Frauen in Führungspositionen

Porträtfoto von Schulministerin Sylvia Löhrmann
9. September 2015

Ministerin Löhrmann: Auch die Schule braucht mehr Frauen in Führungspositionen

Neues Mentoring-Programm macht Lehrerinnen fit für Schulleitungsaufgaben

Schulministerin Sylvia Löhrmann hat im Neuen Gymnasium Bochum gemeinsam mit dem Arnsberger Regierungsvizepräsidenten Volker Milk das Startsignal für das Mentoring-Programm „Frauen in Führung“ gegeben. Es richtet sich an Lehrerinnen im Regierungsbezirk Arnsberg, die Interesse an Leitungs- und Führungsaufgaben bis hin zum Karriereziel Schulleiterin haben.

 
Das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilt mit:

Schulministerin Sylvia Löhrmann hat im Neuen Gymnasium Bochum gemeinsam mit dem Arnsberger Regierungsvizepräsidenten Volker Milk das Startsignal für das Mentoring-Programm „Frauen in Führung“ gegeben. Es richtet sich an Lehrerinnen im Regierungsbezirk Arnsberg, die Interesse an Leitungs- und Führungsaufgaben bis hin zum Karriereziel Schulleiterin haben. Schulministerin Sylvia Löhrmann: „Trotz hervorragender Qualifikationen haben wir in den meisten Schulformen immer noch weniger Frauen als Männer in den Schulleitungspositionen. Das wollen wir ändern, denn eine gute Schulleitung zeichnet sich durch Führungsqualität und Persönlichkeit aus, nicht durch ein bestimmtes Geschlecht.“
 
Im Mentoring-Modell der Bezirksregierung Arnsberg werden Lehrerinnen mit Leitungsinteresse über ein Jahr lang von einer erfahrenen Schulleitung (einer anderen Schule, auf Wunsch auch aus einer anderen Schulform) intensiv begleitet. Die Mentees erhalten dadurch direkte Einblicke in professionelles Führungshandeln, reflektieren ihre berufliche Situation und erfahren in ihrer persönlichen Entscheidungsfindung für eine Leitungsposition wertvolle Unterstützung. Insgesamt 16 weibliche Mentees aus allen Schulformen nehmen an dem Programm teil. „Mentoring ist für die Vorbereitung auf Leitungsaufgaben in der Schule ein vielversprechendes Instrument. Die individuelle und persönliche Begleitung durch die Mentorin oder den Mentor sorgt für eine besondere Praxisnähe. Motivierte Lehrerinnen haben durch das flexible und professionelle Betreuungsverhältnis die Möglichkeit, sich ohne Zwang und Druck als Nachwuchs für Schulleitungsaufgaben zu qualifizieren. Wir sind gespannt, wie sich das Projekt der Bezirksregierung Arnsberg entwickeln wird“, erklärte Löhrmann.
 
Das Mentoring-Programm fungiert in Nordrhein-Westfalen als Pilotvorhaben. Im Regierungsbezirk Arnsberg soll damit erstmalig in größerem Umfang Mentoring für Frauen mit Schulleitungsinteresse erprobt werden. Auch weitere Bezirksregierungen planen Mentoring-Vorhaben zur Gewinnung von Schulleiterinnen. Zur Auftaktveranstaltung trafen sich Vertreterinnen und Vertreter des Ministeriums, der Bezirksregierungen, des Landesinstituts für Schule (QUA-LiS) sowie Kooperationspartner des Projekts.
 
Mentoring stellt damit ein weiteres Element im Gesamtsystem von Maßnahmen dar, die in Nordrhein-Westfalen im Schulbereich für Führungsaufgaben qualifizieren. Das Konzept der vorbereitenden und begleitenden Leitungsqualifizierung und -fortbildung, das in NRW in den vergangenen Jahren aufgebaut worden ist, umfasst den gesamten Weg von der Nachwuchsförderung bis zur Begleitung im Amt.

Weitere Informationen im Internet:

•   Flyer zum Projekt 
•   Gesamtkonzept Leitungsqualifizierung 

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