Keine Nachteile für Schüler der Mathematik-Grundkurse

11. Mai 2011

Ministerin Löhrmann: Keine Nachteile für Schülerinnen und Schüler der Mathematik-Grundkurse

Zu den Fragen im Zusammenhang mit der Formulierung von zwei Mathematikaufgaben für das Zentralabitur erklärte die Ministerin für Schule und Weiterbildung, Sylvia Löhrmann: „Ich bedaure sehr, dass es zu Irritationen und Aufregungen beim Zentralabitur 2011 gekommen ist. Nach allem, was wir wissen, hat es für die Schülerinnen und Schüler keine Nachteile gegeben. Und mir ist wichtig, dass es auch zu keinen Nachteilen kommt.“

Das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilt mit:

Zu den Fragen im Zusammenhang mit der Formulierung von zwei Mathematikaufgaben für das Zentralabitur erklärte die Ministerin für Schule und Weiterbildung, Sylvia Löhrmann: „Ich bedaure sehr, dass es zu Irritationen und Aufregungen beim Zentralabitur 2011 gekommen ist. Nach allem, was wir wissen, hat es für die Schülerinnen und Schüler keine Nachteile gegeben. Und mir ist wichtig, dass es auch zu keinen Nachteilen kommt.“

Es ging um zwei Aufgaben für die Mathematik-Grundkurse: Für eine Aufgabe ist bereits am Tag bevor die Klausur geschrieben wurde, eine Klarstellung an alle Schulen herausgegangen, in der die Aufgaben­formulierung der Aufgabe HT2 präzisiert wurde. Die Schülerinnen und Schüler erhielten in der Klausur somit bereits die überarbeitete Fassung. Bei einer zweiten Aufgabe sind im Nachgang der Klausur Fragen auf­getaucht. Damit hat sich die Unabhängige Kommission zur Qualitäts­sicherung zentraler Prüfungen unter der Leitung von Prof. Dr. Bos mit den Fachkommissionen Mathematik befasst und unverzüglich folgende Stellungnahme abgegeben:

„Der Vorsitzende der Unabhängigen Kommission zur Qualitäts­sicherung zentraler Prüfungen, Herr Prof. Dr. Bos, teilt in Ab­stimmung mit den Vorsitzenden der Fachkommissionen Mathematik I und II, Herrn Prof. Dr. Hußmann und Herrn Prof. Dr. Greefrath, mit:

Die Fachkommission hat alle drei Aufgaben, die für den Grund­kurs zur Verfügung standen, nochmalig überprüft.

Der mathematische Ausgangsterm in der Aufgabe HT1, in der der Parameter a verwendet wird, entspricht der üblichen Darstellung einer Funktionenschar.

In dieser Aufgabe soll aber nicht eine Funktionenschar analysiert werden, sondern der Term soll lediglich den Zusam­menhang dreier konkreter Funktionen darstellen, mit denen im Folgenden gearbeitet wird. Auch wenn dies bei einigen Lehr­personen und Schülerinnen und Schülern zu Beginn möglicher­weise zu Irritationen führen kann, wird im weiteren Verlauf der Aufgabe deutlich, dass lediglich mit konkreten Funktionen, nicht mit der Funktionenschar, gearbeitet wird.

Die Interpretation der Bedeutung von Parametern - wie im ersten Teil von HT1 erforderlich – bewegt sich im Anfor­derungsbereich des mittleren Schulabschlusses. Es bedarf keiner Behandlung einer Funktionenschar im Sinne der Analysis. Daher halten wir die Aufgabe HT1 für den Grundkurs für erfüllbar.

Sollten Lehrerinnen und Lehrer den Umgang mit Parametern in ihrem Unterricht nicht hinreichend behandelt haben, so standen zwei weitere fachlich korrekte Analysis-Aufgaben zur Auswahl, die mit jedem Standardrechner (WTR oder GTR) lösbar sind.

Die Fachkommission sieht keinen weiteren Handlungsbedarf.“

Die Kommission wurde im Jahr 2008 eingesetzt und überprüft die Auf­gaben für das Zentralabitur. Schulministerin Löhrmann: „Auch die heute im Schulministerium eingegangenen Rückmeldungen aus den Schulen lassen den Schluss zu, dass nahezu alle Beteiligten mit den Aufgaben zurecht gekommen sind. Selbstverständlich wird die Landesregierung dem Landtag und der Öffentlichkeit ausführlich über die Abläufe berich­ten.“

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Schule und Weiterbildung, Telefon 0211 5867-3505 oder -3506.

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