6. Bildungspartnerkongress

Porträtfoto von Schulministerin Sylvia Löhrmann
25. September 2015

Ministerin Löhrmann: Bildungspartnerschaften sind Kennzeichen einer guten Schule

6. Bildungspartnerkongress in Essen

Unter dem Motto „MEMORY – Erinnern will gelernt sein!“ hat die Initiative „Bildungspartner NRW“ zahlreiche Bildungsakteure im Haus der Technik in Essen begrüßt. Im Fokus des diesjährigen Bildungskongresses stehen die vielfältigen Formen des Erinnerns und Erzählens. Schulministerin Sylvia Löhrmann betonte aus diesem Anlass die besondere Bedeutung außerschulischer Lernorte für die Erinnerungskultur:

 
Das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilt mit:

Unter dem Motto „MEMORY – Erinnern will gelernt sein!“ hat die Initiative „Bildungspartner NRW“ zahlreiche Bildungsakteure im Haus der Technik in Essen begrüßt. Im Fokus des diesjährigen Bildungskongresses stehen die vielfältigen Formen des Erinnerns und Erzählens. Schulministerin Sylvia Löhrmann betonte aus diesem Anlass die besondere Bedeutung außerschulischer Lernorte für die Erinnerungskultur: „Unsere Schulen sind Orte der Demokratie- und Menschenrechtsbildung. Dabei stellt das Lernen an außerschulischen Erinnerungsorten und Gedenkstätten einen grundlegenden Beitrag zur Zukunft unserer Demokratie dar. Bildungspartnerschaften sichern die Zusammenarbeit zwischen außerschulischen Lernorten und Schulen langfristig und sind damit ein Kennzeichen für eine gute Schule.“
 
Seit 2005 bietet der Bildungspartnerkongress seinen Gästen aus Schulen und außerschulischen Lernorten ein Forum für neue Ideen und fachlichen Austausch. Das Kongressthema „Erinnern und Erzählen“ spielt bei fast allen Lernprozessen eine wichtige Rolle. Wie das Erinnerungslernen bei Kooperationen zwischen Schulen und außerschulischen Partnern gefördert werden kann, ist die Leitfrage des Tages.
 
Der Historiker Prof. Dr. Michele Barricelli (Leibniz Universität Hannover) thematisierte in seinem Eröffnungsvortrag die herausragende Rolle des Erzählens beim Erinnerungslernen. Er rief Schulen und Hochschulen, Museen und Archive, Volkshochschulen und Gedenkstätten und alle anderen Partner der Schulen dazu auf, narrative Kompetenzen zu fördern. Wie das in der Praxis gelingen könne, diskutierte Prof. Barricelli im Dialog mit dem Publikum.
 
In 26 Seminaren soll das Kongresspublikum neue Impulse für die außerschulische Kooperation und reichlich Gelegenheit zum fachlichen Austausch erhalten. Die Themenpalette reicht von „Filmbildung im Unterricht“ über „Kreatives Lernen zwischen Schulbank und Museum“ bis hin zur „Leseschule NRW“. Ob Lernen im Archiv oder Gewaltprävention mit dem Sportverein – die Bereicherung des Unterrichts durch außerschulisches Lernen wird in den verschiedensten Lernbereichen greifbar.
 
Die landesweite Initiative „Bildungspartner NRW“ stärkt seit zehn Jahren systematische Kooperationen zwischen kommunalen Bildungseinrichtungen und Schulen. Am Anfang standen die Bibliotheken, inzwischen haben sich auch Archive, Gedenkstätten, Museen, Musikschulen, Medienzentren, Sportvereine und Volkshochschulen der Initiative angeschlossen. Ziel der Bildungspartnerschaften ist die Förderung der Bildungschancen aller Kinder und Jugendlichen in NRW, unabhängig von ihrer sozialen Herkunft und kulturellen Prägung. Bildungspartner NRW ist ein gemeinsames Angebot des Landes Nordrhein-Westfalen und der Landschaftsverbände Rheinland und Westfalen-Lippe.

Weitere Informationen unter www.bildungspartner.nrw.de

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