Gemeinschaftsschule: Für kleinere Gemeinden attraktives Angebot

4. November 2010

Ministerin Löhrmann: „Gemeinschaftsschule ist für kleinere Gemeinden attraktives Angebot“ / U15-Kommunen übergeben Resolution zum Schulangebot

Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aus Gemeinden mit weniger als 15.000 Einwohnern haben Schulministerin Sylvia Löhrmann eine Resolution zur Sicherung des Schulangebots über­geben. Löhrmann: „Wir wollen, dass die Schule im Dorf bleibt." Die Gemeinschaftsschule sei eine Antwort auf diese Heraus­forderung.

Das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilt mit:

Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aus „U15-Kommunen“, das sind Gemeinden mit weniger als 15.000 Einwohnerinnen und Einwohnern, haben Schulministerin Sylvia Löhrmann heute in Düsseldorf eine Resolution zur Sicherung des Schulangebots der Sekundarstufe I über­geben. Darin wird das Land aufgefordert, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass die kleineren Gemeinden in Nordrhein-Westfalen auch in Zukunft noch ein attraktives weiterführendes Schulangebot vorhalten können.

Bei der Übergabe der Resolution erklärte Schulministerin Sylvia Löhrmann: „Wir wollen, dass die Schule im Dorf bleibt, deshalb ist mir das Anliegen der kleinen Gemeinden sehr wichtig. Denn der Erhalt eines wohnortnahen umfassenden Schulangebots ist für diese kleineren Gemeinden eine große Herausforderung. Dies gilt vor allem mit Blick auf die Prognosen, nach denen bereits im Schuljahr 2020 ein Fünftel weniger Schülerinnen und Schüler die Sekundarstufe I besuchen werden. Die Gemeinschaftsschule ist eine Antwort auf diese Heraus­forderung.“ Durch die Zusammenführung bestehender Schulen bietet die Gemeinschaftsschule den Kommunen die Möglichkeit, Schul­schließungen zu verhindern und ein umfassendes weiterführendes Schulangebot zu erhalten.

Löhrmann: „Die Gemeinschaftsschule ist aber noch aus einem zweiten Grund ein attraktives Angebot: Viele Eltern wollen ihre Kinder heute auf einer weiterführenden Schule anmelden, die einen bruchlosen Weg zum Abitur ermöglicht. Auf der Gemeinschaftsschule ist das möglich, denn sie bietet auch gymnasiale Standards an. Damit halten wir Bildungs­wege länger offen, und wir können mehr Schülerinnen und Schüler zu besseren Abschlüssen führen.“

In Nordrhein-Westfalen gibt es 129 Kommunen mit weniger als 15.000 Einwohnern. 68 dieser U15-Kommunen haben die gemeinsame Reso­lution zur Sicherung der Sekundarstufe I unterzeichnet. 22 Bürger­meisterinnen und Bürgermeister haben die Resolution heute im Schul­ministerium übergeben.

Im September 2010 hatte Schulministerin Sylvia Löhrmann den Start­schuss für die NRW-Gemeinschaftsschule gegeben. Im Rahmen eines Modellvorhabens nach § 25 Schulgesetz kann ab dem Schuljahr 2011/12 erprobt werden, wie durch längeres gemeinsames Lernen in der Sekundarstufe I die Chancengerechtigkeit und Leistungsfähigkeit des Schulwesens erhöht werden kann und mehr Kinder zu besseren Abschlüssen geführt werden können. Außerdem soll erprobt werden, wie im Hinblick auf die demografische Entwicklung weiterhin ein umfas­sendes wohnortnahes Schulangebot gesichert werden kann. Interes­sierte Schulträger können sich bis Ende des Jahres 2010 bewerben. Die Bewerbung setzt ein gutes pädagogisches Konzept und ein umfassen­des Beteiligungsverfahren vor Ort voraus, um den größtmöglichen regionalen Konsens zu sichern.

Hinweis für die Redaktionen:
Ein Foto der Übergabe der Resolution finden Sie auf der Internetseite des Schulministeriums: www.msw.nrw.de.
Der Leitfaden für das Modellvorhaben Gemeinschaftsschule ist auf der Internet-Startseite des Schulministeriums eingestellt.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Schule und Weiterbildung, Telefon 0211 5867-3505 oder -3506.

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