Ditib lässt Sitz im Beirat für den islamischen Religionsunterricht ruhen

Porträtfoto von Schulministerin Sylvia Löhrmann
7. Februar 2017

Ministerin Löhrmann: Gutes Zeichen für den IRU

Ditib lässt Sitz im Beirat für den islamischen Religionsunterricht ruhen

Zur Entscheidung von Ditib, den Sitz im Beirat für den islamischen Religionsunterricht vorläufig ruhen zu lassen, erklärt NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann: „Ich begrüße, dass Ditib meiner Aufforderung gefolgt ist. Der Beirat kann seine Arbeit nun unbelastet von den Vorwürfen fortsetzen. Das ist ein gutes Zeichen für den islamischen Religionsunterricht.“ Weiter betonte die Ministerin: „Ich kann mir vorstellen, dass Ditib der Schritt nicht leichtgefallen ist und würdige ausdrücklich den Beitrag zur Einführung des islamischen Religionsunterrichts in Nordrhein-Westfalen.“

 
Das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilt mit:

Zur Entscheidung von Ditib, den Sitz im Beirat für den islamischen Religionsunterricht vorläufig ruhen zu lassen, erklärt NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann: „Ich begrüße, dass Ditib meiner Aufforderung gefolgt ist. Der Beirat kann seine Arbeit nun unbelastet von den Vorwürfen fortsetzen. Das ist ein gutes Zeichen für den islamischen Religionsunterricht.“ Weiter betonte die Ministerin: „Ich kann mir vorstellen, dass Ditib der Schritt nicht leichtgefallen ist und würdige ausdrücklich den Beitrag zur Einführung des islamischen Religionsunterrichts in Nordrhein-Westfalen.“
 
Der achtköpfige Beirat für den islamischen Religionsunterricht berät das Schulministerium und erteilt die Lehrbefugnis für Lehrerinnen und Lehrer an öffentlichen Schulen, die islamischen Religionsunterricht erteilen. Eine solche Lehrbefugnis erteilen auch die christlichen Kirchen für den Religionsunterricht in ihrem Bekenntnis.
 
Ministerin Löhrmann betonte, dass die Entscheidung heute keine Vorverurteilung sei. „Ditib ist aber aufgefordert, weiter an der Aufklärung der Spitzelvorwürde mitzuwirken.“ Nach Medienberichten über mögliche Spitzelaktivitäten in Niedersachen sei nun auch umso mehr der Bund gefordert: „Deshalb ist es gut, dass der Generalbundesanwalt derzeit prüft, ob und in welchem Umfang Ditib für die Handlungen der Imame verantwortlich ist. Die konkret Verantwortlichen müssen zur Rechenschaft gezogen werden.“
 
Im Schuljahr 2016/17 nehmen rund 16.100 Schülerinnen und Schüler an 200 Schulen am islamischen Religionsunterricht teil. 224 Lehrkräfte besitzen die entsprechende Lehrerlaubnis, 167 von ihnen unterrichten aktuell islamischen Religionsunterricht. 

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