Ministerin Löhrmann: Bildung ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe

12. Juni 2013

Ministerin Löhrmann: Bildung ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe / Rede auf dem Bundesgewerkschaftstag der GEW

Die stellvertretende Ministerpräsidentin, Schulministerin Sylvia Löhrmann hat sich bei der Eröffnung des Bundesgewerkschaftstages der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW) in Düsseldorf für ein stärkeres Engagement des Bundes in der Bildungspolitik ausgesprochen. In ihrer Rede in Vertretung der Ministerpräsidentin sagte Löhrmann: „Es ist nicht nachvollziehbar, warum die Bundesregierung so beharrlich am Kooperationsverbot festhält. Gerade was die Finanzierung der sozialpolitischen Dimension von Bildung angeht, ist der Bund gefragt. Wir brauchen eine Verantwortungsgemeinschaft von Bund, Ländern und Gemeinden, wenn wir die von der Kanzlerin proklamierte Bildungsrepublik erfolgreich gestalten wollen“, sagte die Ministerin. Sie appellierte an den Bund, wichtige bildungspolitische Vorhaben wie die Inklusion, den Ausbau des Ganztags und die Schulsozialarbeit zu unterstützen. Die Ministerin betonte, dass im Mittelpunkt aller Prozesse und Entwicklungen im Bildungsbereich die Kinder und Jugendlichen stehen müssen.

Das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilt mit:

Die stellvertretende Ministerpräsidentin, Schulministerin Sylvia Löhrmann hat sich bei der Eröffnung des Bundesgewerkschaftstages der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW) in Düsseldorf für ein stärkeres Engagement des Bundes in der Bildungspolitik ausgesprochen.

In ihrer Rede in Vertretung der Ministerpräsidentin sagte Löhrmann: „Es ist nicht nachvollziehbar, warum die Bundesregierung so beharrlich am Kooperationsverbot festhält. Gerade was die Finanzierung der sozialpolitischen Dimension von Bildung angeht, ist der Bund gefragt. Wir brauchen eine Verantwortungsgemeinschaft von Bund, Ländern und Gemeinden, wenn wir die von der Kanzlerin proklamierte Bildungsrepublik erfolgreich gestalten wollen“, sagte die Ministerin. Sie appellierte an den Bund, wichtige bildungspolitische Vorhaben wie die Inklusion, den Ausbau des Ganztags und die Schulsozialarbeit zu unterstützen.

Die Ministerin betonte, dass im Mittelpunkt aller Prozesse und Entwicklungen im Bildungsbereich die Kinder und Jugendlichen stehen müssen. „Es geht um die Kinder. Das ist auch das Leitbild des Schulkonsenses, auf dem wir uns in NRW mit breiter parlamentarischer Unterstützung verständigt haben. Innerhalb von zwei Jahren hat sich die Schullandlandschaft in NRW dynamisch entwickelt. Mit den insgesamt 130 neu gegründeten Schulen des längeren gemeinsamen Lernens kommen wir unserem Ziel näher, mehr Schülerinnen und Schüler zu besseren Abschlüssen führen“, sagte Löhrmann. Für eine zielgerichtete und systematische Umsetzung des Schulkonsens sei eine Ermöglichungsstrategie zentral: „Das Land gibt den Rahmen vor, innerhalb dessen sich die Kommunen bei der Schulentwicklungsplanung bewegen können.“

Dies gelte auch bei der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. „Wir befinden uns auf dem Weg zu einem inklusiven Schulsystem und arbeiten sehr hart daran, im Spannungsfeld der Interessen aller Beteiligten zu einem guten Ergebnis zu kommen. Ja, Inklusion geht nicht zum Nulltarif, aber Inklusion ist auch eine Frage der Haltung. Es geht darum, die Menschen in allen Lebensbereich in ihrer Vielfalt anzunehmen und ihnen Teilhabe zu eröffnen“, betonte die Ministerin.

In ihrer Rede erinnerte die Ministerin auch daran, dass nach wie vor der Bildungserfolg durch die soziale Herkunft bestimmt werde. Stärker als bisher müsse es in Nordrhein-Westfalen und in Deutschland gelingen, jeden einzelnen Jugendlichen zu fördern und Barrieren abzubauen. „Dabei nehmen wir von Anfang an die ganze Bildung in den Blick: Vom Kindergarten über Schule, Hochschule und Weiterbildung. Bildungswege müssen ganzheitlich und interdisziplinär angelegt werden“, sagte Löhrmann.

Der 27. Gewerkschaftstag der GEW steht dieses Jahr unter dem Motto „Alles beginnt mit guter Bildung“ und läuft noch bis zum 16. Juni.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Schule und Weiterbildung Telefon 0211 5867-3505.

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