Direktor des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung (DIE) verabschiedet

5. Dezember 2011

Ministerin Löhrmann: Mit Professor Ekkehard Nuissl von Rein verlässt die „Stimme der Weiterbildung“ das DIE / Direktor des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung (DIE) verabschiedet

Der Erziehungswissenschaftler Professor Ekkehard Nuissl von Rein wurde als Wissenschaftlicher Direktor des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung (DIE) verabschiedet. Bei einem Festakt im Collegium Leoninum in Bonn dankte Weiterbildungsministerin Sylvia Löhrmann Professor Nuissl von Rein für die vertrauensvolle Zusam­menarbeit und würdigte seine langjährigen Verdienste für die Weiter­bildung in einer persönlichen Würdigung.

Das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilt mit:

Der Erziehungswissenschaftler Professor Ekkehard Nuissl von Rein wurde heute als Wissenschaftlicher Direktor des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung (DIE) verabschiedet. Bei einem Festakt im Collegium Leoninum in Bonn dankte Weiterbildungsministerin Sylvia Löhrmann Professor Nuissl von Rein für die vertrauensvolle Zusam­menarbeit und würdigte seine langjährigen Verdienste für die Weiter­bildung in einer persönlichen Würdigung: „Professor Nuissl von Rein hat sich durch sein vielfältiges Wirken in Deutschland, Europa und weit darüber hinaus höchstes Ansehen erworben. Als Wissenschaftler, Visionär und Ideengeber hat Professor Nuissl von Rein für Nordrhein-Westfalen eine herausragende Bedeutung. Sein Beitrag zur Novel­lierung des Arbeitnehmerweiterbildungsgesetzes und seine zahlreichen Gutachtertätigkeiten zur Wirksamkeit der Weiterbildung haben ihn zur wichtigsten Stimme der Weiterbildung gemacht. Seine Hinweise und Einschätzungen sind unverzichtbar für die Arbeit des Ministeriums.“

Unter Federführung von Professor Nuissl von Rein hat das DIE im Februar 2011 ein Gutachten zur „Evaluation der Wirksamkeit der Weiterbildungsmittel des Weiterbildungsgesetzes“ vorgelegt. Dieses Gutachten stellt der nordrhein-westfälischen Weiterbildungslandschaft ein gutes Zeugnis aus. Es merkt jedoch an, mehr Anstrengungen ins­besondere zur Gewinnung der sogenannten bildungsfernen Schichten für das lebensbegleitende Lernen zu unternehmen. Das Gutachten bildet eine wesentliche Grundlage für die Arbeit der Weiterbildungs­konferenz, die erstmals im November dieses Jahres getagt hat. Ziel dieser Weiterbildungskonferenz ist es – ähnlich wie bei der Bildungs­konferenz –, mit allen Beteiligten im größtmöglichen Konsens eine Fort­entwicklung des bestehenden Systems der Weiterbildung vorzubereiten. Ministerin Löhrmann erklärte vor diesem Hintergrund: „Ich würde mich sehr freuen, wenn uns Herr Professor Nuissl von Rein in diesem Prozess als Ideen- und Ratgeber erhalten bleibt.“

Prof. Dr. Dr. h.c. Ekkehard Nuissl von Rein begann seine berufliche Laufbahn 1965 mit einem Volontariat. Nach dem Studium der Sozio­logie, Germanistik, Geschichte, Politologie und Pädagogik an den Universitäten Heidelberg und Bremen erfolgte 1974 die Promotion in Sozialwissenschaften. Nuissl von Rein habilitierte sich 1987 in Er­ziehungswissenschaften an der Universität Hannover. Seit 1991 ist Professor Nuissl von Rein Direktor des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung in Bonn. Und seit 2003 ist er Professor für Erwachsenenbildung an der Universität Duisburg-Essen. Zahlreiche Lehraufträge und Ehrenämter sind Stationen seines beruflichen Werde­gangs, zum Beispiel als Vizepräsident der Leibniz-Gemeinschaft (1998 bis 2004). Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören die Weiter­bildungspolitik und die internationale Erwachsenenbildung. Ekkehard Nuissl von Rein hat mehr als 650 Schriften veröffentlicht.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Schule und Weiterbildung, Telefon 0211 5867-3505 oder -3506.

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