt in den Lerngruppen zugänglich gemacht werden.

Wilmar Diepgrond, Vorsitzender Verband Bildungsmedien, machte in seiner Begrüßung deutlich, dass es Ziel der Bildungsmedienverlage sei, Lehrkräfte mit digitalen und analogen Medien bei der Gestaltung eines differenzierenden Unterrichts zu unterstützen. Er hob insbesondere die Lösung „Digitale Schulbücher“ hervor: Eine Initiative von 27 Bildungs­medienverlagen, mit der Schulen, Lehrkräfte und Schüler digitale Bü­cher verschiedener Verlage in einem virtuellen Regal verwalten, lesen und nutzen können.

Mehr als 30 Verlage und Partner des Bildungssystems stellten vielfältige unterrichtsrelevante Produkte und Informationen aus. In über 50 Work­shopangeboten konnten sich die Kongressteilnehmerinnen und -teil­nehmer über neueste Entwicklungen und Angebote informieren und in Diskussionen austauschen. Es wurde eine Reihe alltagsrelevanter Themen angesprochen, vom Bildungsserver learn:line NRW und den Einsatzmöglichkeiten von interaktiven Whiteboards bis hin zu kompe­tenzorientierten Unterrichtsgestaltungen und digitalen Lernmitteln.

Auf dem Kongress wurden außerdem sechs Preise des Wettbewerbs ExaMedia NRW verliehen. Bei diesem mittlerweile zehnjährigen Wett­bewerb des Ministeriums für Schule und Weiterbildung, der von der Me­dienberatung NRW unterstützt wird, werden Erste oder Zweite Staats­examensarbeiten angehender Lehrerinnen und Lehrer ausgezeichnet, die sich vorbildlich und innovativ mit den Möglichkeiten des Einsatzes moderner Medien zur Verbesserung des Unterrichts oder zur Schulent­wicklung beschäftigen. Den ersten Preis in der Kategorie Erstes Staatsexamen erhielt Sebastian Czok aus Köln für seine Arbeit, in der er sich damit beschäftigte, inwieweit angehende Lehrerinnen und Lehrer beabsichtigen, zur Verbesserung der Unterrichtsqualität Computerspiele einzusetzen. Den ersten Preis in der Kategorie Zweites Staatsexamen belegte Wiebke Veit aus Mönchengladbach. Sie ließ Schülerinnen und Schüler einer fünften Klasse einen digitalen Kinderstadtplan erstellen: ein Projekt, das den Einsatz moderner Medien fruchtbar werden lässt für die Freizeitgestaltung der Kinder in ihrer Umgebung.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Schule und Weiterbildung Telefon 0211 5867-3505.

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