Stärkung der Schulpsychologie

Porträtfoto von Schulministerin Sylvia Löhrmann
7. April 2016

Ministerin Löhrmann: Landesregierung stärkt die Schulpsychologie bei ihrer wichtigen Aufgabe

Landesweite Fachtagung zur Schulpsychologie in Soest

Schulministerin Sylvia Löhrmann hat den besonderen Stellenwert der Schulpsychologie als Beratungs- und Unterstützungsangebot für die Schulen in Nordrhein-Westfalen gewürdigt.

 
Das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilt mit:

Schulministerin Sylvia Löhrmann hat den besonderen Stellenwert der Schulpsychologie als Beratungs- und Unterstützungsangebot für die Schulen in Nordrhein-Westfalen gewürdigt. Zur Eröffnung der landesweiten Fachtagung „Schulpsychologie 2016“ in Soest erklärte die Ministerin: „Die schulpsychologischen Beratungsstellen in unserem Land sind eine wichtige Anlaufstelle für unsere Schulen. Mit ihren vielfältigen Beratungs- und Unterstützungsangeboten für Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrkräfte, Schulleitungen sind sie eine unverzichtbare Hilfe für alle am Schulleben Beteiligten.“

Die Ministerin verwies darauf, dass die Landesregierung mit dem Haushalt 2016 insgesamt 20 neue Stellen für die Schulpsychologie geschaffen hat, die zum 1. August besetzt werden können. „Die Landesregierung schätzt die wichtige Arbeit der Schulpsychologinnen und Schulpsychologen. Die neuen Stellen sind ein Beitrag zur Stärkung der Schulpsychologie in Nordrhein-Westfalen“, so die Ministerin. Rund 300 Schulpsychologinnen und Schulpsychologen gibt es insgesamt in Nordrhein-Westfalen, davon 147 im Landesdienst, plus 20 weitere ab dem Schuljahr 2016/17.

Rund einhundert Schulpsychologinnen und Schulpsychologen aus ganz Nordrhein-Westfalen setzen sich zwei Tage lang unter dem Motto „Vielfältige Schulpsychologie für eine bunte Schule“ mit dem Thema Heterogenität und interkulturelle Kompetenz auseinander. Die Schulministerin betonte, dass die Aufgaben von Schule vielfältiger geworden seien: „Schule ist mittlerweile viel mehr als Unterricht, Schule hat heute auch eine starke soziale Dimension.“ Für die Schülerinnen und Schüler sei Schule nicht nur Lern-, sondern auch Lebensraum. Die Ministerin wies in diesem Zusammenhang auch auf die Integration von geflüchteten Kindern und Jugendlichen hin: „Viele der neu zugewanderten Menschen sind durch Krieg und Flucht traumatisiert. Ihnen und auch den Lehrkräften, die täglich gemeinsam mit ihnen arbeiten, müssen wir helfen. Die Schulpsychologie ist bei dieser Aufgabe ein wichtiger Partner der Schulen. Schulpsychologinnen und Schulpsychologen leisten bei der Prävention und Intervention in Krisenfällen professionelle Hilfe. Mit ihren umfassenden Angeboten sind sie wichtige Partner der Schulen bei einer nachhaltigen Schulentwicklung.“

Hintergrund

Kommunale Beratungsstellen für Schulpsychologie in den Kreisen und kreisfreien Städten unterstützen im Bedarfsfall Schulen, Eltern und Schülerinnen und Schüler. In einigen Kommunen gibt es sogar drei bis fünf Stellen. Außerdem gibt es in jedem Kreis und in jeder kreisfreien Stadt mindestens eine Schulpsychologin oder einen Schulpsychologen mit einer gesonderten Ausbildung im Krisenmanagement (Notfallpsychologie). Im Rahmen einer Bildungspartnerschaft werden die Kosten jeweils zur Hälfte vom Land Nordrhein-Westfalen und den Kommunen getragen.

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