KMK-Beschlüsse

Porträtfoto von Schulministerin Sylvia Löhrmann
11. Juni 2015

Ministerin Löhrmann: KMK-Beschlüsse weisen guten Weg für ein leistungsfähiges Bildungssystem

NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann begrüßt die von der Kultusministerkonferenz beschlossene künftige Gesamtstrategie zum Bildungsmonitoring, die im Wesentlichen im Jahr ihrer Präsidentschaft erarbeitet wurde: „Wir haben den Referenzrahmen Schulqualität erarbeitet und die Qualitätsanalyse weiterentwickelt, damit greifen wir die Ziele der neuen Gesamtstrategie bereits auf. Diesen Weg wollen wir systematisch weiter fortführen.“

 
Das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilt mit:

NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann begrüßt die von der Kultusministerkonferenz beschlossene künftige Gesamtstrategie zum Bildungsmonitoring, die im Wesentlichen im Jahr ihrer Präsidentschaft erarbeitet wurde. „Wir wollen das Schulsystem leistungsfähiger und sozial gerechter machen. Um das zu überprüfen, bleibt die systematische Beobachtung des Bildungswesens für die Bildungsqualität unverzichtbar. Wir wollen künftig aber konkreter wissen, was warum gut funktioniert. Wir wollen wissen, warum manche Bundesländer in manchen Bereichen besser abschneiden, und was die anderen daraus lernen können“, erklärte Löhrmann. Es sei wichtig, daran zu arbeiten, die vorhandene gute Praxis in die Fläche zu bringen. Nordrhein-Westfalen sieht die Ministerin dabei auf einem guten Weg. „Wir haben den Referenzrahmen Schulqualität erarbeitet und die Qualitätsanalyse weiterentwickelt, damit greifen wir die Ziele der neuen Gesamtstrategie bereits auf. Diesen Weg wollen wir systematisch weiter fortführen.“
 
Weiter stand – anknüpfend an ein Fachgespräch in 2014 - die Förderung leistungsstarker Schülerinnen und Schüler auf der Tagesordnung der Kultusministerkonferenz. Die Kultusministerinnen und Kultusminister empfehlen, Maßnahmen im Bereich der Diagnostik sowie der schulischen und außerschulischen Förderung und Begleitung von Schülerinnen und Schülern mit besonderen Leistungspotentialen zu verstetigen. Löhrmann sieht auch darin eine Bestätigung und Bestärkung bereits begonnener Prozesse in Nordrhein-Westfalen: „Das Stichwort lautet hier: Individuelle Förderung. Wenn Lehrerinnen und Lehrer das gut können, kommt dies allen Schülerinnen und Schülern – den Leistungsstarken und Leistungsschwächeren - zugute. Letztlich muss das Lernen auf die individuellen Bedürfnisse aller Schülerinnen und Schüler ausgerichtet werden, damit alle ihre Stärken und Potenziale umfassend entfalten können.“ Nordrhein-Westfalen unterstützt mit dem Netzwerk ‚Zukunftsschulen NRW‘ die Schulen dabei, individuelle Förderung als Leitkonzept zu verankern. Auch hier könne die neue Gesamtstrategie zum Bildungsmonitoring weitere Impulse geben, so Löhrmann.
 
In einem Gespräch mit Aydan Özoğuz, der Bundesbeauftragten für Migration, Flüchtlinge und Integration, tauschten sich die Kultusministerinnen und Kultusminister über die Verbesserung der Bildungssituation junger Flüchtlinge aus. Ministerin Löhrmann betonte: „Wir möchten, dass alle jungen Menschen, die nach Deutschland zuwandern oder flüchten mussten, von ihrem Recht auf Bildung Gebrauch machen können. In Nordrhein-Westfalen besteht die Schulpflicht, sobald die Kinder und Jugendlichen einer Gemeinde zugewiesen sind. Unser Ziel ist, dass sie schnell Deutsch lernen und somit die grundlegenden Weichen für eine erfolgreiche Bildungsbiographie in Deutschland stellen. Die Landesregierung finanziert zusätzliche Lehrerstellen zur Förderung von neu zugewanderten Schülerinnen und Schülern.“
 
Ein weiteres Thema des Gespräches war die Darstellung von Diversität und Migration in Lernmitteln. Ministerin Löhrmann betonte, dass es in Nordrhein-Westfalen ein großes Bewusstsein dafür gebe, dass sich die Lebenswirklichkeit einer heterogenen Gesellschaft auch angemessen in Schulbüchern widerspiegeln müsse. „Initiativen der Schulen wie ‚Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage‘, Fortbildungen für Lehrkräfte, Unterrichtsmaterialien sowie Tagungen und Gespräche mit Verbänden sensibilisieren dafür, Klischees und Vorurteile in Lernmitteln als solche zu identifizieren. Gleichzeitig arbeiten wir daran, dass bei der Entwicklung und Zulassung von Schulbüchern die unterschiedlichen kulturellen und religiösen Hintergründe der Schülerinnen und Schüler noch stärker berücksichtigt werden.“
 
Die Beschlüsse und Gespräche in und mit der Kultusministerkonferenz wertete Ministerin Löhrmann als eine gute Grundlage auf dem weiteren Weg Deutschlands zu einem leistungsfähigeren und sozial gerechteren Bildungssystem.

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