Ministerin Löhrmann eröffnet gemeinsam mit Jugendlichen die Ausstellung „Wer hier war, vergisst nicht!“

14. Juni 2013

Ministerin Löhrmann eröffnet gemeinsam mit Jugendlichen die Ausstellung „Wer hier war, vergisst nicht!“ im Schulministerium

Schulministerin Sylvia Löhrmann hat gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der Montanus-Realschule in Leverkusen die Ausstellung „Wer hier war, vergisst nicht!“ im Foyer des Ministerium für Schule und Weiterbildung eröffnet. Seit etwa einem halben Jahr ist die Wanderausstellung, die Schülerinnen und Schüler auf Studienfahrten in die Gedenkstätte Ausschwitz-Birkenau aufmerksam machen soll, in Schulen landesweit zu sehen. Ministerin Löhrmann betonte, wie wichtig es ist, dass Schülerinnen und Schüler vor Ort Zeuge werden können und selbst sehen und erleben, wozu ein Unrechtssystem, das demokratische Menschenrechte mit Füßen tritt, in der Lage ist. „Jugendliche können noch so viele Texte und Videos dazu gesehen haben. Ich selbst habe Schülerinnen und Schüler nach Auschwitz begleitet und durfte erleben, wie nachhaltig die Auseinandersetzung mit dem Thema Holocaust und Zweiter Weltkrieg, aber auch mit der Frage nach der Würde und den Werten des Menschen und der Bedeutung für unsere Gegenwart für Schülerinnen und Schüler bei einem solchen Besuch ist“, sagte Ministerin Löhrmann.

Das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilt mit:

Schulministerin Sylvia Löhrmann hat gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der Montanus-Realschule in Leverkusen die Ausstellung „Wer hier war, vergisst nicht!“ im Foyer des Ministerium für Schule und Weiterbildung eröffnet. Seit etwa einem halben Jahr ist die Wanderausstellung, die Schülerinnen und Schüler auf Studienfahrten in die Gedenkstätte Ausschwitz-Birkenau aufmerksam machen soll, in Schulen landesweit zu sehen.

Ministerin Löhrmann betonte, wie wichtig es ist, dass Schülerinnen und Schüler vor Ort Zeuge werden können und selbst sehen und erleben, wozu ein Unrechtssystem, das demokratische Menschenrechte mit Füßen tritt, in der Lage ist. „Jugendliche können noch so viele Texte und Videos dazu gesehen haben. Ich selbst habe Schülerinnen und Schüler nach Auschwitz begleitet und durfte erleben, wie nachhaltig die Auseinandersetzung mit dem Thema Holocaust und Zweiter Weltkrieg, aber auch mit der Frage nach der Würde und den Werten des Menschen und der Bedeutung für unsere Gegenwart für Schülerinnen und Schüler bei einem solchen Besuch ist“, sagte Ministerin Löhrmann.
Im Rahmen der Eröffnungsfeier schilderten Schülerinnen und Schüler der Montanus-Realschule in Leverkusen ihre Eindrücke und Erlebnisse. Die Jugendlichen hatten bereits Anfang des Jahres mit der Stiftung Erinnern Ermöglichen die Gedenkstätte in Polen besucht. „Die Gedenkstättenfahrt hat dazu beigetragen, dass ich mich heute anders verhalten möchte, wenn Minderheiten diskriminiert werden“, erzählt Hannah Badicke, und ihre Klassenkameradin Sydney Weber erklärt: „Die Gedenkstättenfahrt hat mir verdeutlicht, wie wichtig es ist, tolerant zu sein.“

Die Stiftung Erinnern Ermöglichen hat sich zum  Ziel gesetzt, möglichst vielen Schülerinnen  und Schülern in Nordrhein–Westfalen eine Fahrt in die Gedenkstätte zu ermöglichen und unterstützt die Finanzierung erheblich. Die Ausstellung „Wer hier war, vergisst nicht!“ richtet sich direkt an Schülerinnen und Schüler und soll weitere Studienfahrten anregen. Darüber hinaus ruft sie die Jugendlichen zur aktiven Zivilcourage auf und stellt einen aktuellen Bezug zur heutigen Gesellschaft her. Für Stiftungsgründer Erich Bethe sind die Studienfahrten unabdingbar: „Wer nicht vor Ort war, kann nicht nachvollziehen, was Bücher nicht zu zeigen vermögen.“

Weitere Informationen zur Stiftung und zur Buchung der Ausstellung gibt es unter www.erinnern-ermoeglichen.de.

Zur Wanderausstellung:
Die Ausstellung umfasst mehrere Stellwände sowie einen 5-minütigen Film, der Eindrücke von Schülerinnen und Schülern zusammenfasst. Die Ausstellung richtet sich an Lehrkräfte und Jugendliche. Sie zeigt, wie die Studienfahrten ablaufen und warum sie wichtig sind. Die Ausstellung kann im Unterricht genutzt werden und ruft zum Aktivwerden für Menschenrechte und Zivilcourage auf.

Für die Schulen fallen keine Kosten an. Es muss lediglich ein Ausstellungsort in der Schule festgelegt werden. In der Regel verbleibt die Ausstellung für ein bis zwei Wochen in der Schule.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Schule und Weiterbildung Telefon 0211 5867-3505.

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